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Hapag-Lloyd bleibt wohl in deutscher Hand - Singapur hat kein Interesse mehr

Die große traditionsreiche Hamburger Reederei Hapag-Lloyd kann wohl weiter unter deutscher Flagge agieren. Konkurrent NOL aus Singapur zog das abgegebene Gebot zurück. Grund ist wohl die Finanzkrise. Statt um Wachstum ist NOL bemüht, das Unternehmen in schwächelnder Wirtschaftzeit stabil zu halten.

Der Reisekonzern TUI ist von Investoren unter Druck gesetzt, Hapag-Lloyd abzuspalten und zu verkaufen. TUI beugt sich dem Druck, allerdings nur, wenn man einen "angemessenen" Preis erziele.

Als einziger Bieter verbleibt nun ein Konsortium aus Hamburger Geschäftsleuten, das sich von Anfang an für eine "Hamburger Lösung" ausgesprochen hat. Das eingereichte Angebot habe weiterhin Bestand, betonte die Gruppe.


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WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutsch, Hand, Interesse, Singapur, Lloyd, Hapag-Lloyd
Quelle: www.spiegel.de

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11.10.2008 09:54 Uhr von no_trespassing
 
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Eine sehr gute Nachricht! In Russland und China fallen die Aktien dramatisch. Da überlegt man sich so einen Kauf zweimal. Es wäre eine Katastrophe gewesen, wenn Hapag an ausländische Investoren gegangen wäre. Der Sitz wäre nach Singapur verlagert worden, Hamburger nur noch eine kleine Filiale.

So hat die Krise doch noch etwas gutes. Deutschland trifft es hart, andere trifft es aber härter. Darin könnte auch eine kleine Chance liegen, gestärkt die Sache durchzustehen.

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