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Australische Korallenart kann sich an Erwärmung anpassen

Die Korallenart Acropora millepora ist vor allem im südlichen Teil des Great Barrier Riffs vor der Küste Australiens verbreitet. Korallen leben üblicherweise in Symbiose mit einzelligen Algen, die die Nesseltiere mit Kohlensäure und mineralischen Nährstoffen versorgt.

Nun haben Forscher des Australian Institute of Marine Science in Townsville festgestellt, dass sich Korallen nicht auf eine Algenart angewiesen sind. Erhöht sich die Temperatur und sterben die bereits vorhandenen Algenzellen aus, können Korallen auch neue "Bündnispartner" aufnehmen.

Zusammen mit anderen Wissenschaftlern aus Australien und den Niederlanden untersuchten sie mehrere hundert Korallenstöcke und ihre Algenzellen. Die temperaturempfindlichen Zellen des Typs "C2" waren bei warmen Wassertemperaturen auf einmal stark dezimiert, ein Beweis für die Anpassungsfähigkeit.


WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Erwärmung
Quelle: www.faz.net

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.10.2008 11:55 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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Allerdings machen die Forscher darauf aufmerksam, dass dieses Phänomen nur bei gemäßigten Temperaturschwankungen auftritt. Erwärmungen von mehreren Grad Celsius dürften hingegen auch für diese Korallen zu schnell kommen.
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13.10.2008 17:56 Uhr von computerdoktor
 
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Ja, und? Menschen sind auch sehr anpassungsfähig. Wir leben von Alaska bis direkt an den Äquator. Und wir werden uns auch an andere thermische Bedingungen anpassen - was sagt uns also diese News?

Richtig große Temperatursprünge gab es auch in der Vergangenheit. Vor ca. 12000 Jahren wurde durch das Schmelzwasser der Gletscher in Nordamerika der Kreislauf des Salzausgleichs und damit des thermischen Ausgleichs des Atlantiks unterbrochen. Innerhalb weniger Jahre sank die Temperatur in Nordamerika um 10 Grad, mit katastrophalen Auswirkungen auf Fauna und Flora und nicht zuletzt die Menschen. Ein sanfter Anstieg, wie er derzeit stattfindet, sollte allen Arten genug Zeit geben, sich an die geänderten Bedingungen anzupassen, wir hatten auf der Erde ja auch schon mal wesentlich wärmere Phasen als jetzt.

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