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Obamas Vorsprung vor McCain laut US-Analyse höher als angenommen

US-Präsidentschaftskandidat Obama liegt nach den jüngsten Umfragen deutlich vor seinem Kontrahenten McCain. Der Vorsprung beträgt landesweit gemessen je nach Erhebungsinstitut bis zu zehn Prozentpunkte. Dieser ohnehin bedeutende Vorsprung könnte jedoch noch größer sein, als aus der Umfrage hervorgeht.

Ein US-Forscherteam hat das Antwortverhalten der Amerikaner bei den aktuellen Vorwahlen analysiert und mit den tatsächlichen Ergebnissen verglichen. Fazit: Befragte neigten dazu, in einer sozial erwünschten Weise zu antworten, d.h. sich tendenziell der vorherrschenden Mehrheitsmeinung anzupassen.

In Regionen mit weißer Bevölkerungsmehrheit gaben viele Wähler in Befragungen nicht an, dass sie den farbigen Kandidaten Obama unterstützen. Dieses als "umgekehrter Bradley-Effekt" bezeichnete Phänomen könnte Obama bei den anstehenden Wahlen weitere drei bis vier Prozentpunkte einbringen.


WebReporter: Sayid alNah
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Barack Obama, Analyse, John McCain
Quelle: www.spiegel.de

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11.10.2008 23:26 Uhr von Sayid alNah
 
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Kleine Ergänzung: Der "Bradley-Effekt" besagt, dass Wähler in der Kabine doch nicht für einen schwarzen Kandidaten stimmen. Der in der Nachricht von mir beschriebene umgekehrte Bradley-Effekt soll aber laut dieser Studie noch größer sein und evtl. entscheidend bei der Wahl. Ich bete dafür, dass Obamas Vorsprung so groß wird, dass die Republikaner die Wahl nicht mehr türken können. Sollte Palin je Präsidentin werden, weil McCain stirbt, wäre dies eine furchtbare Katastrophe für die gesamte Welt
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12.10.2008 10:47 Uhr von Putt
 
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@Der-Floh: Warum sollte man nicht über das Alter von McCain sprechen. Durchschnittliche Lebenserwartung und Unfälle sind von der Wahrscheinlichkeitsrechnung sicher zwei verschiedene Sachen.
Zu deiner letzten Frage, wenn Obama in einer Amtszeit stirbt wird Joe Biden sein Nachfolger im Falle von McCain wird es Sarah Palin. Da hast du das Problem, mit dem sich viele Amerikaner (vorwiegend Demokraten) beschäftigen. Diese Frau wäre aus meiner Sicht aber nicht nur für Amerika ein Problem, sie wäre wie G.W.Bush ein weltweites ernstes Problem.
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12.10.2008 11:22 Uhr von Sayid alNah
 
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Wenn ein Präsident Obama sterben sollte durch Autounfall, den Ku-Klux-Klan oder welchen Einfluss auch immer, folgt ihm ein Präsident nach, der politisch erfahren ist, sich mit der Materie auskennt und gemäßigtere Positionen vertritt.
Palin hingegen versteht offensichtlich sehr wenig von Geschichte, Politik, der Mentalität anderer Völker und wichtigen Zusammenhängen. Wie in dem CBS-News Interview mit Katie Couric nachzuhören ist, vertritt sie das vereinfachte "Good guys / bad guys"-Schema, das wir aus der Bush-Zeit schon kennen. Wir sind die Guten, andere sind die Bösen und das ist die einzige Wahrheit. Eine solche Kreuzfahrer-Mentalität fördert Krieg (bzw. Terror bei denjenigen, die militärisch unterlegen sind). Zugleich ist keinerlei Verständnis dafür da, warum bestimmte andere Länder das Auftreten der USA als selbstherrlich und aggressiv erleben (und entsprechend reagieren). Genau dieses Kreuzfahrertum kann die Welt jetzt am wenigsten brauchen.
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12.10.2008 16:20 Uhr von BSEspecial
 
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Weder Biden noch Palin sind intelligent genug für den Job.

Die Geschichten über Palin sind ja bekannt also zitiere ich mal frei übersetzt den Herrn Biden bei einem Interview zum Börsencrash "Bei der letzten Börsenkrise (1929) trat Präsident Roosevelt im Fernsehn auf und gab eine ermutigende Ansprache"

Ein Schelm wer böses denkt.
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12.10.2008 17:03 Uhr von helldog666
 
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Obama wird auch nichts ändern, sicher nicht !! Der ist nur eine Zbigniew Brzesinski Marionette, oder einfach gesagt, genauso ein Roboter wie Bush dem man sagen wird was er zu tun hat und wie er es zu tun hat.

Obama bringt keine "Veränderung", 100%ig nicht, wohl eher wird man mit ihm (aufgrund der Hautfarbe) noch mehr Scheisse abziehen können wie mit Bush sollte Obama es denn werden, denn was würde dann in den Geschichtsbüchern stehen ?
Dass der erste farbige Präsident die USA in den Untergang geführt hat, Obama ist das perfekte Werkzeug und man wird ihn benutzen!
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12.10.2008 18:14 Uhr von Putt
 
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@ helldog666: Lass besser die Finger von den Drogen.
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12.10.2008 21:29 Uhr von Algar-official-
 
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schade: dass das amerikanische Volk den Präsidenten nicht direkt wählen kann, sonst wär die news hier wohl ein trost für mich.
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13.10.2008 22:30 Uhr von helldog666
 
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@Putt: Und mach du deine Hausaufgaben, Blödschwätzer.

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