12.10.08 11:41 Uhr
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Wahlforscher sehen Linke als stärkste Partei in den neuen Bundesländern

Im Auftrag der Zeitschrift "Super Illu" hat das Leipziger Institut für Marktforschung die Wahlfrage gestellt. Ergebnis der repräsentativen Umfrage unter 1.000 Wahlberechtigten: Die Partie "Die Linke" liegt in den neuen Bundeländern mit 28 Prozent vorne.

Die beiden großen deutschen Volksparteien folgen mit 27 (CDU) und 26 Prozent (SPD). Auf den weiteren Plätzen folgen Liberale (sieben Prozent) und Grüne (fünf Prozent). Keine Chance haben demnach rechte Parteien, sie erreichen nur zwei Prozent.

In der bevorstehenden K-Frage sind die Ergebnisse der Umfrage hingegen wesentlich deutlicher. In "Ostdeutschland" liegt Amtsinhaberin Angela Merkel mit 60 Prozent Zustimmung deutlich vor ihrem designierten Gegner Frank-Walter Steinmeier. Der kam nur auf 40 Prozent.


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WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Partei, Die Linke
Quelle: www.n-tv.de

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27 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.10.2008 11:15 Uhr von Ralph_Kruppa
 
+0 | -0
 
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Es ist noch zu früh für konkrete Aussagen oder gar Prognose. Schließlich wird bis zum Urnengang noch viel Wasser die Elbe hinunter fließen. Überraschen das niedrige Ergebnis für die Rechten, immerhin sitzen sie dort sogar in vielen Parlamenten, sogar auf Landesebene.
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12.10.2008 11:59 Uhr von usambara
 
+6 | -3
 
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@Ralph_Kruppa: nicht das es weniger "Rechte" gibt, die NPD ist für
internes Chaos bekannt und steht durch einen
Finanzskandal kurz vor der Pleite. Nach Prognosen
würden sie bei Wahlen in Sachsen von 9% auf 2%
abstürzen.
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12.10.2008 12:03 Uhr von gruen
 
+17 | -13
 
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Die Linke? habt ihr euch mal das wahlprogramm durchgelesen? wenn nicht, dann macht das mal. Und dann lest euch das Programm der NPD durch.

ich kann nur empfehlen die beiden aktionprogramme zu vergleichen.
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12.10.2008 12:07 Uhr von Ralph_Kruppa
 
+5 | -1
 
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@usambara: Danke für Deinen Hinweis. Mal schauen, ob es bald eine ernsthafte "rechte" Konkurrenz zur NPD gibt.
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12.10.2008 12:12 Uhr von WyverexAuctor
 
+22 | -16
 
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@gruen: Wird wahrscheinlich genau der gleiche Stuß drin stehen.
Einmal in rot und einmal in braun.

Verzeihung, aber Extremismus ist NIE gut.
Egal aus welcher Ecke er kommt... ;-)
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12.10.2008 12:18 Uhr von nonotz
 
+6 | -2
 
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bin zu faul zum lesen :D: "habt ihr euch mal das wahlprogramm durchgelesen? wenn nicht, dann macht das mal. Und dann lest euch das Programm der NPD durch.

ich kann nur empfehlen die beiden aktionprogramme zu vergleichen."

zu welchem schluss kommst du?
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12.10.2008 12:20 Uhr von usambara
 
+8 | -4
 
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@Ralph_Kruppa: die DVU wurde von der NPD in Thüringen ausgebootet.
Es gibt einen "Deutschlandpakt" wo die Beiden sich die
Bundesländer aufteilen. Jetzt treten dort beide Parteien an.
Zudem hat sich die NPD gespalten, eine PRO-Thüringen Partei tritt auch noch an.
Zudem hat die NPD mal wieder ein Führ(er)ungsproblem, aber
das liegt wohl in der Natur der "Rechten".
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12.10.2008 12:34 Uhr von Mad1986
 
+7 | -19
 
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12.10.2008 12:40 Uhr von usambara
 
+10 | -3
 
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angesichts der Finanzkrise schreien die konservativen Parteien von CDU und FDP lauter nach Verstaatlichung als SPD und die Linke.
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12.10.2008 12:45 Uhr von [email protected]
 
+11 | -20
 
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Die Linke im Bundesrat? *schauder*
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12.10.2008 12:54 Uhr von anderschd
 
+7 | -4
 
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Sollte diese Nachricht: nicht eher in der Kategorie "Kurioses" stehen?
Also ich bitte euch, ihr könnt doch eine Umfrage der Super Illu nicht als Masstab für alle neuen Bundesländer nehmen.
Diese Zeitung biete Journalismus auf tiefstem Niveau.
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12.10.2008 13:03 Uhr von kadinsky
 
+13 | -4
 
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@Mad1986: "Beide Parteien sind meiner Meinung nach extrem und dadurch gefährlich für die Demokratie."

welche demokratie? kann ich nicht sehen...
bestes beispiel:
unser innenminister steht auf der selben stufe wie der frühere stasichef der ddr, hier hat wirklich nichts auch nur im entferntesten mit einer demokratie zu tun, es gibt kein rechts und links mehr, es ist scheißegal was du wählst, es kommt immer auf das selbe raus, die macht haben nicht irgendwelche volksvertreter sondern die, die dem volk das geld aus der tasche ziehen, also welche demokratie?

scheiß drauf, ich bin nur froh, dass ich keine steuern mehr für den staat bezahle....
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12.10.2008 13:16 Uhr von Mediacontroll
 
+19 | -8
 
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Wer von Links und Extremismus: spricht hat wohl keine Ahnung..

Was sagt man dan der SPD ?? Im moment finde ich die Linke Symphatischer als die SPD im Sozialen zumindest..

Der Rest kann ja noch werden...

Viele von der SPD hüpfen in die Linke..

Den diese sind auch der Meinung, die SPD distanziere sich von seinen ehemaligen Werten..

Und die Linke von heute ist genau das was die SPD damals war.. vielleicht noch ein hauch mehr Links aber mehr nicht..

Nur weil die RAF und andere Linke Organisationen in Deutschland gewütet haben heißt es nicht das die Linke von heute genau das gleiche machen würde..

Und ihr solltet euch mal Gladio durchlesen... wer weiß vielleicht war die RAF oder andere durch Gladio organisiert...spricht vieles dafür..

Und glaubt mir nach Bilderberger? Kommt Gladio und danach erst die "demokratischen Staaten"..
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12.10.2008 13:56 Uhr von Ossi35
 
+15 | -6
 
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Was zieht denn die Super Illu wieder für einen Stuss ab? In Ostdeutschland wollen alle die Mauer, in Ostdeutschland wollen alle die Linke etc. Was kommt als nächstes? In Ostdeutschland geweinnt die Rechte an Macht? ;)

Die Linke ist nicht extrem, sie mag in Ansätzen radikal sein, das sind aber zwei paar Schuhe.
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12.10.2008 14:00 Uhr von KingPR
 
+8 | -14
 
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Ossi: Die Linke ist extrem, schon alleine weil ihr Vorsitzender extrem ist (Lafontaine will z.B. mittelständische Familienunternehmen enteignen)
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12.10.2008 14:07 Uhr von Ossi35
 
+12 | -5
 
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@KingPR: Falsch. Das ist radikal. Extrem wäre die Anwendung von Gewalt zur erreichung von politischen Zielen.
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12.10.2008 14:11 Uhr von KingPR
 
+6 | -5
 
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Ossi: Das ist für mich Jacke wie Hose, es ist verfassungsfeindlich (so wie Schäubles Terrorgesetze), trotzdem hast du natürlich Recht.
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12.10.2008 14:52 Uhr von Ossi35
 
+11 | -0
 
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Extreme Politik ist in jedem Fall verfassungsfeindlich. Allerdings muss man bei radikaler Politik etwas differenzieren. Radikal heißt am Ende nichts anderes, als ein bestehendes System von den Wurzeln aus zu verändern. Verfassungsfeindlich ist diese Vorgehensweise nur, wenn durch diese Veränderung die Demokratie und Freiheit im Land in Gefahr sind. Die Einführung von Volksentscheiden beispielsweise, wäre eine radikale Veränderung aber ganz und gar nicht demokratie- oder freiheitsgefährdent.
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12.10.2008 14:59 Uhr von Bleifuss88
 
+3 | -5
 
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Zum Thema Linke: kann ich nur weiterhin sagen was ich immer schon sagte: Solange die kommunistischen Kräfte nicht aus der Partei ausgeschlossen werden und sich die Linkspartei von allen kommunistisch angehauchten Vorstellungen lossagt gehört sie für mich weder in den Bundestag noch in Landräte.

Sollte sie sich endlich zu 100% auf die freiheitlich-demokratische Grundordnung berufen kann sie von mir aus die frühere Stellung der SPD einnehmen.
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12.10.2008 18:16 Uhr von Noseman
 
+8 | -0
 
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@ KingPR: Nach Deinen Kriterien sind Rot, Grün und dieUnionsparteien, die zusammen Hartz IV eingeführt haben ebenfalls undemokratische Extremisten.

Weil mit Hartz IV unter anderem ältere Menschen, die unverschuldet arbeitslos werden, faktisch enteignet.
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12.10.2008 19:42 Uhr von KingPR
 
+0 | -2
 
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Noseman: Du hast natürlich Recht das größere Vermögen damit praktisch enteignet werden, aber ganz so schlimm ist es nicht, da sie ihr Vermögen ja noch auf den Putz hauen oder ins Ausland bringen können (im Gegensatz zur wirklichen Enteigung). Trotzdem halte ich die SPD, die Grünen und die CDU für nicht sonderlich demokratisch und sehe in der FDP die einzige große Partei die sich an die Verfassung und das Grundgesetz halten will.

Ich erinnere nur an den 35. Artikel des GG den CDU und SPD letztens geändert haben: Soetwas wäre mit der FDP unmöglich gewesen.
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12.10.2008 23:51 Uhr von CHR.BEST
 
+4 | -1
 
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@ Judas II: Hobbykommunisten?
Du meinst wohl sowas, was Frau Merkel mit einigen Privatunternehmen (Banken) im Augenblick gerade macht.
Übrigens haben sich die grauen Panther mittlerweile aufgelöst. Grund dafür war ein Betrug an der staatl. Parteienfinanzierung in Höhe von 8,5 Mio. Euro.

Achja, mehr Demokratie wäre mir auch lieber. Warum durften z. B. die Iren über die neue EU-Verfassung abstimmen und die Deutschen nicht?
Ich denke eine solche wichtige Entscheidung muss von allen Menschen in der EU getroffen werden. Immerhin würde es auch alle diese Menschen direkt betreffen.

Zur News: Allgemein sehe es ähnlich wie viele andere hier. Für mich ist die Linke viel mehr eine Reinkarnation der Ur-SPD als eine SED-Nachfolgepartei.
Für andere wiederum sind die Linken allesamt ein "Haufen von Verbrechern".

Sicherlich profitieren FDP/Freie Wähler von diesem Zwiespalt, wie die letzte Wahl in Bayern deutlich zeigt.
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13.10.2008 00:55 Uhr von StewieG
 
+4 | -0
 
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also wer gemeinsamkeiten zwischen links und rechts sehen will, wird verzweifelt suchen.

denn im gegensatz zur NPD verarchtet die linke in jeder ihrer programme jede form von absolutismus, totale herrschaft, diktatur und betont und bestärkt die wahrung und stärkung der demokratie.

Kritische auseinandersetzung mit dem sozialismus in der DDR sowie BRD sind ebenfalls an der Tagesordnung.


Jeder soll wählen was er für richtig hält, aber nicht aufgrund von unwissenheit oder (äußerst gefährlichem) halbwissen irgendwas behaupten was einfach unwahr ist.

besomnders schlimm die Kollegen Schnürschnuh-leute, die meinen links und rechts gleich und der rest auch kacke.
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13.10.2008 16:43 Uhr von ArrowTiger
 
+1 | -0
 
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@gruen: -- "habt ihr euch mal das wahlprogramm durchgelesen? wenn nicht, dann macht das mal. Und dann lest euch das Programm der NPD durch. "

Und? Was sagt das schlussendlich aus? Die Nazis waren schon immer dafür bekannt, soziale Parolen zu kopieren, und für ihre Zwecke zu mißbrauchen, sprich: nie einzuhalten. Deshalb gelten sie ja auch als "Scheinsozialisten".

Interessierte Kreise hatten sogar schon einmal Attac die Nähe zur NPD vorgehalten, weil die natürlich auch dort wildern ging. War etwas zu offensichtlich, und wurde natürlich nicht ernst genommen.

Eigentlich reicht ja der berühmte Hausverstand, um so etwas Offensichtliches zu erkennen. Bei manchen bedauerlicherweise aber scheinbar doch nicht...
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13.10.2008 16:55 Uhr von ArrowTiger
 
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DIE LINKE und die SED: Ohne dies jetzt recherchieren zu wollen, kann man wohl davon ausgehen, daß Die Linke heute nur noch wenige SED-Mitglieder haben dürfte (und noch viel weniger überzeugte, da es in der SED, wie überall sonst auch, natürlich viele passive "Zwangsmitglieder" gab). Wird ähnlich sein, wie in der CDU/CSU mit ihren ultrarechten Socken.

Die Linke dürfte heute wohl eher ein Sammelbecken aus der ursprünglichen WASG, und enttäuschten SPD- und GAL-Mitgliedern sein. Darin etwas extremes zu sehen, scheint mir eher die Folge ausgesetzter Propaganda interessierter Kreise zu sein, als eigene Beobachtung und Recherche.

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