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Thüringen: Jäger töteten fast 600 Haustiere im letzten Jahr

Laut dem Sender MDR 1 Radio Thüringen wurden im letzten Jahr "500 bis 600" streunende Haustiere von Jägern erschossen. Die allermeisten Tiere waren Katzen, nur fünf Hunde wurden abgeschossen. Da aber solche Abschüsse nicht gemeldet werden müssen, sind die Zahlen nicht genau.

Im MDR kritisierte der Landestierschutzverband den Abschuss der wildernden Haustiere. Bei Katzen bezeichnete der Verband die Tötung als "plumpen Mord". Bei Hunden hatte der Verband nichts auszusetzen, weil diese Schäden verursachen, die dauerhaft wären.

Der Verband sagt, es gebe "keinen vernünftigen Grund" Katzen zu erschießen. Es ist ein "vorgeschobenes Argument", wenn man die Mischung der Hauskatzen mit den Wildkatzen befürchtet. In Thüringen dürfen Haustiere getötet werden, wenn das Tier einige Zeit weiter als 200 Meter vom nächstgelegenen Haus herumläuft.


WebReporter: PortaWestfalica
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Jahr, Thüringen, Jäger, Haustier
Quelle: de.news.yahoo.com

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78 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.10.2008 17:44 Uhr von Valmont1982
 
+80 | -27
 
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Sind die Wälder schon leergeschossen oder wie ?!

Aber mal im ernst. Haben Katzen die keine Hauskatzen sind kein Recht auf ein Leben ?
Ich bleib bei meiner Meinung. Jäger sind einfach nur absolute Weicheier...Oder wie nennt man Leute, die feige mit einem Gewehr auf Tiere schiessen
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12.10.2008 17:47 Uhr von brainfetzer
 
+50 | -20
 
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Find ich scheisse.Wie gesagt die haben auch das Recht auf Leben.
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12.10.2008 18:14 Uhr von marshaus
 
+20 | -56
 
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12.10.2008 18:29 Uhr von Darknostra
 
+30 | -13
 
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berichten zum einen Jäger ganz Stolz das wieder Wildkatzen in unseren Wäldern sind und dann wird auf alles was sich bewegt geschossen.
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12.10.2008 18:39 Uhr von kathrinchen
 
+28 | -13
 
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egtl beschämend: für die Jäger. Angeblich werden die Katzen ja nur getötet, um das natürliche Gleichgewicht zu erhalten.
Mir ist allerdings kein Fall bekannt, in dem ne Katze ein Reh geschlagen hätte.
Ich halte das für reine Mordlust, bin allerdings auch kein Jäger und kann deren Argumentation nur schwer nachvollziehen.
Ich wills eigtl auch nicht^^
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12.10.2008 18:58 Uhr von batistabombhuf619
 
+21 | -14
 
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des sin: so scheiss arschlcoher!!! die armen viecher
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12.10.2008 19:08 Uhr von Valmont1982
 
+33 | -24
 
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...hier wurden aber ganz schön viele "Minusse" an die Pro-Tier-Kommentare verteilt.
Da scheinen einige Leute wohl echt nen kleinen Piephahn zu haben und es toll zu finden, wenn Menschen wehrlose Tiere abknallen
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12.10.2008 19:13 Uhr von Andy3268
 
+16 | -13
 
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Bei Hunden: ist das klar, die wildern auch aber Katzen und dazu noch ca 495-595 Stück ist einfach nur krank.
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12.10.2008 19:16 Uhr von CrazyWolf1981
 
+23 | -34
 
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12.10.2008 19:22 Uhr von Zu_Doll
 
+27 | -40
 
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12.10.2008 19:26 Uhr von Zu_Doll
 
+28 | -36
 
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Nachtrag @ Valmont: "Oder wie nennt man Leute, die feige mit einem Gewehr auf Tiere schiessen"
Wilderer nennt man die! Das Jäger nich nur Tiere erschiessen, sondern diese auch füttern und teilweise großziehen is dir vollkommen egal, oder? Lieber kein Stück informieren, dann muss man auch nicht von seinem selbstgebauten Moralischen Thron runter, oder?
Kleine Frage: HAst du jemals ne Fliege oder ne Spinne erschlagen? Bestimmt nicht, denn du würdest von deinem Thron aus ja niemals einen Unterschied zwischen "Ekligen" und "süssen" Tieren machen, und den ekligen das REcht zu leben absprechen, oder?
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12.10.2008 19:28 Uhr von horus1024
 
+19 | -10
 
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manche Jäger begehen danach Selbstmord ! Hab mal von eine Jäger im Ausland gelesen, der zwei tote Katzen im Kofferraum hatte und auf den Fahrersitz Selbstmord begangen hat. Hatte das Gewehr noch zwischen den Beinen. Aber da vom Kopf wohl nicht mehr viel da war, konnte die Gerichtsmedizinen nicht feststellen ob er nicht vorher Misshandelt, oder einen Schlag auf dem Kopf bekommen hatte und man ihn so hingesetzt hat!
Ist wohl dann auch so eine Art Ehrenmord. Es gibt Menschen die ein Menschenleben geringer Schätzen als ein Tierleben. Bei Jägern die den Wert des Lebens und die Menschen nicht achten denen das Tier vielleicht was bedeuten. Bei denen kann ich das verstehen. Ich kenne alte Leute die nicht mehr viel haben außer ihren Katzen.
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12.10.2008 20:15 Uhr von xPainkillerx
 
+23 | -46
 
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12.10.2008 21:35 Uhr von MadAxx
 
+21 | -9
 
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armselig: ist übrigens nicht nur in Thüringen so. Bei uns in Schleswig-Holstein rennen die auch schwerbewaffnet und oft angetrunken durch die Wälder und erschiessen alles was nicht auf zwei Beinen läuft...
Für mich hat sowas auch nichts mehr mit "Jagd" zu tun, wenn eine Hundertschaft Freiwilliger Idioten die Tiere direkt vor die Flinten der "Jäger" treibt...
Sowas nennt sich doch eigentlich Scheibenschiessen und gehört auf den Rummel..
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12.10.2008 21:36 Uhr von kadinsky
 
+18 | -9
 
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hat: man denen ins hehirn geschissen?
Eine normale hauskatze kann ein revier von 7 quadratkilometern haben, sollte ich mitbekommen, dass jemand meinen kater erschießt, frißt er seine schrotflinte....
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12.10.2008 21:40 Uhr von kadinsky
 
+17 | -25
 
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@xPainkillerx: jäger sind perverse und das mein ich ernst, denn sie haben spass am töten! niemand muss diesen job machen, kein einziger jäger macht das was er macht aus notwendigkeit sondern aus spass! und das ist pervers!
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12.10.2008 22:51 Uhr von DaSpoon
 
+15 | -12
 
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so mancher: Jäger wird doch vor lauter langer Weile - wenn er nix anderes vor die Flinte bekommt - froh sein, dass er so´n kleines Kätzchen abknallen kann. Bitte welches Argument haben die dort gegen die Daseinsberechtigung frei lebender Katzen, die haben es sicher so schon schwer genug zu überleben. Und warum meinen so Jäger gegen die vermeintliche "Rassenschande" bei Katzen vorgehn zu müssen?! für mich sind die moralisch bissl unterbelichtet.
und was versteht man unter "einiger Zeit" und wie überprüfen die das ob ne Katze 1 tag oder 3 tage 200 meter von einem Gebäude entfernt ist... *kopfschüttel*
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12.10.2008 23:01 Uhr von xPainkillerx
 
+20 | -16
 
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@kadinsky: mimimi. Bistn Veganer?


Wenn niemand den Job machen würde, hätten wir mal verdammt viele Seuchen in den Wäldern und die Wälder wären überfüllt. Zu dem dürfen Jäger nicht einfach wahllos auf Tiere raufballern (es sein denn es sind Haustiere, die haben nämlich draußen eigentlich nichts zu suchen), sondern müssen sich an bestimmte Zeiten halten.

Außerdem, ein Jäger hat mehr zu tuen als nur irgendwelche Tiere abzumurksen. Öfters sitzen sie einfach nur auf ihren Posten und beobachten.

Und natürlich machen diese Berufe (wahrscheinlich) spaß.
Der Mensch und andere Lebewesen jagen nunmal auch schon seit Ewigkeiten :)

Mal im Ernst: Wer von denjenigen die hier posten, haben Ahnung was ein Jäger genau macht und warum er das macht? Wahrscheinlich kaum einer. Aber hauptsache die Fresse aufmachen und rumheulen.
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13.10.2008 00:01 Uhr von Prutus
 
+38 | -2
 
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Also: etwas kann hier nicht stimmen.
Da ich selbst Jäger und Jagdaufseher bin, das Waidhandwerk seinerzeit von meinem Großvater gelernt habe, kann mit diesem Bericht etwas nicht ganz stimmen.
Anscheinend gibt es in Thüringen kein Wild mehr, nur mehr streunende Katzen und wildernde Hunde, welche es zu erlegen gilt.
Gehen wir mal von 550 Tiere aus, wobei es 5 Hunde und 545 Katzen sind. Bei so vielen Katzenabschüssen dürfte es in Thüringen kaum mehr Katzen geben. Ein jeder Schüler weiß bei uns, das sich Katzen mit Vorliebe auf Äcker, Feldränder und Waldränder, auf Jagd nach Mäuse machen, das dabei der einem oder anderen Katze mal ein Wildhäschen od. Fasankücken zum Opfer fällt kommt schon vor, wobei diese aber zu 90% eine Erkrankung od. Behinderung aufweisen, den ein gesundes Wildtier zu erlegen od. fangen ist auch für eine Katze nicht ganz leicht. Unsere langjährige Erfahrung hat gezeigt, das Katzen welche fast ausschließlich mit gekauften Futter (Katzendosen u. Trockenfutter) ernährt werden, meistens nur auf Partner suche herumstreunen und nicht mal richtig Mäuse jagen, geschweige denn wildern.
Bei Hunden verhält sich die Sache so, das ein Hund allein kaum Wildern geht, da der Hund bekanntlich vom Wolf abstammt und diese immer im Rudel jagen. Wenn 2-3-4 Hunde, also eine Meute beisammen sind, ist hier die Wahrscheinlichkeit der Wilderei schon größer, aber nicht immer an der Tagesordnung (läufige Zeit), den ein gesundes Reh od.gar einen Hirsch zu reißen, bedarf schon einiger Erfahrung.
Ausserdem konnten immer wieder beobachten werden, das sehr oft Hunde ihrem Herrchen od. Frauchen suchend nachliefen und sich aus Reh, Hasen od. Fasanwild überhaupt nichts machten.
So ferne man der News Glauben schenken kann, scheinen mir, die Jagdkollegen in Thüringen rechts voreilig mit dem Finger am Abzug zu sein. Solche Vorgangsweisen würden sich bei uns nicht lange halten, den da würden sich die Landwirte bzw. Grundbesitzer sofort zusammenschließen und ihre Grundflächen von der Jagd ausnehmen lassen, wobei ein Jagdrevier eine gewisse Flächengröße ausweisen muss, um als Jagdrevier anerkannt zu werden.
Wird eine Fläche von der Jagd ausgenommen, so gilt hier absolutes Jagdverbot, bei Zuwiderhandlung drohen Besitzstörungsklage und Wilderei, den laut Gesetz gehört das Wild demjenigen, auf dessen Grund es sich befindet; nur hier ist noch anzumerken, das der Grundeigentümer damit nicht automatisch das Jagdrecht ausüben darf.
Gehen wir mal von der Richtigkeit der News aus, so wäre den Jagdkollegen in Thüringen dringend anzuraten, ihre Vorgehensweise einmal in aller Ruhe zu überdenken, bevor sie sich den Zorn der Grundbesitzer und Bevölkerung aufladen bzw. den Ruf von schießwütigen bewaffneten Spaziergängern einfahren, man denke da an die Italienischen Kollegen, welche man nachsagt, das sie auf alles knallen was keucht und fleucht. wer solche Aktionen an den Tag legt, darf sich nicht wundern, wenn eines Tages der eigene Jagdhund vergiftet vor der Tür liegt, Reifen zerstochen und Autoscheiben eingeschlagen werden, Hochstände plötzlich samt Jäger umfallen, all das haben wir schon durchgemacht, den der Finger am Abzug ist schnell krumm gemacht, der Schuss bricht und ein Hund od. Katze liegt tot im Gras und der Zorn und die negative Haltung des Tierhalters und der Bevölkerung auf die Jägerschaft ist groß und lange nachtragend, man denke nur an Bruno den Bären in Bayern, für mich eine vollkommen Sinnlose Aktion.
Falls Jagdkollegen aus Thüringen meinen Beitrag lesen sollten, möchte ich ihnen ans Herz legen, nicht voreilig zu schießen, den vermeintlichen Wilderer sorgfältig eine zeit lang beobachten,versuchen den Tierhalter zu ermitteln
und im guten mit ihm zu reden bzw. darauf Aufmerksam zu machen, damit hatten wir die besten Erfolge und konnten so das Ansehen der Jägerschaft in unserem Bereich auf ein Niveau bringen, wie es zuvor niemals war.
mfg. Prutus
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13.10.2008 00:27 Uhr von Tokata
 
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Olles Pack: Ob die jetzt wild sind oder nicht, spielt für mich keine Rolle. Man sollte meiner Meinung nach mal die Jäger erschießen!!
Unglaublich...Diese Spacken. Wenn ich sowas schon lese..krieg ich zuviel. Sind ja richtige "Helden"
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13.10.2008 00:43 Uhr von xPainkillerx
 
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@Hideo.Kojima0815: "ich würde nie auf die idee kommen Katzen abzuschiessen wenn diese einfach nur rumlaufen."

Und was ist, wenn sie andere Tiere stören und irgendwelche Nester zerrütteln? Es geht nicht nur darum, dass die frei rumlaufen, sonder was es auch für Auswirkungen haben könnte.



"Aber ich respektiere es.Ganz einfach. Liegt wohl daran dass ich im Gegensatz zu dir Painkiller eine gute Erziehung genossen habe"

Sehr schön! Da kommt wer mit der "Im Gegensatz zu dir [hier namen einfügen] hab ich eine gute Erziehung genossen"-Beleidiung. Ist ja mal was ganz neues!
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13.10.2008 02:59 Uhr von Pitbullowner545
 
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ein: jäger der auf meinen Hund auch nur anlegt frisst seine waffe, und zwar quer..
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13.10.2008 03:11 Uhr von muhukuh
 
+9 | -3
 
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@xPainkillerx: Na Prutus is ja Jäger und seinem Kommentar würdigst du keinen Satz obwohl du rumnervst das hier keiner die Aufgaben kennt von einem Jäger und somit auch nicht einschätzen kann ob die tötungen gerechtfertigt sind...
Er hat ja auch Kritik geäußert, also scheint sie auch von "ottonormal" Bürger berechtigt. Es ist übrings allgm. bekannt, das manche Jäger doch mal schneller am Abzug sind als nötig und andere wiederum es sehr "erheiternd" finden Jagd auf Katzen zumachen. Soll nicht heissen das jeder Jäger so handelt, aber es gibt nunmal schwarze Schaafe.
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13.10.2008 04:19 Uhr von KillA SharK
 
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Halali - oder der Schuss ins Brötchen: ist ein sehr schöner Film zum Thema Jagd und dem Geisteszustand mancher Jäger.
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13.10.2008 07:37 Uhr von Jerryberlin
 
+10 | -5
 
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Es gibt so einige Jäger: Die verdienen noch einen ganz besonderen Jagdschein, falls verstanden wird, welchen ich da meine ...

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