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NATO-Außenminister genehmigen Anti-Drogeneinsatz in Afghanistan

Die 26 Verteidigungsminister der NATO-Mitgliedsstaaten einigten sich bei ihrem Treffen in der ungarischen Hauptstadt Budapest darauf, dass Soldaten der Afghanistan-Schutztruppe ISAF Drogenlabore, in denen Schlafmohn zu Opium raffiniert wird, zerstören dürfen.

Die Einigung der Minister erfolgte erst nach stundenlangen Verhandlungen in der Nacht. Die ISAF-Soldaten dürfen außerdem Chemikalientransporte, die der Rauschgiftherstellung dienen, unterbinden. Diese Mitteilung wurde durch einen Sprecher verifiziert.

Die NATO-Staaten entscheiden selbst, ob sie an der Ausweitung des Anti-Drogen-Kampfes teilnehmen. Die Bundeswehr wird die Afghanen selbst beim Kampf gegen Drogen weiterhin im Norden unterstützen, während andere NATO-Truppen im Süden, der Hochburg des Mohnanbaus, gegen Drogenbarone vorgehen sollen.


WebReporter: hostmaster
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Afghanistan, Droge, NATO, Außenminister, Außen
Quelle: www.tagesschau.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.10.2008 22:06 Uhr von usambara
 
+6 | -3
 
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na dann ist die afghanische Regierung bald pleite.
Aber erst nächstes Jahr, denn die Ernte ist schon
eingefahren.
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11.10.2008 01:15 Uhr von Ashert
 
+3 | -0
 
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Was ist: eigentlich mit den Mohnfeldern selber, brennt man die nicht ab?
So ein Labor kann man doch überall verstecken und die Chemikalien auch überall hindurch schmugeln!
Also solange die nichts gegen die Felder und Mohnbauern selber machen, seh ich nicht das das irgendwas bringt! Das ist doch alles nur beschönigende ISAF-Öffentlichkeitsarbeit und kein echter Einsatz gegen die Drogen!
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11.10.2008 09:59 Uhr von Praggy
 
+0 | -1
 
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das ist doch alles wieder mal verarsche: "Die NATO-Staaten entscheiden selbst, ob sie an der Ausweitung des Anti-Drogen-Kampfes teilnehmen."
na dann macht keiner mit... und schon sind alle wieder fein raus. warum müssen die stundenlang darüber diskutieren? sehen die nicht, was für leid die drogen bringen? weg damit. ohne diskussion. der bevölkerung kann man helfen, damit sie nicht verhungert. und wer mohn anbauen kann, kann auch getreide anbauen.soll mir keiner damit kommen, die verhungern dann...
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11.10.2008 12:59 Uhr von KingPR
 
+2 | -0
 
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Praggy: Aber mit Opium verdienen sie 300 $ im Jahr, im Vergleich zu 80 $ die sie mit Hirse oder Reis verdienen könnnten. Die einzige Möglichkeit den Drogenanbau in Afghanistan einzuschränken ist, den Anbau in Europa und den USA zu legalisieren, denn dann bauen viele Leute Schlafmohn als Hauspflanze an und besorgen sich selbst was sie wollen. Wenn es dann nur noch geringe Nachfrage nach Opium aus dem Ausland gibt fällt der Preis in den Keller und die Leute bauen was anderes an (z.B. Blumen, damit würden sie glaube ich auf 160 $ kommen)
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11.10.2008 14:45 Uhr von Praggy
 
+0 | -1
 
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bei den immer weiter: steigenden kosten für lebensmittel müssten doch zumindest die kosten wieder rein kommen um die familie zu ernähren.
es geht mir ja auch nur drum zu sagen, dass keiner verhungern muss. solange wie mohn wächst, wächst auch was anderes.
genau wie kolumbien. kola wächst, bringt viel geld. aber andere kulturpflanzen würden da auch wachsen. auch kaffee... also müsste kola nicht sein...

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