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Forschung: Algen als neue Energiequelle

Wissenschaftler sind überzeugt, dass man aus Mikroalgen eine potenzielle Energiequelle gewinnen könnte.

Mikroalgen leben sowohl im Salz- wie auch im Süßwasser, man findet sie nahezu in jedem Gewässer. Sie sind äußerst widerstandsfähig und vertragen die Kälte in der Arktis genauso gut wie die hohen Temperaturen der heißen Quellen. Selbst auf dem Gletschereis des Himalaya findet man diese Algenart.

Neben anderen Vorteilen für die Umwelt könnten die Mikroalgen mittels Fotosynthese unter Zufügung von Wasser und Mineralstoffen ein Kilo des Klimakillers CO2 dann in 400 Gramm Algenbiomasse umwandeln. Aus der Algenbiomasse ließ sich dann Treibstoff gewinnen.


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WebReporter: corazon
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Energie, Forschung, Algen
Quelle: www.welt.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.10.2008 10:18 Uhr von corazon
 
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Die Quelle ist viel Ergiebiger mit Details, die ich hier leider nicht einbringen konnte.

Unbedingt lesen, es lohnt sich.
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11.10.2008 10:42 Uhr von phil_85
 
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das ist doch mal ne Neuigkeit!

Es ist ja auch nicht allgemein bekannt, dass manche Algenarten extrem widerstandsfähig sind.
Es ist ja auch was ganz neues, dass man Biomasse verfeuern kann oder mittels Bakterien in Gas/Ethanol umwandeln kann.

Also mal ehrlich Leute, was ist daran bitte ne Neuigkeit?!


Und CO2 ist kein Klimakiller...nur in zu hohen Konzentrationen! In zu hohen Konzentrationen ist ALLES ein Killer.
"Allein die Menge macht das Gift" sagte schon vor einiger Zeit der gute Paracelsus und es stimmt immernoch...

So gesehen ist auch Sauerstoff ein Klimakiller...in zu großen Konzentrationen tötet es Pflanzen ab!
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11.10.2008 11:24 Uhr von meep
 
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Ähnliche News: gabs hier auch schon einmal.
Wer sich weiter dafür interessiert:

http://www.shortnews.de/...
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11.10.2008 13:03 Uhr von TheMina
 
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der witz an der sache ist dass wenn man die biomasse verbrennt, wieder CO² entsteht...
aber schön, dass wir mal drüber geredet haben :D
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11.10.2008 17:03 Uhr von uhlenkoeper
 
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TheMina: Der Witz an dem CO2, das bei der Verbrennung von Biomasse freigesetzt wird ist aber, dass es genau die Menge CO2 ist, die durch die Pflanze zuvor aus der Luft gefiltert wurde. Würde man also nur noch Biomasse verbrennen und keine "Uralt-Biomasse" in Form von Erdöl oder -gas, dann wäre diese CO2-Bilanz quasi neutral.

Übrigens setzen auch fossile Brennstoffe "nur" das CO2 frei, dass die organischen Bestandteile, aus denen sie sich ehemals entwickelt haben, auch festgelegt hat. Nur mit dem unterschied, dass damals der CO2-Gehalt SEHR viel höher lag, als heute. Wir leben heute erdgeschichtlich betrachtet in einer vergleichsweisen CO2-Niedrig-Zeit ...
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17.10.2008 20:04 Uhr von CHR.BEST
 
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Wenn wir zu einem "gesunden" CO2-Anteil in unsere Atmosphäre wie z. B. vor 200 Jahren zurückfinden möchten müßten wir einfach die Erdöllagerstätten mit neuem Öl aus abgestorbenen Pflanzen und Tieren vollpumpen.

Bliebe noch das Methan aus der Landwirtschaft.
Entweder man fängt es auf, verbrennt es und macht mit dem dabei entstehenden CO2 zuvor Genanntes oder wir müßten uns künftig alle weitestgehend vegetarisch ernähren.

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