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Politiker der Grünen wollen an Sitzblockaden gegen Castor teilnehmen

Gegen einen für Anfang November geplanten Castor-Transport wollen auch Politiker der Grünen demonstrieren, darunter auch prominente Parteimitglieder.

An der geplanten Sitzblockade wollen nach Angaben der Initiative "X-tausendmal" unter anderem die Grünen-Europaabgeordnete Rebecca Harms, die Bundesvorsitzenden Claudia Roth, sowie Landes- und Fraktionsvorsitzende aus Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt teilnehmen.

Die Protestaktion ist für den 9. und 10. November geplant.


WebReporter: Venomous Writer
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Politik, Politiker, Die Grünen, Castor
Quelle: www.contranetz.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.10.2008 19:16 Uhr von Venomous Writer
 
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Bitte nicht zu sehr über die Quelle wundern. In den Print-Medien wurde diese News z.B heute behandelt in den online Ausgaben komischer Weise nicht. Selbst auf Ihrer Homepage berichten die Grünen von der Aktion.
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10.10.2008 19:44 Uhr von Valmont1982
 
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Und was möchten die Grünen damit erreichen ?
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10.10.2008 19:47 Uhr von Carry-
 
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und? auch ein grüner verliert gegen einen räumpanzer!
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10.10.2008 19:57 Uhr von KingPR
 
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Toll: Da wollen die Gründen den Atommüll lieber in der Gegend rumliegen lassen als ihn irgendwo halbwegs sicher zu lagern, tolle Sache!
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10.10.2008 20:13 Uhr von Jimyp
 
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Einfach festnehmen lassen und vor Gericht stellen. Diese olle Claudia Roth hätte das schon lange verdient!
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10.10.2008 21:37 Uhr von pentam
 
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@Jimpy: Genau mein Gedanke!
Da wären wir die schon mal los, dann müßte man sich nur noch um einige andere Spinner in der Politik kümmern.
Die sollten auch zu der Aktion eingeladen werden... ;-)
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10.10.2008 23:59 Uhr von Bleifuss88
 
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Aha: Dann lassen wir die Züge mit dem radioaktiven Material also auf offener Strecke stehen. Ich hoffe damit haben die Grünen dann ihr Ziel erreicht. ;-)
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11.10.2008 00:54 Uhr von schwarzerSchlumpf
 
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Super: Ich komme direkt aus der Ecke und die Transporte die ich mitbekommen habe, haben keinen "eingeborenen" interessiert es war eher nervig die ganzen "Grünen" gegen die anderen "Grünen" da zu haben..

denn beide seiten haben tierisch genervt man konnte sich nicht mehr frei bewegen und für eine verdammte fahrt von der berufschule nach hause hat man für 30km idiotischerweise 1 stunde gebraucht und für ne kettensäge im auto (was in der gegend nicht selten ist ) gabs richtig was auf die rübe

meine güte der krams muss irgendwo hin ... den strom verwendet doch trotzdem jeder und jetzt hört mir auf von wegen grünen strom den gibts auch noch nicht ewig

haubsache öko ne alte ente fahren ohne kat und co und brav motzen über die altlasten ...

sorry mein strom kommt aus der steckdose und ob der grün ist kann ich nicht sagen ich sehe ihn nicht ....
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11.10.2008 12:51 Uhr von uhlenkoeper
 
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@schwarzer Schlumpf: Die Problematik mit den Kontrollen Rund um den Castortransport und die Behinderungen für die Anwohner kenne ich zur Genüge. Auch ich komme aus der Gegend.

Aber: vermutlich im Gegensatz zu Dir kann ich die ganze Geschichte rund um das Endlager und den Salzstock Gorleben nicht so gelassen sehen. Weil die Erkundung dieses Salzstockes eben fast rein politisch und weniger wissenschafltich fundiert gelenkt in den 70er Jahren ausschließlich auf Gorleben sich kaprizierte und inzwischen soviel Geld da hineingeflossen ist, dass jetzt dieser Salzstock schlicht als Endlager herhalten MUSS, weil man seine politische Fehlentscheidung vor 30 Jahren dem Wähler nicht begreifbar machen kann.

Dabei wird aber unterschlagen, dass nicht einmal die vor Ort arbeitende Wissenschaftler und Ingenieure diesen Salzstock für die dafür vorgesehene Zeit für wirklich sicher halten.
Ich war vor 3 Wochen selbst unten und habe mit den Leuten dort gesprochen. Selbst denen wäre ruhiger zumute, wenn neben Gorleben noch weitere Standorte erkundet würden.

Und: nur, weil die hochradioaktiven Brennelemente dort (nach einer Wartezeit von mehreren Jahrzehnten oberirdischer Abkühlung in der Halle NEBEN dem Schacht) eingelagert werden, heißt das nicht, dass sie dort für immer sicher aus der Welt sind. Im Gegenteil: bislang gibt es nicht einen einzigen Wissenschaftler, der die Sicherheit dieser Anlage auf die nächsten 500.000 Jahre garantieren will und mag. Das kann nämlich niemand.
Wie lang waren noch die Halbwertzeiten der dort zu lagernden Stoffe .......


Und noch etwas:
Kritikpunkt der Castor-Gegner ist NICHT in erster Linie das geplante Atommüllendlager, sondern das oberirdische Zwischenlager in Gorleben, das sog. Transportbehälterlager Gorleben (TBL). Bislang ist noch kein einziger Castor unterirdisch eingelagert worden . Alle stehen noch in dieser oberirdischen Halle. Und dieses ist gegen z.B. terroristische Angriffe keineswegs sicher geschützt und es ist immer noch sicherer, Atommüll bis zur Endlagerung dezentral zu lagern, als zentral an einem einzigen Ort .

Mal zum Nachlesen :
http://www.zeit.de/...
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11.10.2008 12:56 Uhr von uhlenkoeper
 
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Zusatz: Übrigens kommen mir so meine Zweifel, ob Du wirklich aus der Ecke kommst. Denn dann hättest Du nicht geschrieben, dass es "keinen Eingeborenen interessiert".
Im Gegenteil: der Widerstand der "Eingeborenen" bis in die Landkreise Harburg, Soltau, Celle, Gifhorn, Ludwigslust und Salzwedel hinein nimmt in den letzten Jahren wieder verstärkt zu. Auch und grade in den regionalen Medien und vor allem wieder bei jüngeren Menschen ...

Was allerdings richtig ist, ist der Umstand, dass sich die "Eingeborenen" verstärkt gegen die immer wieder anreisenden, "hauptberuflichen" Randalierer zur Wehr setzen und sich von ihnen distanzieren. Die Gegenwehr der Anwohner konzentriert sich nicht nur auf die Tage rund um einen Castortransport und äußert sich weitaus vielfältiger als in reinen Sitzstreiks oder in Krawallen mit den Ordnungskräften ...
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11.10.2008 13:48 Uhr von Deniz1008
 
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die claudia roth sitz nur noch rum in ihrem büro, im bundestag, in moscheen und nun gegen castor.

:( würgs*

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