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400 Milliarden Euro Stütze für die Banken vom Staat

Die deutsche Finanzwirtschaft soll mit einem Rettungspaket in Höhe von 400 Milliarden Euro gestützt werden. Damit soll der Handel der Geldinstitute wieder auf Trab gebracht werden.

Beim Krisengipfel der Europäischen Union hatte man sich auf Richtlinien für nationale Rettungspakete geeinigt.

Die Hilfe des Staates ist mit Auflagen verbunden. In England werden Banken verstaatlicht.


WebReporter: KillA SharK
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Euro, Bank, Staat, Milliarde
Quelle: www.tagesschau.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.10.2008 04:58 Uhr von KillA SharK
 
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Verluste werden solidarisiert, Gewinne werden privatisiert.
Wie sagte Ackermann so schön: "Wir brauchen keine stärkere staatliche Regulierung, da wir selbst mit den Herausforderungen fertig werden"
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13.10.2008 08:26 Uhr von veggie
 
+9 | -13
 
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Verstaatlichung: Das Rettungspaket finde ich richtig - wenn die Banken pleite gehen, trifft es letztendlich die Sparer. Allerdings sollte der Staat, anstatt das Geld zu verschenken, dafür Anteile der Banken nehmen - und mit Gewinn verkaufen, sobald die Krise überstanden ist. Dann würde der Steuerzahler auch davon profitieren, und nicht nur die Aktionäre.
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13.10.2008 08:38 Uhr von flushbox
 
+29 | -1
 
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@veggie soso. Wenn die Banken pleite gehen trifft es also den "armen" Sparer. Und wenn die Banken 400 Milliarden (das sind 400.000.000.000 Euro) in den Ar*** geblasen bekommen, dann trifft es fairerweise wenigstens jeden von uns. Jeden Säugling, jede Hausfrau, jeden Rentner, jeden Hartz4ler, einfach alle. Das ist viiiiiiel besser...

Der Staat ist nicht eine abgesonderte Masse, die aus dem Nichts plötzlich Geld erschaffen kann. WIR sind der Staat. Wir, das sind rund 82 Millionen Deutsche, dürfen nun die Banken finanzieren. Das sind immerhin rund 5000 Euro pro Kopf (PRO KOPF!). Aber wir müssen einfach vertrauen und hoffen, dass alles so schön weiterläuft wie bisher. Eigentlich sind wir ja alle zufrieden. Na dann...

Ich könnte echt kot***. 51% der Bundesbürger halten 0.1% des Sparvermögens. Diese verarmten 51% stehen jetzt für die Fehler der Vermögenden mit ein - damit deren erspartes in Sicherheit ist. Na toll...

Und jetzt freuen sich alle, dass unser System gerettet ist? Ich hoffe und bete zu Gott, dass der große Knall erst noch kommt. Ich hoffe es wirklich!
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13.10.2008 08:42 Uhr von vostei
 
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man sollte evtl. doch noch erwähnen, dass das ganze an bedingungen verknüpft wird - genaueres wird ja erst heute noch geklärt, aber es wird wohl auf staatsbeteiligungen hinauslaufen und es muss ja auch vermieden werden, dass solvente banken einen wettbewerbsnachteil erleiden - wie letzteres funzen soll ist mir allerdings ein rätsel...
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13.10.2008 08:54 Uhr von noobgen
 
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@flushbox - fullack: Das was die da machen kann vorne und hinten nicht funktionieren.
Die Bevölkerung könnte ein Mahnmal setzen was den Banken zeigt, das sie mit Geld arbeiten, das sie gar nicht haben.
Es müsste einfach nur ein Großteil der Kunden ihre Konten auflösen bei einer Bank.
Danach hätte diese einige Probleme.

Wobei der Vorstand und die Manager noch einmal tief reingreifen würden und im Endeffekt erwischt es dann doch nur die einfachen Angestellten der Bank.
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13.10.2008 09:41 Uhr von dunkeltapps
 
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Wie weit denn noch Unsere Regierung ist ja dfüe bekannt, dass schnell mal ein paar Millionen in den Sand gesetzt werden und dann dem "Steuerbürger" kräftig in die Tasche gelangt wird. Was hier passiert, schlägt allerdings dem Fass den Boden aus ...
Wer hilft mir, wenn ich mich durch Unfähigkeit in Grund und Boden gewirtschaftet habe!? Ich kann nur eine Bankrotterklärung abgeben, dass sollte das Finanzsystem auch tun ... Das die 400 Milliarden verloren gehen, davon gehe ich jetzt schon aus, der Katzenjammer wird dann Riesengroß sein ... und was wird dann!?? Dann kann Deutschland Konkurs anmelden ...
Na dann Prost.
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13.10.2008 09:41 Uhr von dunkeltapps
 
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Wie weit denn noch Unsere Regierung ist ja dfüe bekannt, dass schnell mal ein paar Millionen in den Sand gesetzt werden und dann dem "Steuerbürger" kräftig in die Tasche gelangt wird. Was hier passiert, schlägt allerdings dem Fass den Boden aus ...
Wer hilft mir, wenn ich mich durch Unfähigkeit in Grund und Boden gewirtschaftet habe!? Ich kann nur eine Bankrotterklärung abgeben, dass sollte das Finanzsystem auch tun ... Das die 400 Milliarden verloren gehen, davon gehe ich jetzt schon aus, der Katzenjammer wird dann Riesengroß sein ... und was wird dann!?? Dann kann Deutschland Konkurs anmelden ...
Na dann Prost.
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13.10.2008 10:17 Uhr von T00L
 
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tut mir leid für den "blöden" komment: /ironie on

Das sind die Milliarden für den Kläger von Bon Jovi!!!

/ironie off

na dann Minuse kommt :(
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13.10.2008 10:26 Uhr von Leftfield
 
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13.10.2008 10:44 Uhr von phil_85
 
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Damit: gibt Deutschland fast soviel aus wie die USA...
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13.10.2008 11:05 Uhr von Neuer
 
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Genau wie einige Vorredner sagten: Wo letztendlich das Geld grösstenteils hinwandert ist doch jetzt schon klar, nämlich in die Taschen der Aktionäre der beteiligten Banken. Die Kurse der Aktien werden durch die 400 Milliarden steigen, viele Aktionäre werden ihre Aktien aus Angst vor neuen Verlusten abstossen. Dadurch fallen die Kurse wieder. Langfristige positive Auswirkungen auf die Finanzkrise wird das Paket nicht haben.
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13.10.2008 12:16 Uhr von flushbox
 
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Falls hier noch jemand mitliest Bei gerade mal 426 Hits (da hat jede Nachricht über amoklaufende Kühe mehr) komm ich langsam ins Grübeln...

Der Rettungsplan ist durch und aus den 400 Milliarden sind 470 Milliarden geworden. Naja, 70 Milliarden hin oder her machen das Kraut auch nicht mehr fett.

Würde mich mal interessieren, welche EU-Nachbarländer durch diese Finanzspritze direkt oder indirekt mitfinanziert werden. Aber über sowas sollte man besser nicht laut nachdenken...

Ausserdem hätte ich da noch nen Vorschlag. Warum nehmen wir das ganze Geld nicht und geben es stattdessen den Steuerzahlern? Als kleines Dankeschön für die riesengroße Sauerei aufs Bankkonto überwiesen? Die Banken wären wieder flüssig, die Bevölkerung könnte wieder freier atmen und die Wirtschaft wird automatisch mit angekurbelt. Aber nein, stattdessen schmeissen wir das Geld den Großaktionären und Bankgurus in den gierigen Rachen.

Gibt es eigentlich auch einen Plan C - nur für den Fall, dass Plan B nach hinten losgeht und das Geld (so wie bisher auch) von den Banken einfach weiter verspekuliert wird?
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13.10.2008 12:30 Uhr von pentam
 
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@ flushbox: Im Prinzip richtig, aber wenn du schon erwähnst, dass 51% der Bürger nur 0,1 % der Sparvermögens besitzen, solltest du nicht direkt davor die 400 Mrd. pro Kopf umrechnen. Das funktioniert nämlich auch nur wenn alle gleich viel Steuern zahlen müßten. Aber diejenigen, die weniger verdienen, zahlen auch einen kleineren Anteil am Ganzen.

Klar ist es ziemlich besch*****, dass jeder für die Fehler der Manager mit grade stehen muß, aber letztlich haben wir die ganze Sache viel mehr den Amis zu verdanken als den hiesigen Bänkern.
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13.10.2008 12:59 Uhr von maki
 
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*kopfkratz*: "...aber letztlich haben wir die ganze Sache viel mehr den Amis zu verdanken als den hiesigen Bänkern..."

Nein, nein und nochmals nein!

Dass Amiland mehr oder weniger am Arsch ist und ein Crash der Immo-Blase bevorsteht (-stand *g*), ist seit Jahren bekannt. Trotzdem haben sich die hiesigen Moneyophilen immer tiefer in den Malström der Phantasiegelder reingesaugt.

Erinnert sich vielleicht noch jemand schwach an die Finanzstraftäter bei deutschen Banken und Versicherungen, welche damals hunderte (virtuelle) Milliarden + Kundengelder in der "Internetblase" verheizt haben?

PS: Der Ackergaul hatte damals mit seinen "Peanuts" schon recht, denn eigentlich geht es schon längst nicht mehr um echtes bzw. durch reale Werte gecktes Geld.
Ob da nun jemand aus Versehen 6 Dateien "EINE_MILLIARDE.DAT" löscht oder 400 Kopien davon erstellt, ist doch letztendlich scheissegal.

"DDR war bankrott" - *LOOOOL*
Wieviel Schulden hatte die nochmal am Ende? Irgendwas um die 30 Milliarden Euro?

Wieviel Schulden hat der BankenRepublik Deutschland im Moment? 1,5 Billionen DM?
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11.11.2008 20:22 Uhr von CHR.BEST
 
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@Fang di Katz: Das war Baulöwe Schneider, der den Begriff "Peanuts" prägte, als er Milliarden in Immobilien versenkte. Er wurde deswegen verurteilt, nicht aber die Bänker, die ihm das Geld ihrer Sparer so bereitwillig in den Rachen stopften.

Diese Summen sind einfach bar jeder Realität geworden. In allen anderen öffentlichen Bereichen muß bis zur Schmerzgrenze und darüber hinaus gespart werden und hier richtet man mal eben so ein einer Woche einen Bürgschaftsrahmen in Höhe von 400 Mrd. Euro ein.

Man sollte auch nicht glauben, daß dieses Angebot niemand in Anspruch nehmen wird. Die ersten Banken haben sich schon für einige Mrd. angemeldet, etliche andere werden sicher noch folgen, trotz dieser "brutalen" Gehaltseinschränkung von max. 500.000 Euro/Jahr.

Also wer im Angesicht von Milliardenbeträgen noch von Peanuts spricht oder denkt (wie sicherlich viele Bänker und Spekulanten) hat für mich jeden Bezug zur Realität verloren.
Andere Mitbürger in Deutschland müssen sich mit ein paar hundert Euro im Monat zufrieden geben und kommen damit logischerweise kaum über die Runden.
Bei den Tafel wächst die Zahl derer, die eine warme Mahlzeit brauchen, Jahr für Jahr.

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