12.10.08 12:12 Uhr
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Arbeitslosigkeit durch Finanzkrise?

Die Arbeitslosigkeit wird 2009, nach Angaben der Forschungsinstitute, erstmalig nach Jahren wieder ansteigen. Laut dem "Spiegel" wird die Lohnentwicklung nur leicht ansteigen, etwa 0,2 Prozent.

Auswirkungen der Finanzkrise sind heute schon spürbar. Zum Beispiel: Karstadt streicht 450 Stellen, Quelle und Continental stellen weniger her, Opel, BMW und Ford fahren die Produktion zurück. Viele Firmen streichen bzw. büßen Produktionsrückgänge ein.

Am schwersten wird es die Banken treffen bzw. die Banker treffen. Laut Wirtschafts-Professor Rudolf Hickel werden die Banken 2009 Verluste einstecken müssen und Arbeitsplätze werden dort abgebaut. Einige Instituten werden Konkurs gehen. Die Finanzkrise steigert also die Arbeitslosigkeit.


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WebReporter: Bitan
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Arbeit, Finanz, Finanzkrise, Arbeitslosigkeit
Quelle: www.bild.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.10.2008 12:32 Uhr von Ralph_Kruppa
 
+13 | -6
 
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Es ist mal wieder an der Zeit: den redaktionellen Bösewicht zu spielen. Diese Meldung ist von Anfang bis Ende schlecht formuliert, ich will es gerne im Einzelnen begründen:

1. Die Überschrift ist unglücklich gewählt. Nicht die Finanzkrise sorgt für steigende Arbeitslosenzahlen, sondern die sich daraus ergebende Wirtschafts- und Absatzkrise.

1. KA: Erster Satz, die Kommas machen keinen Sinn. 2. Satz "Laut dem Spiegel" klingt auch nicht gerade elegant. "Wieder der Spiegel in seiner kommenden Ausgabe berichtet..." ist da besser..

2. KA: Statt "zum Beispiel" wäre das Wort "Beispiele" besser gewesen. Letzter Satz macht keinen Sinn. Firmen streichen keine Produktionsrückganze sondern verzeichnen sie. Wenn die Rückgänge einbüßen wäre dies sogar eine doppelte Verneinung. Besser: "Viele Firmen müssen ihre Produktion zurückfahren". einmal bzw.

3. KA: 1. Satz klingt unglücklich. Dass in Banken Banker arbeiten muss nicht betont werden, nicht alle Bankmitarbeiter sind aber Banker. Hier zum zweiten Mal bzw.. Wenn man es umschreiben kann, sollte man es tun. Dass in Banken auch "Banker" arbeiten können, muss nicht extra erwähnt werden. Wie aber kann man Verluste "einstecken", ich ging bisher immer davon aus, dass man "Geld" "einstecken" kann. Bei Verlusten ist das Geld aber doch weg, oder nicht? 2. Satz also auch nicht gerade gut formuliert. Der Hamma ist der dritte Satz. "Einige Instituten werden Konkurs gehen". Plural von Institut ist Institute. Man kann pleite gehen, muss aber dazu Konkurs anmelden, der Begriff "Konkurs gehen" ist Trivialsprache. In diesen Reigen fällt auch der letzte Satz.

Fazit:
Einen ohnehin schon sehr dürftigen Bild-Artikel so verfeinert, dass er nu wirklich richtig schlecht ist. Kleiner Tipp an den Autor (der ja noch nicht so lange dabei ist): Beim nächsten Mal nicht die Bild-Zeitung für solche Art von Nachrichten benutzen. Da gibt es die ernsthaften Medien wie FAZ, Spiegel, Stern, Süddeutsche, NZZ, FTD, Handelsblatt, Welt, Zeit, Focus, ARD, n-tv, ZDF, Reuters u.ä. Dort steht "hard news" aus den Bereichen Wirtschaft und Politik immer besser und ausführlicher aufbereitet als in dieser Zeitung.
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12.10.2008 12:39 Uhr von Hier kommt die M...
 
+5 | -5
 
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Wo in der Quelle: steht der Inhalt zu KA3?

Ja, ich weiss schon, auf Seite 4 von x in einem der Klickdinger unter der Quelle, aber sowas ist nicht zulässig als Quelle lt. Richtlinien.

Wir machen hier doch keine Klickorgien in dem Fall durch 25 Unterseiten? Ich glaub, ich spinn..echt....

Nächstes Mal mach ich ne news zu nem Online-Katalog von Conrad zum Thema HighTech, oder was? Kann man sich dann auch alles zusammensuchen..lol
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12.10.2008 12:47 Uhr von Ralph_Kruppa
 
+5 | -5
 
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@Hierkommt harhar, sehr witziger Post (lachmichweg)

Mögliche Überschrift:

Verstärker verstärkt Musiklautstärke.
Plattenspieler spielt Platten
und Staubsauger saugt Staub

Freu mich schon auf diese News;-))
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12.10.2008 14:24 Uhr von Noquest
 
+7 | -1
 
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Wer: bis jetzt noch nicht kapiert hat, dass wir in einer sehr ernsten Weltfinanzkrise (Wirtschaftsausfälle = vorprogrammiert) stecken, tut mir echt leid! ...1929

Zur Quelle sage ich nix ;-)
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12.10.2008 16:22 Uhr von politikerhasser
 
+3 | -0
 
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Bin mal neugierig..., wie man uns den bevorstehenden Anstieg der tatsächlichen Arbeitslosenzahlen von derzeit rund sechs Millionen auf demnächst acht bis zehn Millionen verkaufen wird.

Die Arbeitslosenzahlen von 1929 haben wir jedenfalls seit Jahren, nur wird das natürlich nicht zugegeben, sonst wäre ja die Erfolgsbilanz der Regierung nicht mehr zu halten.

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