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Bußgelder für Verkehrssünder werden drastisch erhöht

Raser, Drängler und andere Verkehrssünder müssen sich auf erheblich höhere Strafen einstellen. Der Bundesrat hat den von der Bundesregierung vorgeschlagenen Erhöhungen der Bußgelder am Freitag zugestimmt. Bis zu 680 Euro Strafe können zukünftig für Raserei innerorts verhängt werden.

Der genaue Zeitpunkt des Inkrafttretens der neuen Regelung ist noch ungewiss, die dazu notwendige Änderung des Straßenverkehrsgesetzes ist weder vom Bundestag noch vom Bundesrat bisher beraten worden.

Handynutzern am Steuer oder Parksündern soll es derzeit aber nicht verstärkt ans Leder gehen. Auch mehr Punkte in Flensburg oder höhere Fahrverbote sind nicht geplant.


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WebReporter: rabe22
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Verkehr, Erhöhung, Bußgeld
Quelle: www.versatel.de

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23 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.10.2008 08:34 Uhr von rabe22
 
+0 | -1
 
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In der Quelle steht für Interessierte auch noch eine Tabelle mit den neuen Regelsätzen, diese konnte ich hier nicht unterbringen.
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13.10.2008 08:49 Uhr von nightfly85
 
+16 | -14
 
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Die Raser sind wieder: die dummen und die Strafen wurden ja bereits in diesem Jahr erhöht.

Nicht das ich FÜR die Raser bin, aber wann lernt der Staat denn endlich mal dass man auch die ganzen Schleicher bestrafen muss, die mit 50 auf ner Landstraße rumeiern? Oder die permament die rechte Spur auf der Autobahn blockieren weil sie 0,5km/h schneller fahren als der Nebenmann? Dadurch resultieren auch viele Unfälle.
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13.10.2008 08:52 Uhr von vostei
 
+11 | -4
 
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@nightfly: primär geht es um die kohle und daran, dass man an der handynutzung am lenkrad nichts ändert sieht man woraufs hinausläuft - aufs SICHERE (rechtssichere) abzocken...
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13.10.2008 08:53 Uhr von geeduz
 
+11 | -10
 
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gibt aber wesentlich mehr raser als langsam fahrer, außerdem bringt rasen bei der heutigen verkehrssituation eh nix
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13.10.2008 08:58 Uhr von borgworld2
 
+15 | -3
 
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Tjo: Wenn sie dann wenigstens im Ort mal da blitzen würden so es nötig wäre, aber nee mitten auf ner richtig breiten Strasse wo man jedes Hinderniss oder Kind oder sonstwas meilenweit sehen kann und deswegen auch nicht nur 50 oder 60 fährt....

Alles abzocke, mit Verkehrssicherheit hat das doch nix zu tun.
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13.10.2008 09:00 Uhr von eldschi
 
+15 | -6
 
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@nightfly85: ja ist schon ätzend, wenn man rechts nicht überholen kann, weil da einer die Spur blockiert, gelle?
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13.10.2008 09:08 Uhr von Bandito87
 
+14 | -1
 
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Falscher Ansatz!! Was bringen noch höhere Strafen, wenn sowieso nicht kontrolliert wird. Das ist Schwachsinn. Es trifft dann nur den armen Familienvater, der einmal in seinem Leben zu schnell gefahren ist. Die sollten die Strafen klein anfangen. Wenn man mehrmals erwischt wird, dann sollten sich die Strafen erhöhen!! Es gibt genug die dauerhaft zu schnell fahren, aber die kommen ohne Strafe davon.
Außerdem sollten sie dann auch an gefährlichen Stellen kontrollieren. Kindergärten, Schulen, usw... und nicht auf einer geraden Strecke wo unerklärlicherweise 70 ist!!
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13.10.2008 09:35 Uhr von Travis1
 
+6 | -8
 
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Klasse! Dann kann man Hartz 4 Empfängern gleich die "gehe in das Gefängniss" Karte geben.

Das einzige was helfen würde wären einkommensabhängige Strafen, damit sich gewisse Leute das rasen auch nicht mehr leisten können;-)
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13.10.2008 10:10 Uhr von Philippba
 
+5 | -1
 
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Dann sollten auch Bußgelder für Schleicher: und Verkehrsbehinderer her. Ich hatte die Tage ein Polizeiauto vor mir, welches auch 10km/h zu schnell fuhr! Tolles Vorbild!
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13.10.2008 10:14 Uhr von rolf.w
 
+5 | -2
 
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@nightfly85: In einem stimme ich Dir zu, Raser sind wirklich dumm. Und nicht nur das, sie sind auch egoistisch und rücksichtslos.

Die 50 Km/H Landstrassenfahrer sind oft ein Ärgernis, aber nur solange, bis man sie überholt. Die verursachen auch nur selten Unfälle, sondern die, die an den unmöglichsten Stellen gedankenlos überholen.

Bei den Rechtsfahrern kann ich Dir nicht zustimmen, denn für langsamere Fahrzeuge ist die rechte Spur gedacht. Es sei denn, Du meinst die Fahrer, die beschleunigen wenn sie merken, dass jemand sie überholen will.

Wenn sich jeder an Geschwindigkeitsbegrenzungen, wie unerklärlich sie auch manchmal sein mögen, hält, hätte man sehr viel weniger Grund zum Überholen und könnte viel entspannter fahren.
Ich schliesse mich da gar nicht aus, wenn ich abends nach Hause fahre und auf der Autobahn ist 120 vorgegeben, muss ich bei Tempo 120 vielleicht mal LKWs überholen. PKWs überhole ich dann aber eher, wenn ich 130 oder 140 fahre. Und selbst dann werde ich überholt von Fahrern, die noch einen draufsetzen.
In der Unfallstatistik für Autobahnen liegt die überhöhte Geschwindigkeit ganz weit vorne, das sollte einem doch auch mal zu denken geben.
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13.10.2008 10:17 Uhr von bcpk
 
+6 | -4
 
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hatte noch nie probleme mit rasern: will einer vorbei, kuckt man sich nach einem geraden stueck ohne gegenverkehr um, macht langsam und zeigt kurz links blinker, das er vorbei kann. sache erledigt.


was mich eher stresst sind die mittelspurschleicher und linksspurblockier.

nur werden die nicht belangt, bringt ja kein geld.
sehe oefters die polizei hinter mittelspurlern fahren, 5-10 minuten, irgendwann wirds denen zu bloed und sie ziehen vorbei - aber ihn nicht raus.

sei fuer 3 sekunden zu schnell - ZACK sind sie hinter dir.


und dem herrn "kein_name" gehoert der fuehrerschein entzogen.

genau solches verhalten ist es, das unfaelle provoziert.

"will er ueberholen, gibt man gas"

wunderbar. und der hinter dem schnellen, der gleich mit ihm rauszieht, blockiert den ersten, der erste kommt an deinem viel schnelleren auto nicht vorbei, kann nicht zurueckfallen und der gegenverkehr freut sich. ganz toll.

du verdienst es, in den graben gedraengt zu werden.
eine delle mehr reisst es auch nicht raus.

deutschlands autfahrer sind weltweit die groessten egoisten.
in keinem anderen land stellen sich andere autofahrer so sehr ueber die polizei und versuchen, anderen ihren fahrstil aufzuzwingen, selbst wenn sie schlichtweg nur unfaehig sind.
"wenn ich nicht schnell fahren kann weil ich keine brille trage obwohl ich blind wie ein maulwurf bin, haben sie andere gefaelligst mir anzupassen! mich ueberholen, wo sind wir denn!?"

ich fahre selbst gerne schnell, habe aber nicht die leistung so mancher limousinen oder sportwagen.

ich mache schnelleren platz, langsamere machen mir platz und alle sind happy und kommen gesund nach hause.

fahrlehrer in zivil spielen und leute ausbremsen, ueberholvorgaenge blockieren, strassenmitte fahren nebelleuchte flackern(soll dem hinterman eigentlich anzeigen, das er statt der heckscheibenheizung die nebelleuchte angeschalten hat)....


das letzte mal, als das einer mit mir gemacht habe, bin ich ihm nach hause gefolgt. nachdem er acht mal um den block gefahren ist, hat er aufgegeben und ist nach hause.
vor seinem haus bin ich dann auch ausgestiegen und habe ihn mit nicht grade freundlichen worten zur rede gestellt.

er: drohen sie mir?

UND OB ICH DIR DROHE VERDAMMT NOCHMAL!
wahnsinnig oder nur stupide? 40 auf der landstrasse und wenn ich ueberhole mich fast in den graben schieben?
wolltest mich umbringen??

MACH DAS IN DEIN HAUS KOMMST BEVOR ICH MICH VERGESSE!

hat beinahe angefangen zu weinen der aermste....


hab ihn neulich nochmal getroffen. landstrasse 100 erlaubt, er 45 mit seinem audi a4. ich blinke links, er weicht etwas nach rechts und laesst mich anstandslos vorbei.

geht doch.
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13.10.2008 10:30 Uhr von oeds
 
+5 | -8
 
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Volkommen OK: Von mir aus können die alle Strafen verdreifachen! Dann versuchen es die leute gar nicht mehr. Schaut euch mal die Schweiz an! Da traut sich keiner zu schnell zu fahren... Wo ist das Problem?

Was anderes ist es wenn es um Falschparken oder das befahren einer "Umweltzone" ohne Plakette geht.. Aber alles was die Verkehrssicherheit gefährdet können die ruhig ordentlich bestrafen!
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13.10.2008 10:35 Uhr von bcpk
 
+8 | -4
 
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oh und auf der autobahn? wie waers einfahc mal mit intervall spiegelueberpruefung?

ich gehe alle zwei bis drei sekunden alle drei spiegel durch, weiss wer wo ist und kann mich danach richten. konnt einer angeflogen, macht man platzt, gleichgueltig ob er zu schnell ist oder nicht.

wenn man nach links rausziehen will, hat man sich gefaelligst zu vergewissern, das rauskann, ohne einen herankommenden zur vollbremsung zu zwingen.


schonmal gemerkt, das auffahrunfaelle auf der autobahn fast immer auf der linken spur sind?
und das immer ein kleinwagen der mit dem verbeulten kofferraum ist?

zwei moeglichkeiten:
die luxuslimousine die aufgefahren ist war viel zu schnell und die bremsen haben versagt, der kleinwagen war schon links und konnt nicht ausweichen, obwohl er natuerlich seine spiegel kontroliert un die ankommende limousine gesehen hat.

variante zwei.
die limousine war nur geringfuegig zu schnell, im einklang mit dem rest der linksfahrer, hatte ausreichn abstand zu seinem vorderman und fuhr konstant.
der kleinwagen auf der mittleren spur zieht raus, ohne seine spiegel zu kontrolieren und moeglicherweise sogar ohne zu blinken.
die limousine wird ueberrascht und kann nicht mehr rechtszeitig bremsen, da sich der sicherheitsabstand aprupt von 100 metern auf 10 meter reduziert hat bei einem geschwindigkeitsunterschied von 140 zu 80.
zudem koennte der kleinwagen nicht zuegig rausbeschleunigen, selbst wenn er es wollte. er ist schon am leistungslimit und beschleunigt nur unmerklich.

und nun rate mal, was haeufiger zutrifft.

dingdingding 100 punkte! variante ZWEI war richtig! glueckwunsch!

so, wer ist nun schuld? jetzt mal objektiv?

der fahrer, der links mit 140 fuhr (wie alle anderen 200.000 wagen auf dieser spur jeden tag) und ueberrascht wurde
ODER
der fahrer, der sich nicht vergewissert hat, das die linke spur frei ist, bevor er rauszog und moeglicherweise nichteinmal geblinkt hat?

aus rechtlicher seite die limousine.
er fuhr auf - und kann kaum belegen, das der andere sich falsch verhalten hat. tja.

gute methode, um seine schrottkiste loszuwerden und von einem fremden ein neues auto bezahlt zu bekommen.

ignoranten werden trotzdem dem "raser" die schuld geben, schliesslich war er "zu schnell".

das sind eigentlich auch genau die leute, die den kleinwagen im zweiten szenario fahren.
ja ich weiss, manche dieser fahrer haben auch groessere waegen. trotzdem selbes verhalten.

passt auf andere auf, passt auf euer eigenes verhalten auf und alle kommen gesund nach hause.
keiner moechte in einem unfall verletzt werden, weils spass macht, oder?
fahr eurer leistung, eurem koennen und eurem zustand nach und seid ehrlich mit euch selbst, auch wenns viel verlangt ist.
gilt fuer alle strassen und alle limits.
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13.10.2008 10:38 Uhr von rolf.w
 
+5 | -2
 
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@Travis1: Also der rasende ALGII Empfänger gehört natürlich auch bestraft, zumal er sich ein Auto leisten und anscheinend viel Sprit verbrauchen kann. Das Rasen kann er sich dann wohl ja leisten. Und mit Rasen meine ich nicht 10 KM/H zu schnell auf der ansonsten freien Autobahn. ALGII ist kein Freibrief und darf auch keiner werden.
Egal wo das Einkommen herkommt, jeder kennt die Regeln und weiss über die Strafen.
Einzig die Einkommensabhängigkeit ist sinnvoll aber bei pauschalisierten Bußgeldern nicht durchsetzbar. Erst in der nächsten oder übernächsten Instanz kann das berücksichtigt werden. Dazu muß dann, gegen den Bußgeldbescheid, Einspruch erhoben werden.
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13.10.2008 10:45 Uhr von Marcian25
 
+7 | -0
 
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Na, wenn die Einnahmen zurück gehen muss man den Preis erhöhen um den gleichen Gewinn zu erzielen ;-)
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13.10.2008 11:04 Uhr von rolf.w
 
+4 | -0
 
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@bcpk: "aus rechtlicher seite die limousine.
er fuhr auf - und kann kaum belegen, das der andere sich falsch verhalten hat. tja."

Das stimmt so pauschal ganz und gar nicht. Ich hatte bereits 2 Unfälle dieser Art, genau so, wie Du sie beschreibst. 1x mit einem LKW, einmal mit einem leichten, offenen Geländewagen.
Ich war beidesmal nicht schneller als 130, obwohl es keine Beschränkung gab.
In beiden Fällen hat die Polizei vor Ort sofort ohne zu zögern die anderen Fahrer als Verursacher an erster Stelle auf ihrem Unfallbericht eingetragen und ein Verwarnungsgeld wegen Nichtbeachten des nachfolgendem Verkehr verhängt.
Die Versicherungen haben den Schaden anstandslos geregelt.
Vielleicht habe ich hier auch 2 mal eine Ausnahme erlebt, auf jeden Fall ist eine Pauschalisierung "Wer auffährt hat immer Schuld" so nicht haltbar.
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13.10.2008 11:09 Uhr von derSchmu
 
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hmm, ich geb auch gerne mal Gas und nehme es da mit den Geschwindigkeitsbegrenzungen nicht ganz genau, wenn es die Situation zulaesst (jaja im Auto kommen meine schlechten Eigenschaften zum Vorschein).
Aber ich kann dem Beschluss eigentlich nix hinzufuegen, ausser evtl, dass mit den Mehreinnahmen wenigstens nicht irgendwelche Loecher gestopft werden, sondern das Geld in die Strassen fliesst...so sicherere Strassen und so...okok, aber man wird ja nochmal traeumen duerfen...
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13.10.2008 12:35 Uhr von Liolein
 
+2 | -1
 
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Es werden: ja nicht nur Raser bestraft sondern auch die Drängler, und die haben es wirklich mal Verdient. Die Strafe ist noch viel zu milde wenn ich überlege wie viel Unfälle durch die Drängler zu stande kommen.
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13.10.2008 12:54 Uhr von bollermichel
 
+3 | -5
 
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Danke! es ist folgendes ich bin sehr viel auf autobahnen unterwegs
und ich bin auch schnell unterwegs bevor ich allerdings anfange zu drängeln überhole ich rechts weils noch! billiger ist ich kann mir nicht leisten mich auf der Autobahn ewig hinhalten zu lassen nur weil jemand nicht weiß was links oder rechts ist
wenn sich jemand nicht leisten kann zu überholen (spritsparen oder was auch immer) soll er es verdammt nochmal lassen!
@nono danke fürs Löschen!
schade das manche Menschen die wahrheiten und auch mal ne beleidigung nicht ertragen
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13.10.2008 16:05 Uhr von bolitho
 
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In anderen Ländern hat man längst gemerkt daß ein Taschengeld wie bei uns nicht taugt - ob in Skandinavien, Frankreich, Holland, Östereich (ja, genau die...) Italien oder auch und gerade USA - da geht unter 100€ gar nichts... und gerade in Frankreich und Spanien sind die Verkehrsunfälle nach Einführung drastischer Strafen stark zurückgegangen. Ich jedenfalls fahre in USA, Belgien und Frankreich sehr viel entspannter als hier - sowohl mit dem Auto als auch mit dem Motorrad. Und. dort sind Verkehrskontrollen an der Tagesordnung - und keiner regt sich drüber auf - das Gelärme wegen "Polizeistaat" und "Abzocke" ist anscheinend eine deutsche Spezialität.
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13.10.2008 16:20 Uhr von ArrowTiger
 
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Wenn die Politik wirklich was ändern wollte dann würde sie nicht die Beträge erhöhen, sondern wie es in einigen skandinavischen Staaten der Fall ist, das Strafmaß an das Einkommen koppeln.Alles andere ist maßlos ungerecht.

Die meisten Raser und Drängler fahren nun mal eher PS-starke Wagen, die i.d.R. ein höheres Einkommen erfordern. Die werden durch höhere Beräge auch nicht einsichtiger. Diejenigen mit schlechtem Einkommen hingegen geraten dann gerne mal in echte Probleme, was überzogen wäre. Ich meine, eine Strafe sollte allen gleich "weh tun", wenn sie was nutzen soll.
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14.10.2008 09:42 Uhr von simkla
 
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Irgendwie: muß ja wieder Geld in die Kassen kommen. Wir schaffen Gesetze stellen Schilder auf aber Kontrollieren, was solls.
Wenn aber einer erwischt wird, dann muß er zahlen bis er schwarz wird. Ich finde das reine Abzocke.
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14.10.2008 13:46 Uhr von bolitho
 
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Ist doch ziemlich widersprüchlich, oder? Einerseits zu behaupten die Strafen wären nur da um die Staatskasse ( des betreffenden Landkreises) zu füllen - und andererseits feststellen daß es immer weniger Kontrollen gibt.
Wenn es so wäre würden die Strafen auf europäisches Niveau angehoben und die Kontrollen vervielfacht.

Als Vielfahrer hätte ich nichts dagegen daß es den Rasern, Dränglern und Linksspurblockierern wie auch den Rechtsüberholern an den Kragen geht - und zwar ordentlich.

Auf meinem Beifahrersitz liegt übrigens die Digitalkamera (in den Videomode geschaltet) - das hat der eine oder andere Drängler schon erfahren müssen; dabei ist mir egal ob es ein aufgeprollter Nissan oder Schröders Hochzeitskutsche (die mit den vier Ringen) ist... und ich schalte nicht die nebenschlußleuchte ein sondern tippe mit dem linken Fuß leicht aufs Bremspedal - meistens reicht das schon - und ist i..d.R. nicht strafbar:
"Kommt es durch das leichte Antippen der Bremse des Genötigten zu einer Überreaktion des Dränglers oder zum Unfall, so ist der Drängler i.d.R. alleine für die Folgen verantwortlich, denn sein Verhalten (sträflich vernachlässigtes Einhalten des Sicherheitsabstandes) hat den Unfall hervorgerufen, der Vordermann ist i.d.R. schuldlos oder bekommt eine (geringe) (Teil)schuld (OLG (Oberlandesgericht) Karlsruhe mit Urteil 10 U 240/90 vom 11.1.1991; OLG Köln mit Beschluß Ss 439/96 vom 17.9.1996)"

Ich kann nur jedem raten von meinem Kofferraum wegzubleiben...

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