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Tauschbörsennutzer die Sieger - Staatsanwälte sind machtlos

Wie die "Wirtschaftswoche" berichtet, sind Tauschbörsennutzer in Deutschland strafrechtlich so gut wie nicht belangbar. Wenig auskunftsfreudige Staatsanwälte machen den Schadenersatzklagen der Musikindustrien immer öfter einen Strich durch die Rechnung.

Der Düsseldorfer Generalstaatsanwalt Gregor Steinforth erklärte, dass dem Täter eindeutig nachgewiesen werden muss, dass er etwas heruntergeladen hat. Untersuchungen werden beendet, wenn in einem Familienhaushalt kein Geständnis abgelegt wird.

Wer kein Geld mit den Titeln erwirtschaftet müsse nicht fürchten, dass Ermittlungen und monatelange Beschlagnahmung von Computern eingeleitet werden. Unter 3.000 Titeln werde meist gar nicht angefangen zu ermitteln.


WebReporter: guugle
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Staat, Sieger, Tausch
Quelle: www.golem.de

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23 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.10.2008 15:13 Uhr von usambara
 
+47 | -1
 
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dem entsprechend sollte man bei einer Abmahnung weder eine Unterlassungserklärung noch eine Abmahngebühr
raus rücken (Eingeständnis?!)
Auch einen Anwalt braucht man erst, wenn Anklage erhoben
wird.
Alles andere ist Geldverschwendung
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12.10.2008 15:17 Uhr von Zetroof
 
+32 | -1
 
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Strafrechtlich nicht belangbar: das nützt aber nix, weil es immer noch schmierige Winkeladvokaten gibt, die zivilrechtliche Anssprüche geltend machen wollen, allles für ihren Mandanten, die Contentindustrie. Und gerade unser Verbrechersyndikat von Regierung ermöglicht ihnen das, durch neue Gesetze wie den zivilen Auskunftsanspruch (der den Weg über die Staatsanwälte überflüssig machen wird) und natürlich die Vorratsdatenspeicherung.
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12.10.2008 15:20 Uhr von Scopion-c
 
+18 | -0
 
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Tjoah der feuchte Traum der MI ist dahin: "Wer kein Geld mit den Titeln erwirtschaftet müsse nicht fürchten, dass Ermittlungen und monatelange Beschlagnahmung von Computern eingeleitet werden. Unter 3.000 Titeln werde meist gar nicht angefangen zu ermitteln."

Was glaubt die MI auch? Das jeder Staatsanwalt wegen 1 Lied gleich ein Verfahren einleitet? Dann kann man die Gerichte auch gleich dicht machen. Ich stelle mir das sehr amüsant vor:"Sie haben jemanden vielleicht verletzt? Nun dann müssen sie noch 2 Jahre in U-Haft mit 2 Raubkopierern die 200 Songs runtergeladen haben wir sind derzeit überlastet". Oder gibt es vielleicht den "Raubkopie und Filesharing Komplex"?
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12.10.2008 15:22 Uhr von anderschd
 
+24 | -0
 
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zetroof sagt es: Das Hauptproblem liegt in der zivilrechtlichen Verfolgung.
Die Staatsanwaltschaft stellt schon länger die Verfahren wegen Geringfügigkeit ein. Aber dann...........
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12.10.2008 16:43 Uhr von Unrealmirakulix
 
+4 | -0
 
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ja ja: die Anwält haben nie etwas sicher in der Hand und wollen den "Schuldigen" nur einschüchtern...
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12.10.2008 17:07 Uhr von 42°C ^Kopfwärme
 
+4 | -0
 
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zivilrechtlich: geht da auch wenig. es sein denn man gehört zu den trotteln und unterlassungen unterscheiben oder eingeständnisse machen. immer schön bis vors gericht ziehen, dann wird die sache schnell eingestellt.
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12.10.2008 17:27 Uhr von el_che
 
+5 | -0
 
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Schnallen die herren: im gericht und in der Film/spiel/musik Industrie langsam das es einfach nur unnütz geld kostet die leute zu ermitteln, beschatten, vor gericht ziehen und dann ohne wirklichen erfolg wieder gehen zu lassen?
die sollten sich eher gedanken darüber machen und geld investieren um dem vorzubeugen, denn so lange es die möglichkeit gibt dsich die software illegal zu ziehen, werden es auch leute machen, so einfach ist das
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12.10.2008 17:43 Uhr von no_trespassing
 
+14 | -0
 
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Wofür zahlt man eigentlich GEMA auf Geräte?? Die GEMA-Gebühr, die auf CD-Brenner, Kopiergeräte, usw. liegt - wofür wird die eigentlich erhoben?
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12.10.2008 19:24 Uhr von Kockott
 
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@Staubsaugerhasser: gibts doch - schon die Rapidshare 6,99 Flatrate pro Monat - saugen bis man blöd wird
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12.10.2008 20:57 Uhr von Marco Werner
 
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@Kockott: Wenn du eine Flat bei Rapidshare hast, erwirbst du damit nicht automatisch das Recht,die Sachen da legal runterzuladen. Denn du bezahlst nicht für die runtergeladenen Sachen,sondern lediglich für den Zugang dazu. Gleiches gilt auch für Anbieter wie Firstload oder Usenext,die ja sogar unverblümt mit dem Download von Filmen,Musik etc werben...auch dort zahlt man nur für den Zugang,aber nicht für irgendwelche Nutzungsrechte.
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12.10.2008 21:02 Uhr von marco.koch
 
+3 | -0
 
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ist doch: nen klarer fall von marktwirtschaft. dort wo der preis keine rolle mehr spielt (weil umsonst) wird auch der letzte schund - für den man sonst nicht mal nen penny ausgeben würde gesaugt - nur um zu sehen was das wohl ist.
Zudem selbst wenn ich z.B. eine datei namens warren.g.mp3 lade - wer sagt denn das sich dahinter Genau das befindet was der name suggeriert. Um das herauszu finden müssten die herren rechtwächter den sch genauso saugen - und sich genauso strafbar machen.

Nur weil die datei zufällig so heißt - ist das lange kein beweis das das auch wirklich das ist.

Ignorieren solcher schreiben ist immer noch die beste methode.
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12.10.2008 21:06 Uhr von Deniz1008
 
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mag sein, aber wie ist das nun für mornodownloads? was sagen die mornosüchtigen dazu? :)
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12.10.2008 21:51 Uhr von Marco Werner
 
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@marco.koch: Da stimme ich dir zu. Die MI sollte das Internet auch als Verbreitungsort neuer Interpreten sehen. Denn man lädt sich ja nicht nur Sachen,die man kennt,sondern auch Sachen,die man nicht kennt...und zumindest die hätte man sich im Laden auf keinen Fall gekauft.
Und was dein Beispiel mit der MP3 angeht: Das Urheberrecht unterscheidet nicht zwischen Urheber und "normalem" User,sondern es verbietet generell den Download von Sachen,für deren Verbreitung der Urheber nicht sein ok gegeben hat. Rechtlich gesehen dürfte der Urheber also nichtmal seine eigenen Werke runterladen. Vor längerer Zeit hat ein Gericht mal entschieden,daß das Urheberrecht nur dann nicht verletzt wird,wenn der Testdownload nicht länger als 10sek ist...doch woher wollen die Abmahner wissen,daß das Stück nach 10sek noch weitergeht ?
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12.10.2008 22:32 Uhr von Schlomo Raffzahn
 
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autor: Die Formulierung der Überschrift halte ich für misslungen. Das ergibt nicht wirklich Sinn "Tauschbörsennutzer die Sieger".

Vorschlag:
Tauschbörsennutzer sind Sieger - Staatsanwälte sind machtlos

Das würde Sinn machen ohne viel Veränderung.
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12.10.2008 22:46 Uhr von -Galahad-
 
+2 | -0
 
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Viva la Revolucion.

Krieg den Wegelagerern!
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13.10.2008 02:12 Uhr von syn0nym
 
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Privatsphäre der Sieger - Musiklobby machtlos: hätte die Überschrift lauten sollen..
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13.10.2008 03:36 Uhr von Haris
 
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Kein Wunder: Die können machen was die wollen, es gibt mittlerweile so viele Leute die illegal etwas im Inernet runterladen oder illegale Kopien erstellen, oder sonst etwas getan hat was die Musikindusrie nicht erlauben will.

Da müsste fast ganz Deutschland verklagt werden und die Staatsanwaltschaft hat wichtigeres zu tun, es gibt genug Vergewaltiger, Schläger und Sonstiges wo die nichtmal richtig hinterherkommen.
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13.10.2008 06:02 Uhr von KillA SharK
 
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Keine Chance für Piraterie!!! hier ein abschreckendes Beispiel:

http://www.youtube.com/...
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13.10.2008 07:23 Uhr von batistabombhuf619
 
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tja: ich lass mein filesharingprogramm mal hübsch weiterlaufen..
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13.10.2008 09:19 Uhr von dakotafanningfan
 
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batistabombhuf: das war aber ein geständnis :O
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13.10.2008 10:50 Uhr von Lavundi
 
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lol: @ KillA Shark .. hahahha :D
@ Kockott und Marco Werner..
Also bei Rapidshare kannst mit der Flat echt Alles saugen, solange halt Rapidshare nicht bemerkt, dass da was Illegales zum Download angeboten wird ...

Und bei UseNext ist des auch so ne heikle Sache. Kollege von mir hatte da mal so ein Fall, dass er es Testen wollte bei UseNext 14 Tage Lang umsonnst zu Laden (3 Gigabyte oder so) und dann bekam er halt sofort ein Brief das er einen Vertrag abgeschlossen hat und bitte 99 Euro zahlen würde für halbes Jahr Downloaden .. hat er nicht gemacht und ging zum Anwalt und der Fall wurde sofort eingestellt, weil man keine Verträge übers Internet vereinbaren kann ohne eine Unterschrift. Bzw. UseNext hat anscheinend auch keine Lizenz dazu, die Sachen freizugeben und nimmt das Geld für den Eigenbedarf.

Und meine Meinung zu der News.. find ich gut so :P
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13.10.2008 15:38 Uhr von Marco Werner
 
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@Lavundi: Das ist genau das,was ich meine: UseNext wirbt damit,daß man dort Filme/Musik/Software bis zum Abwinken laden kann. Wenn man das auf nicht geschützte Sachen bezieht, mag das stimmen..alledings wird in der Werbung der Eindruck erweckt,das beträfe generell alle angebotenen Werke. Und das ist einfach nicht richtig: Bei UseNext (wie auch bei Rapishare) zahlt man nur für die Möglichkeit, daß man überhaupt Zugang zu den Daten bekommen, nicht für das was man damit machen darf. Wenn ich im Laden ne Waffe kaufe,erwerbe ich damit schließlich nur die Waffe ansich,aber nicht das Recht,jemanden damit um die Ecke zu bringen...
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14.10.2008 17:26 Uhr von DerBibliothekar
 
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Hmm: Bin ich der einzige, dem auffällt, dass Überschrift und Nachricht sich widersprechen?
Nicht die Staatsanwälte sind machtlos sondern die Musikindustrie, was sogar ne bessere Überschrift wäre....

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