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Strahlenschutzkommission bestätigt höhere Kinderkrebsrate für Anlieger von AKWs

Bereits im Dezember vergangenen Jahres sorgte die Kinderkrebsstudie (KiKK) für bundesweites Aufsehen und erregte Debatten. Nun hat die Strahlenschutzkommission (SSK) im Auftrag des Bundesumweltministeriums die Daten der Studie überprüft und dabei weitgehend bestätigt.

Im Untersuchungszeitraum (1980 bis 2003) erkrankten insgesamt 77 Kinder im fünf Kilometer-Radius rund um ein Atomkraftwerk (AKW), der bundesweite Durchschnittswert liegt hingegen bei 48. Weder die Autoren der Studie noch die Strahlenschutzkommission selbst haben dafür eine plausible Erklärung.

Für einer Verschärfung der bestehenden Grenzwerte gebe es aber keinen Anlass, so die SSK in ihrer Beurteilung. Stattdessen soll die Kinderkrebsstudie eine Reihe methodischer Schwächen haben. Insbesondere beim Blutkrebs (Leukämie) gebe es aus anderen Ländern völlig entgegenlaufende Ergebnisse.


WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Kind, Strahl
Quelle: www.spiegel.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.10.2008 17:19 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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So richtig dürften die Anwohner samt ihrer Familien beruhigt sein. Zwar teilte die (halbstaatliche) Kommission die Bedenken der Studie. Allerdings sind auch die Einwände nicht gänzlich aus der Luft gegriffen. Ob die Strahlenwerte aber um den Faktor 1000 unter dem Grenzwert liegen, kann ich nicht beurteilen. In jedem Fall werden die Stromkonzerne nicht zusätzlich belastet. Allerdings bleibt auch das Ergebnis der Studie erstmal so stehen.
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10.10.2008 17:51 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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@meineigenerKommentar: Im ersten Satz feht natürlich das Wörtchen "nicht", sonst wäre der Satz außerordentlich missverständlich.
Ich bitte das Versehen, zu entschuldigen.
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10.10.2008 19:22 Uhr von Ashert
 
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Statistisch: ist der Durchschnitt doch die Summe aller Werte, geteilt durch die Anzahl der Werte!

In wiefern fällt denn die 77 denn da aus dem Rahmen? Ohne die 77 hätte man doch garkein Durchscnitt von 48 bundesweit!
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10.10.2008 19:55 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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die 77: bezieht sich m.E. und aus dem Wortlaut entnehmend auf den 5 Kilometer Umkreis rund um die AKWs. Dieser Wert wird dann mit den bundesweiten Durchschnittswerten verglichen. Die "77" werden sicher auch in die bundesweite Berechnung mit einbezogen.

Ich hoffe, ich konnte Deine Frage zumindest ansatzweise beantworten. Bin leider kein Gesundheitsforscher und - ja - dieses Wissen ist nur "ausgeliehen".
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10.10.2008 21:54 Uhr von intuitiv7
 
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http://s6b.directupload.net/...

das sagt schon alles...!!!
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12.10.2008 08:23 Uhr von marshaus
 
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hier: lief ein wahrer film der titel war glaube ich fight for gemma und die eltern lebten in der naehe von sellafield...das kind war an krebs erkrankt und dort wurde das erstemal darueber nachgedacht wie schaedlich es wirklich ist.....aber das werden die uns nie sagen, egal wieviel kinder dort sterben an krebs

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