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Finanzminister Peer Steinbrück will systematische Antwort auf Finanzkrise

Nachdem in den vergangenen Tagen die internationale Finanzkrise mit abstürzenden Weltbörsen und zahlreichen Pleiten ins öffentliche Bewusstsein rückte, wuchs auch der Druck auf die Bundesregierung. Nun will auch die Bundesregierung kurzfristig ein "Rettungspaket" für die Finanzbranche auflegen.

Auch das deutsche Bankensystem sei in der vergangenen Woche unter Druck geraten, ergänzte Bundesbankchef Axel Weber. Neben Kapitalspritzen will die Bundesregierung aber auch als Akteur in das Bankwesen eingreifen, von "Hilfe zu Selbsthilfe" ist die Rede.

Mit seinem Vorstoß zielt Steinbrück auf einen direkten Einfluss auf die Geschäftspolitik der Geldhäuser ab. Die Vergütung der Manager, deren Abfindungen nach ihrem Ausscheiden oder auch die Entscheidungen über Kreditvergaben könnten möglicherweise zukünftig im Ministerium mitentschieden werden.


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WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Finanz, Finanzkrise, Stein, Peer Steinbrück, Finanzminister, Antwort
Quelle: www.welt.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.10.2008 17:57 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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Ob der Staat ein besserer Bankier ist, muss er erst einmal beweisen. Der deutsche Staat jedenfalls wäre in diesem Jahr fast in den Genuss eines ausgeglichenen Haushalts gekommen. Es ist sehr wahrscheinlich, dass er dieses Ziel trotz jüngster Meldungen eher deutlich verfehlt. Und trotz guter Konjunktur und stark gestiegener Steuereinnahmen hat es der Finanzminister höchstselbst nicht geschafft, kostendeckend zu wirtschaften. Ich bleibe da skeptisch.
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11.10.2008 18:43 Uhr von immerganzruhig
 
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na klaro IKB, SachsenLB,KfW,WestLB, BayernLB....
der Staat hat doch bewiesen dass er es auch nicht kann...
Und jetzt treffen zwei Blinde zusammen und diskutieren über die Farbe Rot...lol
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11.10.2008 18:47 Uhr von Leftfield
 
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@Autor: Gute News.
5*

Und 100% Zustimmung zum Kommentar.

Habe hier auch noch was.
Etwas OT, aber sollte man mal gelesen haben:
http://www.radio-utopie.de/...
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11.10.2008 20:59 Uhr von meisterthomas
 
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Verstaatlichung oder Blütenpolitik: Die Verstaatlichung insolventer Banken wäre nicht nur legitim, sondern würde auch die Banken endlich zur Verantwortung ziehen. Denn die Aktien einer bankrotten Bank sind praktisch wertlos. Gleichsam wäre der totale Zusammenbruch abgewendet, so daß der Markt das Schreckgespenst, Bankpleite verliert.

Da kein Manager in die Pleite gehen will, wären auch tatsächlich nur die Institute betroffen, die wirklich vor dem Aus stehen, ohne das wir auf die Weisheit unserer Politiker angewiesen sind.

Das Eigenkapital der Banken teuer aufstocken verhindern dagegen gar jede Marktbereinigung. Eine zweifelhafte Aktion, denn die Krise ist primär eine Krise versteckter Schulden. Und genau dieses Versteckspiel kaschieren wir damit auch noch auf Staatskosten.
Zudem droht so eine Schmiergeld-Rettung in ein Fass ohne Boden zu fließen, ohne das wirklich Notwendige sicher zu leisten.

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