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Finanzkrise in England: Beerdigungen nur noch gegen Cash

Die britischen Beerdigungsunternehmer haben angesichts der finanziellen Instabilität bezüglich der Finanzkrise Probleme, die oft wochenlangen Wartezeiten auf die Zahlungen der Beerdigungskosten vorzufinanzieren. Sie arbeiten ab sofort nur noch gegen Vorkasse.

Da aber viele Hinterbliebene die Kosten für die Beerdigung nicht bezahlen können, beantragen sie staatliche Zuschüsse, deren Überweisungen jedoch bis zu zwei Monate andauern können.

Der Verband der Bestattungsunternehmer findet die Situation ihrer Mitglieder für untragbar, sie müssen zu lange auf die Begleichung ihrer Rechnungen warten.


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WebReporter: corazon
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: England, Finanz, Finanzkrise, Beerdigung
Quelle: www.express.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.10.2008 14:17 Uhr von corazon
 
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Das Problem liegt nicht bei den Bestattern, sondern bei den Ämtern, die so lange für die Prüfung und Überweisung der Beerdigungskosten-Beihilfe.
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12.10.2008 16:03 Uhr von Nuggo
 
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oder: macht es wie die schweiz verbrennen dann einfach die asche im fluss reinwerfen!!! also lächerlich jetzt mal ehrlich beerdigung gegen cash man man man
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12.10.2008 16:34 Uhr von kathrinchen
 
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dann stinkt es ja auf der Insel noch mehr
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12.10.2008 17:47 Uhr von rolf.w
 
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Und nun? Was macht man denn in der Zwischenzeit mit den Toten?
Andererseits ist es aber eigentlich normal, erst nach vollbrachter Leistung zu zahlen.In Deutschland ist beerdigt werden ja auch kein Schnäppchen, wobei das Grab selbst meist den Löwenanteil der Kosten stellt. Nur aus diesem Grund gibt es hier die anonyme Beerdigung oder die Beerdigung auf der grünen (Friedhofs-)Wiese. Die früher üblichen Gruften oder "gerahmten" Gräber sind kaum noch zu finanzieren.
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12.10.2008 19:37 Uhr von Darknostra
 
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Nur: gut das es mich nichts angegeht bzw. mir egal ist auf welchem Hügel meine Knochen dann in der Sonne bleichen.

Und ob die Hinterbliebenen das Geld von der Versicherung bekommt ist nach/bei der Finanzkrise ja auch nicht sicher.
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12.10.2008 19:40 Uhr von Jorka
 
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Unhaltbarer Zustand: Das Sterbegeld sollte schleunigst wieder gezahlt werden, für jeden anderen Scheiß können unsere Politiker ja auch das Geld aus dem Fenster werfen.

Was soll eine arme ältere Frau machen die mit ihrerer Rente gerade so über die Runden kommt, und plötzlich stirbt ihr Mann?

Ihren Gatten im Garten verbuddeln oder was?!
(zudem ist das soweit ich weiss eh verboten)
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12.10.2008 19:43 Uhr von Darknostra
 
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Garten Beerdigen ist verboten. Aber in einigen Bundesländern darfst du dir die Urne in die Wohnung stellen.

Aber das Verbrennen muss dennoch der Bestatter machen.
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12.10.2008 19:49 Uhr von HarryL2
 
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@Nuggo: Meinst du vielleicht Indien?
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12.10.2008 20:56 Uhr von Raekwon86
 
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Nicht einmal der Tod ist umsonst, der kostet das Leben.

Sowas wie Moral stirbt langsam überall aus traurig!
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12.10.2008 22:51 Uhr von DirkKa
 
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Ich kann die Bestatter schon verstehen.

Es gibt Aufgrund einer miesen Zahlungsmoral viele kleine Unternehmen, die Konkurs anmelden mussten, nur weil dir Kunden nicht mit dem Geld rüberrückten.

Und ein Bestatter ist auch ein Unternehmer und hat nun mal auch Kosten. Und wenn ein solcher Betrieb zB 20 Kunden hat, bei denen die Zahlung noch offen ist, sieht es in den Kassen auch ziemlich mau aus.

Klar, daraus folgt natürlich dann die Frage, was man dann mit den Toten macht. Wie bereits oben jemand schrieb, es gibt genügend ältere Herrschaften, denen der Partner stirbt und kaum von der Rente leben können. Und einen Kredit bekommt eine 79 Jahre alte Dame auch nicht mehr.

Schwieriges Thema, wobei ich wie gesagt die Problematik auf beiden Seiten sehe. Eine Universallösung gibts hier leider nicht.
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13.10.2008 09:43 Uhr von rolf.w
 
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@DirkKa: Es stimmt schon, ein Bestattungsunternehmen ist ein Unternehmen und meist ein eher kleines. Ich sehe das aber wie bei den Apotheken, sie sind klein, es gibt selbst in kleinen Gemeinden meist einige und alle jammern und klagen, bevor sie an Meer zu ihrer Yacht fahren.
Ich denke mir, zumindest in Deutschland braucht sich kein alteingesessener Bestatter Sorgen um seinen Lebensabend machen, solange er keinen Mist macht.
Anders ist es bei einer Neugründung, hier fehlt vielleicht noch das Kapital um längere Zahlungsziele zu verkraften. Ich weiss aber auch nicht, welche Zahlungsziele die Bestatter sebst bei ihren Lieferanten haben (Urne, Sarg, Krematorium, etc.). Ich kann mir nicht vorstellen, dass dort direkt bar gezahlt werden muss. Über die einzelnen Margen der Bestatter wage ich nicht zu spekulieren.
Ich vermute mal, in England hat man einfach die Zeichen der Zeit für sich erkannt und bringt sich mal wieder ins Gespräch.
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13.10.2008 09:46 Uhr von rolf.w
 
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@sunshine35: Ich wusste gar nicht, dass man sich als Angehöriger (Kind) weigern kann, für die Bestattung aufzukommen, solange ein entsprechendes Einkommen vorhanden ist.
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16.10.2008 23:29 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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Da kann: man glatt froh sein in Deutschland zu leben. In Köln gibt es demnächst günstige und trotzdem würdige Beerdigungen. Dieses Thema geht uns alle an, der Artikel somit wertvoll.

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