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Über 640.000 neue Ausbildungsverträge bedeuten neuen Rekord

Der deutsche Ausbildungsmarkt wird nach Ansicht der Bundesregierung in diesem Jahr einen neuen Rekord ausweisen. Ein hochrangiger Regierungsbeamter bestätigte gegenüber der Fachzeitschrift "impulse", dass bis Jahresende über 640.000 neue Ausbildungsverträge unterzeichnet werden.

Neben der bis zuletzt guten Konjunktur spielen auch personalwirtschaftliche Überlegungen der Unternehmen eine zunehmende Rolle. Auch staatliche Förderprogramm hätten sich positiv ausgewirkt. Der Staat zahlt Zuschüsse von bis zu 6.000 Euro, wenn sich der Betroffene bereits in den Jahren zuvor vergeblich bewarb.

Die alte Höchstmarke an neuen Ausbildungsverträgen stammte aus dem Jahr 1999. Damals registrierte die Regierung 636.000 Ausbildungsverträge, erklärten die Verantwortlichen des Bundesbildungsministeriums abschließend.


WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Rekord, Ausbildung
Quelle: de.reuters.com

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.10.2008 18:53 Uhr von Ralph_Kruppa
 
+0 | -0
 
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Lustig ist, dass es keine exakten Zahlen zu den Ausbildungsstellen gibt. Arbeitsagentur und IHK weisen jeweils unterschiedliches Material aus. Tatsache ist aber, dass die Situation am Ausbildungsmarkt sich in den zurückliegenden Jahren etwas entspannt haben. Es liegt aber nicht an den Arbeitgebern alleine, auch die Jugendlichen müssen mitziehen. Und leider bringen viele nicht die Mindestvoraussetzungen für eine Ausbildung mit.
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12.10.2008 20:30 Uhr von q.fuchs
 
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Ist alles Zufall: Um Shortnewspolitisch korrekt zu sein, habe ich an dieser Stelle ja zu sagen, dass die Politik daran ganz sicher keine Schuld hat.
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12.10.2008 21:04 Uhr von Borgir
 
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was die regierung: so alles glaubt. die glauben ja auch, sie regieren uns, dabei sind sie nur spielbälle der wirtschaft und deren lobbyisten.
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12.10.2008 21:25 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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@topnewsman: Glaubt man den offiziellen Zahlen heißt die Beschreibung: "neue Ausbildungsverträge", das klingt relativ eindeutig.

Bei einer Sache sind wir uns einig. Die passgenaue Vermittlung von talentierten jungen Nachwuchskräften und ausbildungssuchenden Unternehmen funktioniert nicht wirklich. Trotz Intensivierung der Beratungsleistungen von IHK und Arbeitsagentur könnte hier einiges besser laufen.

Den Vorwurf, zu wenig Unternehmen bildeten aus, muss man relativieren. Ein Kleinstbetrieb mit zwei Festangestellten, kann nicht jedes Jahr drei Azubis ausbilden, geht schon rein rechnerisch nicht..... Und die Zahl der ausbildungsfähigen Betriebe ist dank der Ausbildungsberater beider Kammern spürbar angestiegen.

Ich habe daher immer Zweifel, wenn mir jemand erzählen will, wenn ein polyglotter Wirtschaftsabiturient partou keine Stelle findet. Glaubt man nur zwei oder drei Betrieben, wären sie sofort mit "Kusshand" genommen. Auf der anderen Seite habe ich mal als Dozent an einer "Warteschleifen-Weiterbildungseinrichtung" gearbeitet. Vorbereitungsunterricht nannte sich das. Das Erschreckende: Die Jugendlichen konnten größtenteils keinen fehlerfreien Satz schreiben, von zusammenhängenden Texten ganz zu schweigen. Und beim Rechnen hatten sie schon bei einfachsten Aufgaben Schwierigkeiten. Diese Personen - aus meiner Sicht heraus deutlich mehr als die "anderen" - stellen für meine Begriffe ein viel größeres Problem dar.

Deine Kritik ist trotzdem berechtigt und auch richtig, wenn auch im Mittelteil ein wenig zu pauschal, weil aus Einzelfällen auf die Allgemeinheit geschlossen.
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12.10.2008 22:12 Uhr von Simon_
 
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Naja und von den 640.000 wird über ein drittel bald wieder aufgelöst...

Was die Qualifikation angeht, es gibt viele Schüler mit mittlerer Reife die das was sie machen wollen, nicht können, weil sie kein Abi haben, aber deutlich mehr Wissen und uU auch klüger sind als Abiturienten... und wer hat schon Lust, nochmal 3 Jahre die Schulbank zu drücken und wieder Prüfungen über Dinge zu schreiben, die man für den Beruf niemals braucht?
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13.10.2008 00:51 Uhr von Onkeld
 
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ich möchte einfach: mal eine frage in den raum hier werfen: ist eigentlich irgentwann wem schonma in den sinn gekommen, daß auch die "ausbilder" inkompetenter sein können als die azubis?

wenn wir schonmal von schulabgängern reden.

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