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Deutschlands Krankenhäuser sind Europas Schlusslicht

Die deutschen Krankenhäuser brauchen nach den Aussagen von vielen Experten mehr Pflegepersonal. Ansonsten wird Deutschlands Krankenversorgung vom europäischen Standard immer weiter abweichen.

"Schon heute liegen wir in Bezug auf das Verhältnis Patient/Pfleger im unteren Drittel in Europa", so Ricarda Klein (Vorsitzende des Verbandes der Pflegedirektoren der Universitätskliniken) in einem Interview.

50.000 Pflegestellen wurden in den deutschen Krankenhäusern innerhalb der letzten zehn Jahre abgebaut.


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WebReporter: flofree
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Deutschland, Deutsch, Europa, Krank, Schluss
Quelle: www.news-von-morgen.de

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36 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.10.2008 11:32 Uhr von taps
 
+26 | -33
 
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Und wer den "Deppen-Apostroph" benutzt, ist auch nicht grad ganz vorn dabei.
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12.10.2008 11:42 Uhr von C182Skylane
 
+9 | -46
 
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12.10.2008 12:01 Uhr von marshaus
 
+10 | -30
 
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12.10.2008 12:09 Uhr von Michigras
 
+10 | -35
 
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12.10.2008 12:09 Uhr von Jipii
 
+8 | -34
 
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12.10.2008 12:34 Uhr von SergejFaehrlich
 
+19 | -12
 
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genug rechtschreib-flames hier :(
kommen wir mal zum thema: es ist doch traurig was hier passiert..
wieso werden die ärzte immer inkompetenter?
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12.10.2008 12:45 Uhr von Alice_undergrounD
 
+19 | -11
 
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klar, die deutschan krankenhäuser sind: schon viel schlechter, als alle anderen in europa (mit den rumänischen, bulgarischen und serbischen krankenhäusern zB können wir da NIE mithalten)^^
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12.10.2008 13:04 Uhr von DirkKa
 
+22 | -2
 
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Oh ja ich war letzten Monat im KH gelegen, die Nachtschwester hat mir echt leid getan.

Zu 90% war die arme Frau alleine für ca. 65 Patienten verantwortlich, die allabendliche Medikamentenausgabe fand manchmal erst kurz vor Mitternacht statt, da sie neben dem normalen Rundgang auch die Notrufe behandeln musste. Und das auf einer Station (Chrirurgisch / Orthopädisch) auf der mindestens 50% der Patienten nicht in der Lage sind, selbstständig zB aufs Klo zu gehen etc. Sie hatte in den zwei Wochen, in denen ich dort stationär zwischengelagert wurde, nur 2 Mal eine Studentin zur Unterstützung.

Tagsüber war die Station eigentlich ganz gut besetzt, ca. 10 -12 Pfleger/innen und Schwesternschülerinnen.
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12.10.2008 13:20 Uhr von Pilot_Pirx
 
+25 | -3
 
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Tja Pharmaindustrie und Krankenkassen: teilen sich wohl ein wesentlich zu grosses Stück vom Kuchen, dort müsste mal dringend was geändert werden, damit das Geld mal wieder in vertretbaren Grössenordnungen beim Patienten ankommt, nicht wahr, Ulla:(
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12.10.2008 13:40 Uhr von Chiisu.
 
+6 | -12
 
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sowas nennt sich: ökonomisches Krankenhaussystem...
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12.10.2008 13:51 Uhr von KingPR
 
+7 | -3
 
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Alice:
Im unterem Drittel, d.h. unter den 15 Ländern mit den schlechtesten Kranknehäusern.

Pilot_Pirx:
Stimme dir zu, es sind zuviele Gruppen beteiligt die alle kommerzielle Interessen verfolgen, die Einzigen die nicht davon profitieren sind die Krankenhäuser und die Patienten.
Man sollte lieber ein staatliches Gesundheitsfürsorgesystem, mit der Möglichkeit Zusatzversicherungen abzuschließen, einführen. Allerdings würden die unfähigen Politiker in Berlin das wieder missbrauchen um noch mehr Geld aus den Menschen zu quetschen, außerdem würden vermutlich, angesichts der Berliner Demokratie, große Teile des Budgets für Scheiße verschwendet werden.
Ein erster Schritt könnten aber Medikamentenhöchstpreise sein (müsste für jedes Medikament individuell festgelegt werden), dann ist zumindest den Preissteigerungen einhalt geboten und Bankrott gehen wird die Pharmaindustrie daran sicher nicht, ich glaube die haben eine der höhsten Umsatzrenditen aller Branchen.
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12.10.2008 13:53 Uhr von Deniz1008
 
+11 | -4
 
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sparen, sparen, sparen, sparen sparen, sparen die gesundheits- u. pflegekassen müssen und werden somit erfolgreich saniert, vor allem im gesundheitswesen. kein zufall das es überwiegend die alten und pflegebedürftigen trifft.

in brd wird in den tod gespart. die gesundheits- u. pflegekassen müssen und werden somit erfolgreich saniert.
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12.10.2008 14:20 Uhr von Andy3268
 
+10 | -1
 
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Ihr seht das von der falschen Seite…: In sachen Sparen sind wir bestimmt ganz vorne.
Um genau zu sein: Sparen an den falschen Enden.
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12.10.2008 14:39 Uhr von Great.Humungus
 
+5 | -11
 
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Was erwartet ihr, in anderen Ländern muss man 2, 3 Monatsgehälter oder das halbe Konto opfern wenn man im Krankenhaus richtig versorgt werden will und hier streitet man über 15 oder 16%. Ürgendwie müssen die Krankenhäuser ja sparen schließlich sind sie keine unerschöpflichen Geldmaschinen und solange verpfuschte Brustimplantate und Skiunfälle von der Krankenkasse bezahlt werden muss man sich über den Sparkurs nicht wundern.
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12.10.2008 14:59 Uhr von skipjack
 
+5 | -4
 
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Was mir eigentlich in diesem Bericht fehlt, ist die grausame Tatsache, um wievieles wir obendrein auch noch teurer sind...

>Denn wie immer in diesem Land:
Nix ist teurer als der Sessel vom Chef, unabhaengig der Leistung des Personals...

Schon mehr als peinlich war PISA, doch in Sachen Gesundheitsreform werden wir wohl auch fuehrend, dem Pharma Filz sei dank...

>>Alleine die gerne vertuschten MRSA Skandale, die in anderen Laendern den med. Grundsatz der Praevention vor Rehabilitation missachten, wird dort Rechnung getragen...

>>>Nur den Privatpatienten geht es, wie immer, bestens...

Fazit: Frau Schmidt; abdanken...
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12.10.2008 15:03 Uhr von DirkMat
 
+5 | -4
 
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Falsch - wir sind GANZ vorn dabei! Diese ewige Miesepeterei ist doch enervierend.
Man muss nur die Statistiken richtig lesen.
In der Rubrik "Verwaltungsangestellte pro Patient"
und "Verwaltungsausgaben pro Krankenkassen-Euro"
sind wir uneinholbare Weltspitze. DAS muss doch
gefeiert werden!!!
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12.10.2008 15:40 Uhr von Großunddick
 
+6 | -3
 
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Ich lag fast 4 Monate: im Krankenhaus. Auf einer Etage gab es für 64 Patienten 1 Dusche und 4 Toiletten, die gelegentlich frei von Blutspritzern waren.
eine Schwester gab Spritzen wie andere Dartpfeile werfen.Ein Arzt brauchte über eine halbe Stunde, um bei einem Patienten die Infusionsnadel einzustechen - er war ja auch erst im 2 Semester.
Das alles. und noch viel mehr, war im Klinikum in Dortmund.
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12.10.2008 15:50 Uhr von skipjack
 
+1 | -5
 
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@Großunddick: getz hoer auf...

Mach ma Tachiles und bringe den Namen...

Bei einem Heimspiel sollte mann das Stadion schon kennen...
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12.10.2008 16:27 Uhr von Mao_tse_tung
 
+5 | -3
 
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Noch´n dummer Kommentar . . . Ein Hoch auf die Gesundheitsreform !!!
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12.10.2008 16:55 Uhr von Racery
 
+6 | -3
 
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wen wunderts? Das Ganze Geld was man für krankenhäuser und soziale sachen benutzen kann wird ja leide benötigt um irgendwelchen managern den rachen zu stopfen
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12.10.2008 17:18 Uhr von ZappZarappZappZapp
 
+4 | -0
 
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hmmm: Da ich leider auch Krankenhäuser ausserhalb Deutschlands kennen gelernt habe, kann ich dazu nur folgendes sagen: an der Anzahl des Personals alleine kann die allgemeine Qualität eines Krankenhauses und der Versorgung nicht festgemachen.

Ich war ganz erstaunt in Madrid soviel Personal auf den Stationen zu sehen. Allerdings waren das alles ungelernte "Bettenschieber". Sonst machen die nichts. Auf den Arzt kann man da schon mal ein paar Stunden warten. Und selbst wenn er dann da ist, muss das noch lange nichs heissen.

Ich kann mich dem Eindruck nicht erwehren, dass viele, die hier schreiben, gar nicht aus eigener Erfahrung mitreden können. Da kann ich nur sagen: Glück gehabt!
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12.10.2008 17:35 Uhr von ZappZarappZappZapp
 
+0 | -0
 
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es soll natürlich heissen ´... nicht festgemacht werden.´
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12.10.2008 17:51 Uhr von Regina2002
 
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Schlusslicht? Wer deutsche Krankenhäuser als Europas Schlusslicht bezeichnet, hat anscheinend keine Ahnung, wie es anderswo zugeht. Aus eigener Erfahrung brauche ich da nur Griechenland zu nennen. Pflegepersonal? Null! Dieses Wort ist ein Fremdwort. Die "Krankenschwestern" dort haben alle "studiert" und sind sich für die Krankenpflege (wie auch ich sie mal gelernt habe) zu fein. Stattdessen (meine Beobachtungen in vier verschiedenen Krankenhäusern) tun sie nichts, als überflüssig in der Gegend herumstehen oder -sitzen, rauchen, Kaffee trinken und mit den Ärzten ... Die gesamte Pflege rund um die Uhr muss entweder die Familie des Kranken erledigen, oder man muss aus eigener Tasche eine s..teure Privatpflegerin von außerhalb des Krankenhauses "mieten". Hat man weder Angehörige noch Geld, kann man langsam und elendiglich in der eigenen Sch.... verrecken oder verhungern, weil die dünne Hühnerplärre auch dem Schlaganfallpatient, der sich nicht rühren kann, im Plastikbecher auf den Beistelltisch in unerreichbarer Entfernung geknallt wird. Füttern? Was ist das? Der Patient mit Brechdurchfall bekommt nicht mal eine Nierenschale zum Kotzen, und muss, weil entsprechende Gestelle nicht vorhanden sind, seine Infusion eigenhändig alle halbe Stunde mit aufs Klo tragen. Fieber messen? Puls fühlen? Fehlanzeige! Ein scharf ausgesprochener Befehl der "Krankenschwester" von der Tür aus in Richtung meiner Freundin, die bei ihrem an Pseudo-Krupp leidenden Kind war, ließ diese aufspringen und gehorchen. Das macht man so, das wird von ihr erwartet. Aber genug der Beispiele... Jeder kann sich jetzt in etwa ein Bild machen.

Im Erfahrungsaustausch mit anderen erfuhr ich dann, dass es so oder ähnlich auf dem ganzen Balkan zugeht, also auch bei den Neu-Europäern Bulgarien und Rumänien.Es soll mir also keiner kommen und erzählen, dort sei es besser als in Deutschland!
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12.10.2008 20:51 Uhr von marco.koch
 
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Habt ihr etwa: hier in unserer bananenrepublik etwas anderes erwartet???
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12.10.2008 21:04 Uhr von JustMe27
 
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Viele Kommentare hier zeugen von wenig Ahnung wie es wirklich aussieht:

-Wir haben eine Standardzeit von 12 Minuten pro Patient/Bewohner, in dieser müssen wir den Bewohner vom Bett an den Frühstückstisch bringen. Ist schön,sich beim kacken rasieren lassen zu müssen oder gewaschen zu werden. Deswegen laufen auch so oft die Freudentränen...

-Die Regierung hat den Pflegenotstand eingesehen, und will nun staatlich geförderte Arbeitsplätze im Pflegesektor schaffen. Leider reicht das hierfür eingeplante Geld nur für 21 Pflegekräfte...

-Die beiden grössten Berufsgruppen, die am Burn-Out-Syndrom oder schweren Depressionen leiden, sind Alten und Krankenpfleger, in der Reihenfolge. Sicher bilden die sich nur ein, in einer Nacht 34 Betten neu beziehen zu müssen und gehen deswegen ins Patientenbad zum weinen, um dort um 7 in der Früh apathisch vom Praktikanten gefunden zu werden.

1/3 der Krankenhäuser sind von der Schliessung bedroht. Die dortigen Pfleger haben sicher keinerlei Angst um ihre Zukunft...

u.v.a.

Sowas lernt man in der ERSTEN WOCHE auf der Pflegeschule. Das mit der Nachtschwester, die im Bad zusammenbrach, habe ich selber erlebt. Alle anderen Daten stammen von den Lehrern.

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