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Tropische Pflanzen und Tiere müssen neue Heimat in den Bergen suchen

Laut einem deutsch-japanischen Forscherteam werden bis zum Jahr 2100 ungefähr die Hälfte aller tropischen Tier- und Pflanzenarten vor dem Aussterben stehen, wenn die Erderwärmung die Temperatur in den Tropen, wie vom Weltklimarat IPCC vorhergesagt, bis dahin um 3,2°C steigen lässt.

Die einzige Möglichkeit zu überleben bestünde für die betroffenen Arten darin, kühlere Regionen als Lebensraum zu finden. Da die Tropen riesige Gebiete mit nahezu gleich hoher Temperatur umfassen, bleibe den meisten Arten nur der Rückzug in die Bergregionen.

Problematisch wird das vor allem deswegen werden, weil zum einen die Bergregionen zu wenig Platz für alle bedrohten Arten bietet und zum anderen große Teile dieses Raumes durch Rodung, nachhaltig der Erosion preis geben werden.


WebReporter: El Indifferente
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Tier, Berg, Pflanze, Heimat
Quelle: www.spiegel.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.10.2008 12:03 Uhr von El Indifferente
 
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Ich bin immer hin- und her gerissen. Auf der einen Seite sind klimatische Veränderung eine natürliche Sache andererseits greifen wir Menschen schon echt massiv negativ ein. Es soll ja eine neue Mini-Eiszeit kommen - da werden unsere Ur-Ur-Enkel uns vielleicht ironischerweise auch noch dankbar sein für die Erderwärmung, die wir jetzt fabrizieren.
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10.10.2008 12:12 Uhr von Starbird05
 
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das ist alles Panikmache: Tiere und Pflanzen gab es schon vor uns Menschen, und die haben auch immer überlebt also warum sollten die jetzt Aussterben? Die Natur finden ihren weg
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10.10.2008 12:31 Uhr von El Indifferente
 
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@Starbird: Kein Lebewesen hat seit existieren dieses Planeten so massiv in die natürlichen Abläufe eingegriffen wie der Mensch. Also ist alles was vor der Existenz der Menschen gültig war, jetzt nicht mehr unbedingt gültig.

Natürlich werden nicht alle Arten aussterben. Eine grosse Zahl wird wohl fähig sein sich den veränderten Bedingungen anzupassen.

Was aber in Zukunft eindeutig zurückgehen wird ist die Diversität. Durch Rückgang der natürlichen Feinde und Kontrahenten werden einige Arten wohl explosionsartig in ihrer Population ansteigen. Andere werden einfach von der Bildfläche verschwinden. Es wird auch wieder neue Arten geben nur arbeitet die Evolution nicht über Nacht.

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