11.10.08 13:58 Uhr
 981
 

Schweiz-Libyen-Konflikt: Muammar Gaddafi löst seine Schweizer Konten auf

Jetzt hat der libysche Staatschef Muammar al-Gaddafi seine Drohung wahr gemacht und seine gesamten Bankkonten in der Schweiz aufgelöst. Grund war der Streit bezüglich seines Sohnes Hannibal al-Gaddafi, der gemeinsam mit seiner Frau in einem Genfer Hotel verhaftet wurde.

Ihnen wurde vorgeworfen, zwei Angestellte körperlich misshandelt zu haben, eine Strafanzeige wurde eingeleitet. Obwohl die beiden gegen Kaution freikamen, war das Verhältnis beider Staaten getrübt.

Jetzt ließ Gaddaffi sein gesamtes Vermögen von über vier Milliarden Euro aus der Schweiz abheben und in anderen europäische Banken wieder anlegen.


WebReporter: corazon
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Schweiz, Libyen, Konflikt, Muammar al-Gaddafi, Konto
Quelle: www.express.de
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
11.10.2008 14:17 Uhr von karsten77
 
+12 | -0
 
ANZEIGEN
Uiiii ließ Gaddaffi sein gesamtes Vermögen von über vier Milliarden Euro aus der Schweiz abheben und in anderen europäische Banken wieder anlegen.

Der hat Mut!!!! Wie wäre es mit der Hypo Real Estate?
Kommentar ansehen
11.10.2008 17:51 Uhr von uhlenkoeper
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Und keiner fragt sich, woher Gaddafi persönlich 4 Milliarden Euro hat. Allein auf schweizer Bankkonten ?

Sorry, ich kann nur hoffen, dass die Schweiz nicht einknickt. Wenn die Strafanzeige gegen Gaddafis Sohn vorliegt, dann gehört ihr nachgegangen.
Aber in Lybien wird das vermutlich anders gehandhabt ? Dort ist jemand, der Gaddhafi heißt, gleicher als gleich und darf so "unbedeutende" Menschen wie kleine Angestellte ungestraft mißhandeln ?

Könnte sein, dass Gaddhafi sein Wechsel an andere Banken selbst schwer zu verdauen kommt. Nicht alle Banken/Länder haben ein so kulantes Bankgeheimnis wie die Schweizer ...
Kommentar ansehen
11.10.2008 20:44 Uhr von Dierk Uhlig
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
erstens auch die schweizer banken sind von der finanzkriese betroffen und zweitens schon vergessen das da ne cd mit schweizer bankgeheimnisen in europa die runde machte. also keinen übertriebenen nationalstolz. und drittens ohne die euroländer.....
Kommentar ansehen
15.10.2008 18:39 Uhr von stabilok
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Naja Herr Uhlig (wir kommen etwas vom Thema ab: Zwar mussten Schweizer Bannken einigen (viele) Milliarden abschreiben, was natürlich äusserst ärgerlich ist. Die Schweizer Banken haben sich aber (nicht wie viele ihrer ausländischen Konkurrenten) frühzeitig rekapitalisiert.
Da gibt es in Europa ganz andere Beispiele, nicht?

Bisher hat der Bund noch keinen einzigen zusätzliche Franken ins Bankensystem gepumpt (ausser durch zusätzliche Repo´s). Beispiel: Deutschland, GB, Frankreich, etc. 1.7 Billionen Euro...
Schweizer Banken haben von Gesetzes wegen eine recht hohe Eigenkapitalrate, was Ihnen nun wahrscheinlich einen Vorteil einbringt. Aber die Zukunft ist ja stets wieder für Überraschungen gut.
Jedenfalls, lieber herr Uhlig, ist mein Geld hier sicher. Prosit!
:-)

Zum ursprünglichen Thema: Das Libysche Aussenministerium hat den Öl-Lieferstop und den Geldrückzug verneint. Wo sollten Sie denn Ihr Geld anlegen...? :-)
Kommentar ansehen
15.10.2008 19:55 Uhr von Dierk Uhlig
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
stabilok: hoi ob du es glaubst oder nicht aber mein geld ist auch sicher.
Kommentar ansehen
09.12.2008 20:06 Uhr von keinegier
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
ja nu: es hat sich ja nun letztendlich herausgestellt das die ubs ja auch kurz vor dem absoluten kollaps war, oder besser, noch drin ist, das geben die ch-er ja aber nicht zu da sie ja keine kritik vertragen.
Kommentar ansehen
11.12.2008 10:40 Uhr von christi244
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Ich schätze mal, dass: Muammar seine Kohle jetzt Richtung Emirate "verschiffen" wird.

Refresh |<-- <-   1-7/7   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?