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Finanzkrise: Regierung bereitet "Plan B" vor

Innerhalb von nur einer Woche möchte die Bundesregierung "Plan B" zur Rettung der Banken durchboxen. Es handelt sich um die größte Bankenrettungsaktion der Nachkriegsgeschichte.

Die Höhe des Pakets ist nicht bekannt, die Summe wird auf 300 Milliarden Euro geschätzt. Außerdem sollen 50 Milliarden Euro in Banken gepumpt werden, um das Eigenkapital zu stärken. Angela Merkel: "Nur ein Handeln des Staates kann das nötige Vertrauen in die Finanzmärkte wiederherstellen".

Das Paket wurde unter anderem ausgearbeitet von Finanz-Staatssekretär Jörg Asmussen und Merkels Wirtschaftsberater Jens Weidmann.


WebReporter: Sieben77
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Regierung, Regie, Plan, Finanz, Finanzkrise
Quelle: www.fr-online.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.10.2008 21:58 Uhr von usambara
 
+12 | -1
 
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woher nimmt die Bundesbank diese Unsummen ohne die Notenpresse
anzuwerfen?
Letztendlich wird der Bürger bluten, egal wie die Regierung es uns verkaufen wird.
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12.10.2008 21:59 Uhr von oevi
 
+6 | -1
 
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naja: denke wohl kaum das das groß was bringen wird die banken werden das geld wohl schnell wieder verhöckern
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12.10.2008 22:26 Uhr von Blackybd2
 
+8 | -1
 
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Bei welchem Amt muss ich mich melden, wenn ich im Casino Haus und Hof verspielt habe? Möchte auch alles ersetzt bekommen.
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12.10.2008 22:40 Uhr von CHR.BEST
 
+11 | -1
 
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Tja: Dann gibts wohl bald einen "Bänker-Solidaritätszuschlag" auf dem Lohn-/Gehaltszettel ...

Es würde mich nicht wundern, wenn irgendwann all die betrogenen Menschen die Dinge selbst in die Hand nehmen, und mal eben in Banken-/Villenviertel mit dem Brecheisen in der Hand "shoppen" gingen, anstatt auf den real existierenden Unrechtsstaat zu hoffen, der garkein ehrliches Interesse daran hegt, die Verantwortlichen dieser Krise wirklich hinter Schloss und Riegel zu bringen.
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12.10.2008 23:11 Uhr von Talena
 
+8 | -1
 
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Na ist doch klar dieser Soziologe hat doch festgestellt, dass die Mittelschicht an der Misere Schuld ist. Dann nehmen wir doch die Steuergelder, die hauptsächlich die Mittelschicht aufbringt und stopfen sie in die maroden Banken (am besten noch in den USA), deren Chefs sich noch schnell ein paar Abfindungen genehmigen, bevor sie mit ein paar 10.000 Euro pro Monat in Rente gehen.

Und woher nehmen die die Gelder so auf die Schnelle? 300 Milliarden hat die Kanzlerin ja nicht grad mal in der Portokasse. Die werden _geliehen_ und zwar bei Banken! Bam! Schuldenberg wieder höher. Und bezahlen dürfen das ihr und ich.

Boah ich könnt gar nicht so viel essen, wie ich k*tzen möchte...
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12.10.2008 23:18 Uhr von anderschd
 
+3 | -1
 
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Ich glaub die: Wahlen entscheiden sich dieses mal ein Jahr vorher.
Schade.
Ich werd`s nich vergessen.
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12.10.2008 23:37 Uhr von Montauk
 
+6 | -2
 
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anderschd: "Wahlen entscheiden sich dieses mal ein Jahr vorher.
Schade.
Ich werd`s nich vergessen."

es werden doch eh wieder die selben marionetten gewählt, nur vielleicht mit einer anderen farbe.

das geld kennt keine farbe, genauso wie die lenker die es haben und nicht genug davon bekommen können.

p.s.

was machen die banken und notenbanken eigentlich alle mit den eingenommenen zinsen?
in welcher stiftung verschwindet es vor unseren augen?
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13.10.2008 03:06 Uhr von meisterthomas
 
+3 | -1
 
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Verstaatlichung oder Blütenpolitik: Die Verstaatlichung insolventer Banken wäre nicht nur legitim, sondern würde diese auch endlich zur Verantwortung ziehen. Denn die Aktien einer bankrotten Bank sind praktisch wertlos. Gleichsam wäre der totale Zusammenbruch dieser Kartenhäuser abgewendet, so daß der Markt das Schreckgespenst, Bankpleite verliert.

Da kein Manager in die Pleite gehen will, wären auch tatsächlich nur die Institute betroffen, die wirklich vor dem Aus stehen, ohne das wir auf die Weisheit unserer Politiker angewiesen sind.

Das Eigenkapital der Banken teuer aufstocken verhindert dagegen gar jede Marktbereinigung. Eine zweifelhafte Aktion, denn die Krise ist primär eine Krise versteckter Schulden. Und genau dieses Versteckspiel kaschieren wir damit auch noch auf Staatskosten.
Zudem droht so eine Schmiergeld-Rettung in ein Fass ohne Boden zu fließen, ohne das wirklich Notwendige sicher zu leisten, oder auch weit darüber hinaus zu schießen.

Die große Gefahr dieser Politik ist, daß ihre Verschuldung nicht mehr demokratisch korrigierbar ist.
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13.10.2008 14:51 Uhr von cYpher23
 
+1 | -0
 
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Das "Rettungspaket" für deutsche Banken in Höhe von 470 Mrd. € zeigt zumindest schon mal eine erste Wirkung. Der DAX klettert wieder in die Höhe... wie auch immer er das schafft.
Wogegen der DowJones den Tiefpunkt immer noch nicht erreicht hat und der Nikkei neue Jahresrekorde im negativen Bereich bricht.

So wie das ganze Finanzsystem am seidenen Faden hängt (und das nicht erst seit Kurzem), wird kein Geld der Welt es auf Dauer retten können...
Nicht mal Generationen werden es schaffen, dies wieder auszubaden.
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13.10.2008 16:15 Uhr von Borgir
 
+1 | -0
 
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und wer zahlt für die unfähigtkeit: von politik und finanzwelt...der brave steuerzahler und bankkunde, der auch weiterhin brav wählen geht und sein geld den bankern in den rachen schmeisst.....

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