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Krankenkassen wollen Cannabisprodukte nicht freigeben

Heute wurde in der "Passauer Neuen Presse" die Aussage des GKV-Spitzenverbandes gegenüber dem Gesundheitsausschuss des Bundestages veröffentlicht. Demnach fordern die Krankenkassen, erst den Nutzen von Cannabis und deren Produkte zu prüfen, bevor sie zu medizinischen Zwecken freigegeben werden.

Der Gesundheitsausschuss des Bundestages berät Anträge der Grünen- und Linksfraktion auf Freigabe.

Der GKV-Spitzenverband verlangt den medizinischen Zweck erst zu prüfen, bevor im Ausschuss darüber beraten wird. Die Grünen- und Linksfraktion betonen dagegen die Wirksamkeit von Cannabis bei HIV, Multiples Sklerose, chronischen Schmerzen und zur Schmerzlinderung bei Krebs.


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WebReporter: marshaus
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Krank, Krankenkasse, Cannabis
Quelle: www.aerztezeitung.de

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23 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.10.2008 09:48 Uhr von Travis1
 
+26 | -4
 
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der Nutzen von Cannabis seit jahrtausenden bekannt ist kann ich diese Argumentation nicht verstehen!

Im Gegenzug gibt es hunderte fragwürdiger Medikamente auf dem Markt.
Ein Schelm wer böses denkt.
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13.10.2008 09:49 Uhr von DeputyJohnson
 
+24 | -4
 
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lalelu: eigentlich sollte man Alkohol und Zigaretten als Einsteigerdroge behandeln... oder Koffein?
entweder man hat einen starken Charakter oder eben nicht. Wer sowas als Einsteigerdroge sieht, hat entweder schlechte Erfahrungen aufgrund eines schwachen Willens gemacht oder hat null Menschenkenntnis.

Fakt ist, dass die Niederlanden Coffeeshops haben und es bis jetzt auch geklappt hat...
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13.10.2008 09:50 Uhr von nightfly85
 
+13 | -5
 
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Kiffen: wird auch dann nicht mehr "cool" bzw "Gangsterlike" wenn es freigegeben wird. Nur verbotenes macht süchtig.. ;)
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13.10.2008 09:54 Uhr von wursTii
 
+12 | -2
 
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denn, kauft man sich das Zeugs halt an einer von tausend Ecken.
Keine Pflanze ist illegal und kein Affenartiges Gedöns hat darüber für andere zu entscheiden !
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13.10.2008 10:00 Uhr von DeputyJohnson
 
+10 | -1
 
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Man müsste das Gesetz eben gut überdenken. Erst ab einem gewissen Alter. Nicht am Steuer, etc. Nicht in Cafes etc.
Coffeeshops bauen...

Ob wir jetzt Kneipen haben, wo gesoffen wird oder Coffeeshops wo man sich entspannt die Birne zuknallt. Wenn man allerdings zuviel kifft ist das auch wieder gefährlich, wobei es auch gefährlich ist, wenn man zuviel trinkt und raucht, deswegen wäre das kein Argument gegen Coffeeshops...

Verstehs ehrlich gesagt sowieso nicht wieso das Hanf nich endlich freigegeben wird. Ich will ja kein Gras im Supermarkt, aber wie in den Niederlanden ist das doch gut.

Ausserdem habe ich mal gehört, dass viel mehr Jugendliche "Shisha" rauchen anstatt Gras... der Trend ist also zu Ende!
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13.10.2008 10:10 Uhr von Hrvat1977
 
+7 | -1
 
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na dann: müssen sie halt ihre Patienten weiterhin mit Opiaten und Morphinen vollpumpen.
Das Cannabis lindernde Wirkung der Schmerzen beim MS- oder Krebserkrankungen hat,ist schon mehrfach wissenschaftlich erwiesen worden.Hier geht es nur um den Preis des Medikaments.Die Cannabismedikamente sind sehr teuer und deswegen wird dieses Thema versucht hinauszuschieben,um den Kostenerstattungen für die Medikamente zu entgehen.
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13.10.2008 10:58 Uhr von Allmightyrandom
 
+12 | -1
 
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Hab mal gehört Ich hab mal gehört dass 85% der Nutten in Berlin Studentinnen sind...

Und dann hab ich mal gehört, das wichsen blind macht. Und einen krummen Rücken...

Wer sich die Birne zuknallen will der kann das problemlos tun. Drogen gibt es überall zu kaufen, nicht nur in der Großstadt. Und wer einmal "drin ist", bekommt doch alles was er will. Gras, Speed, Koks, LSD, Heroin... gibt genügend Dealer die verkaufen alles, andere empfehlen einen "Kumpel".

In einem Coffeeshop dagegen gibt es NUR Gras und Peace. Und auch NUR für Volljährige. Dazu verdient der Staat ein paar Millionen extra, statt sie für Strafverfolgung für kleine Kiffer auszugeben.

Ich sehe keinen Sinn im Cannabisverbot...
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13.10.2008 11:05 Uhr von solitude
 
+7 | -1
 
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Soll jetzt etwa wieder eine jahrelange Studie, die schon geführt wurde neu aufgelegt werden und damit wieder Steuergelder verpulvert werden?
Studien zum Nutzen von THC im medizinischen Bereich gab es schon mehrere, allerdings nicht in der BRD.
Wenn unsere ach so um das Wohl der Bürger besorgten Politiker einfach nur ein wenig die Augen öffnen würden, bzw. ihre Scheuklappen ablegen würden, wäre die se Diskussion vollkommen überflüssig, denn die positive Wirkun des THC wird selbst in den USA nicht mehr abgestritten. Dort wird das Kiffen u.a. HIV- und Querschnitt-Patienten erlaubt.
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13.10.2008 11:22 Uhr von Zoolt
 
+5 | -0
 
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Heuchelei Cannabis: Das Thema mit "Coffeeshops bauen und fertig" zu kommentieren halte ich für gefährlich. Denn selbst in Holland ist Cannabis nicht legal, sondern nur "entkriminalisiert", was in diesem Fall eine gewisse Menge für den Eigenbedarf bedeutet. Ein Coffeeshopbesitzer erwirbt lediglich eine Lizens zum Verkauf von Cannabis, die mit hohen Steuern gekoppelt ist und es erlaubt max. 500g im Lager zu haben. Alles was vor dem Coffeeshop passiert, also die gesamte Beschaffung und Produktion von Cannabis, bewegt sich in einer Grauzone bzw. ist illegal. Sehr paradox ist auch die Tatsache, dass ein Teil des in Holland verkauften Grases in Deutschland angebaut wird. Seit Jahren wird diskutiert, aber was sich bis dato geändert hat ist lediglich eine Verschärfung der Drogengesetze in Holland inklusive einer Reduzierung der Lizensvergaben. Im Endeffekt leidet der Konsument, weil die Gier und der rechtliche Rahmen den ein oder anderen Hanfbauer mit Sicherheit zu dubiosen Anbaumethoden verführt.
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13.10.2008 11:26 Uhr von Hrvat1977
 
+5 | -0
 
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@Allmightyrandom: Das Problem bei der Sache ist,dass die Dealer auf der Strasse scheiss bzw gepanschtes Grass oder Shit verkaufen.Da wünscht man sich doch nen Coffeeshop.Da weiss man um die Qualität des Stoffes:-)
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13.10.2008 12:55 Uhr von tomtaz
 
+2 | -0
 
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Die Krankenkassen kümmern sich hervorragend um ihre eigene Gesundheit.

Was mit den Bürgern / Bürgerinnen so abgeht, die es vielleicht helfen würde, wird immer aus dem for gestellt, da es warscheinlich wieder mal zu teuer ist. Nach der neuen Gesundheitsreform ist es teiweise schon bald kriminell. Dennoch wollen die Kassen ihre, meiner Meinung nach für die Leistungen überhöten Versicherungsbeiträge, haben.

Also hinten und vorne schwachsinn.
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13.10.2008 12:59 Uhr von Kevin211
 
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13.10.2008 13:38 Uhr von lkmkl
 
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@Hrvat1977: Ich glaube diesmal gehts nicht um synthetische THC, das neben den hohen Kosten noch den Nachteil hat, nur THC zu enthalten. In den natürlichen Cannabisprodukten sind aber bis zu 60 wirksame Cannabinoide enthalten, die erst im Zusammenspiel untereinander ihre volle Wirkung entfalten können.
---
Zumindest kranken Menschen muss ein Zugang zu sauberen Cannabisprodukten ermöglicht werden. In Holland gibt es ja zB zwei "medizinische" Hanfsorten zu kaufen, denn auch eine Stichprobe in Coffeeshops dort zeigte, dass die meißten Cannabisprodukte die Grenzwerte für zB Schimmelsporen überschreiten. (Liegt vllt. auch an der Grauzone, in der sich diese Shops und deren Versorger befinden)

Dieses medizinische Cannabis kann dort in Apotheken gegen Rezept gekauft werden.
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13.10.2008 13:38 Uhr von Loxy
 
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Sorry aber wo geht es hier bitte ums kiffen?

Ich lese das so als ginge es um Medikamente auf Cannabis-Basis. Diese zu verbieten halte ich für schwachsinnig... wenn im gleichen Zug z.B. Medikamente auf Morphin-Basis gang und gäbe sind.

Mag sein, dass sich mit Cannabis-Produkten nicht so viel verdienen lässt...
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13.10.2008 13:40 Uhr von Loxy
 
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@ Kevin211 was macht denn bitte nicht abhängig? ;o)
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13.10.2008 15:25 Uhr von Noquest
 
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Die Krankenkassen sind nicht zu verstehen!

Vor 10 Jahren hat man in Flensburg, im Krankenhaus Diako, Langzeitforschungen mit Cannabis-Produkten an Patienten durchgeführt. Vor 7-8 Jahren gab die Bundesregierung einen Forschungsauftrag an ein Berliner Institut, um die Gefahr der Pflanze Marihuana festzustellen. Diese Studie wurde mit einem positiven Ergebnis beendet.
Seit ca. 10 Jahren lebe ich fast Schmerzfrei, seit ich meine chronische Erkrankung mit dem Wirkstoff THC behandel (natürlich mit Wissen und unter Kontrolle meiner Ärzte, die sehr von den positiven Erfolgen angetan sind).

Wieso müssen laut den Krankenkassen jetzt wieder solche Testuntersuchungen vorgenommen werden? Warum muss ich so lange auf die Zulassung vernünftiger Medikamente warten? Durch die Chemiemedikamente hatte ich bereits Abhängigkeitssymthome bekommen. Muss das denn mein ganzes Leben so weitergehen?!? Ich will eigentlich nur schmerzfrei mein Leben genießen und seit 10 Jahren hätte ich die Lösung dafür, die mir aber nicht bezahlt/genehmigt/legalisiert wird ... :-(
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13.10.2008 16:14 Uhr von Borgir
 
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was die wirklich meinen ist: cannabis wäre zu billig. hört sich bescheuert an aber ist so. die pharmaindustrie sitzt doch mit den krankenkassen zusammen und die machen mit unseren leiden kohle ohne ende
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13.10.2008 17:37 Uhr von dmx11
 
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manchmal frag ich mich echt, wie dumm die leute an der macht doch sind. die könnten so viel kohle durch steuern einnehmen, wenn das zeug erstmal legal ist. außerdem wäre quasi fast der ganze schwarzmarkt tot. ich finde sowieso jeder mensch hat das recht zu konsumieren was er will. ist doch mein eigenes problem wenn ich meinen körper kaputt mache. anderen schade ich damit nicht.

für medizinische zwecke müsste es sowieso freigegeben sein. auch wenn es eine droge ist. man könnte damit schwer kranken leuten helfen....

aber naja was red ich hier noch muss ich halt weiter rüber fahren sind ja zum glück nur 40min bis zum nächsten shop
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13.10.2008 19:17 Uhr von Schlomo Raffzahn
 
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Warum sollte man auch ein Naturprodukt freigeben - wenn man an den ganzen Chemiepillen viel mehr verdienen kann. (Wobei deren Wirkung oft genug auch nicht nachgewiesen ist)
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13.10.2008 22:03 Uhr von Zyrius
 
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digga: Sollen sie das doch legalisieren
Meine Sache was bei mir zuhause wächst und was nicht
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13.10.2008 22:13 Uhr von shadow#
 
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Aha Wieviel sie dafür wohl von der Pharmaindustrie bekommen haben, die im Gegenzug weiterhin gutes Geld mit Dronabinol und anderen Derivaten verdienen wollen...
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13.10.2008 23:03 Uhr von 102033
 
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Unheilbar Kranke könnten sich damit ihre letzten: Stunden versüssen.
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14.10.2008 16:37 Uhr von MaRAGE
 
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@102033: Les dir mal das: http://de.wikipedia.org/... unter den Punkt medizinische Anwendung durch und dann sprechen wir weiter ;)

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