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Beamter gibt 581.163 Euro an Steuergeldern für Prostituierte aus

Ein Wohngeldsachbearbeiter der Stadt Ulm steht wegen 295-facher Untreue vor Gericht. Er hatte sich in eine Prostituierte verliebt und insgesamt 581.163 Euro an Steuergeldern für sie ausgegeben. Seine Strafe kann bis zu zehn Jahre Gefängnis betragen.

Der 46-Jährige hatte die 30-Jährige Ende der 90er Jahre kennengelernt und sich prompt in sie verliebt. Zunächst bezahlte er die teuren Liebesdienste mit 300.000 Euro aus seinem Privatvermögen. Unter anderem verkaufte er sogar sein Haus.

Um sie aus dem Rotlichtmilieu zu bekommen, finanzierte er ihr sogar ein eigenes Bordell, welches allerdings nur sehr schlecht lief. Um den Geldfluss aufrecht zu halten fälschte er nun Wohngeldanträge. 2008 wurde er dann von einem Liebhaber der Prostituierten verraten. Die Frau ist zurzeit flüchtig.


WebReporter: RecDC
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Euro, Steuer, Prostituierte, Beamte, Steuergeld
Quelle: www.stern.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.10.2008 08:45 Uhr von RecDC
 
+0 | -0
 
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Eine schlimme Sache für den Beamten welcher wohl zugleich Opfer als auch Täter ist. Natürlich ist es dumm einer Prostituierten zu verfallen und sich einzubilden, dass man sich mit Geld ihre Liebe kaufen könnte. Er ich denke nicht, dass er sich selbst bereichern wollte. Er war halt voll und ganz seiner "Liebe" verfallen.
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13.10.2008 08:54 Uhr von nightfly85
 
+29 | -2
 
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Hausverkauf O.o: "Zunächst bezahlte er die teuren Liebesdienste mit 300.000 Euro aus seinem Privatvermögen. Unter anderem verkaufte er sogar sein Haus."

Wenn er nicht Beamter wär und unsere Steuergelder verprasst hätte, könnte man fast Mitleid haben :)
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13.10.2008 09:23 Uhr von DeputyJohnson
 
+16 | -1
 
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Schön ist das natürlich nicht, aber was soll man machen? Sowas passiert denke ich öfter, als man glaubt...
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13.10.2008 09:56 Uhr von kingmax
 
+11 | -0
 
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was für ein depp: das er sein haus verkauft hat und jetzt auf der strasse bzw gefängniss leben muss, geschieht im vollkommen recht.
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13.10.2008 10:15 Uhr von coolio11
 
+6 | -0
 
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klassischer Fall von: "bei dem ist der Schwanz länger als der Verstand".

Mehr noch: er war offenkundig der Dame verfallen.

Dass er sich bei ihm um einen selten dämlichen Idioten handelt, ist eine Sache. Dass er aber erhebliche Summen veruntreut hat, ist eine verachtenswerte Straftat. Mildernde Umstände zu finden, scheint mir kaum möglich.

Wenn die Höchststrafe dafür zehn Jahre beträgt, hoffe ich, dass er nicht unter acht Jahren davon kommt.
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13.10.2008 10:21 Uhr von coolio11
 
+7 | -1
 
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und noch was: @Autor
für deinen Begleitkommentar kann ich kaum Verständnis aufbringen. Geil sein ist eine Sache, Gelder in sechsstelliger Höhe veruntreuen eine völlig andere.
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13.10.2008 10:28 Uhr von Alfaeins
 
+5 | -1
 
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Bekommt: bestimmt nur ein dudu vom Arbeitgeber und wird zwangsversetzt. Damit ist die Sache dann wieder vom Tisch. Waren doch nur Steuergelder. Was soll´s.!!! Shit Happens ( Ironie off )
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13.10.2008 10:32 Uhr von JCR
 
+10 | -0
 
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581000 Euro in 295 Fällen macht nach Adam Riesen knapp 2000 Euro pro Nummer.

Da war aber jemand großzügig mit dem Geld anderer Leute ;-)
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13.10.2008 10:35 Uhr von T00L
 
+4 | -0
 
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über 500.000 oO: der hatte mal eine Not......und sie haben gut verdient dabei ....omg -.-
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13.10.2008 11:55 Uhr von Deeh
 
+6 | -0
 
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Hmmm "Um sie aus dem Rotlichtmilieu zu bekommen finanzierte er ihr sogar ein eigenes Bordell"

Einfach diesen Satz mal wirken lassen.
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13.10.2008 12:12 Uhr von JoeGame
 
+3 | -1
 
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ich kann es echt nicht glauben, dass es bei uns so einfach ist, mal eben eine halbe millionen euro "verschwinden" zu lassen. ich hätte es nicht für möglich gehalten, aber ich plädiere für mehr überwachung (zumindest für angestellte des staates, die mit geld zu tun haben. was firmenchefs mit dem erwirtschafteten anstellen, ist mir relativ wayne)
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13.10.2008 12:41 Uhr von skipjack
 
+6 | -0
 
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Was leider eine Dunkelzahl bleibt: ist die Anzahl, der Wohngeldantraege, die er abgelehnt hat, ablehnen "musste" damit fuer sein "Hobby" genug Zaster uebrig bleibt...
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13.10.2008 12:41 Uhr von hudiblibu
 
+2 | -2
 
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Ein fleissiger Beamter, der zur Arbeitsplatzerhaltung aktiv beigetragen hat. Der Verlust kann unter peanuts als vernachlässigbar gering ausgebucht werden.
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13.10.2008 12:57 Uhr von Lavundi
 
+3 | -1
 
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omg also als Ulmer weiss ich, dass Dies nicht der erste Fall ist wo hier aus der Staatskasse Geld geklaut wird.. und finds auch ehrlich gesagt traurig, vor allem da Ulm noch ca. 150 Millionen Euro Schulden hat -.-
Aber in dem Fall find ich es eiinfach nur erbärmlich...
1. Für eine Prostituirte mal ne halbe Million hinblättern und sein Vermögen aufgeben.
2. Dann der Satz "Um sie aus dem Rotlichtmilieu zu bekommen finanzierte er ihr sogar ein eigenes Bordell".. widerspricht sich irgendwie ^^
3. Liebe macht Blind.. in dem Fall sogar sehr
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13.10.2008 13:29 Uhr von marshaus
 
+3 | -0
 
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dann wollen wir nicht hoffen das da noch mehr beamte sind die einer person verfallen sind und die steuergelder durchbringen
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13.10.2008 13:39 Uhr von quarkheinz
 
+1 | -0
 
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unfassbar: was es für trottel gibt
sicher findet er einen arzt der ihn für dienstunfähig erklärt dann brauch er auch nix zurück zahlen weil er ja sooo krank ist und schuldunfähig, dann kann fortan bis ans lebensende seine pension verpoppen

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