10.10.08 11:00 Uhr
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Japan: Unfall im Nuklear-Kraftwerk in Tokio

In einem Atomkraftwerk in Japan kam es heute zu einem Zwischenfall in einer Sammelstelle für radioaktiv belasteten Müll. Es kam zu einer Rauchentwicklung.

Der Qualm sei aber nicht ins Freie gelangt, so ein Sprecher der Betreiberfirma Japan Atomic Power Co. Auch müsse sich die Bevölkerung keine Sorgen machen, Gefahr bestünde nicht.

Japan ist aufgrund fehlender Alternativen fast ausschließlich von der atomaren Energieerzeugung abhängig. Bereits beim Erdbeben letztes Jahr gab es bei dem größten Atomkraftwerk der Welt ein radioaktives Leck.


WebReporter: Diskordia4ever
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Unfall, Japan, Tokio, Kraft, Kraftwerk, Nuklear
Quelle: www.spiegel.de
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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.10.2008 10:55 Uhr von Diskordia4ever
 
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Atomkraftwerke sind heutzutage umstritten wie sonst nichts. Wenn man diese Risikotechnologie schon einsetzt sollte man schon dafür Sorgen die Risiken zu minimieren und endlich Langzeit-Lösungen für radioaktiven Müll zu finden. Wenn man Bilder wie dieses http://blog.rainbownet.ch/... sieht wird mir ganz anders.
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10.10.2008 11:07 Uhr von phil_85
 
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hmmm: Also erstmal ist eh nicht gegeben, dass der Rauch auch radioaktiv war und zudem ist er nicht ausgetreten, also ein minderschwerer Zwischenfall.

Atomkraft ist sehr umstritten, korrekt, weil die meisten Leute keine Ahnung von der Physik dahinter haben...leider.
Es wissen nur alle: Atombomben sind verdammt schädlich, radioaktive Strahlung ebenfalls. Das reicht um ordentlich Panik zu machen.

Ingenieure und Physiker beherrschen die Technik inzwischen allerdings sehr gut. Leider lassen sich diese Erkenntnisse nicht umsetzen, da zumindest hierzulande keine neuen gebaut werden dürfen.

Japan ist extrem fortschrittlich und außerdem sind die Japaner in den meisten Fällen sehr verantwortungsbewusst (wenn man mal von solchen Sachen wie Walfang absieht).

@Kommentar: Langzeitlösungen gibt es eigentlich genug...nur immer findet irgendwer einen fadenscheinigen Grund, wieso es nicht gut ist, das zu tun...hier fehlt wieder bei der breiten Bevölkerung das Wissen (viele kennen ja nichtmal die Grundlagen der Physik wie Impulserhaltung) und dann kommen die Panikmachen noch dazu und schon werden sinnvolle Neuerungen verhindert *seufzt*
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10.10.2008 12:32 Uhr von Loxy
 
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Atomkraft ist und bleibt veraltet und bei der zunehmenden Temperatur der Flüsse bekommt man noch ein Problem mit der Kühlung. Zudem ist Uran auch nicht unbegrenzt verfügbar. Hinzu kommt, dass die Gefahr eines GAUs IMMER besteht. Die Technik wird NIE zu 100% beherschbar sein... auch nicht wenn die Sicherheitsvorschriften für ein Werk irgendwann eine ganze Bibliothek füllen und die Hohepriester der Wissenschaft oder andere dogmatische Spinner in ihren Elfenbeintürmen ersinnen alles 100%ig gebändigt zu haben., den Faktor "Mensch" werden sie nicht bändigen... niemals...

Wer Atomkraft befürwortet kann genauso gut für die Wiedereinführung der Dampfmaschine plädieren, oder ist Lobbyist und steht auf der Gehaltsrolle der Energiekonzerne oder ist einfach nur weltfremd und naiv.

Deutschland zeigt wie es besser geht. Trotz unseres trüben Wetters sind wir die Nummer 1 bei der Solarkraft, was ich für sehr beachtlich halte. Die Technik und die Resourcen für ungefährliche Lösungen sind da!!! Einzig der Wille fehlt diese voranzutreiben, weil es genügend Profiteure gibt, die sich an altem Wein in neuen Schläuchen eine goldene Nase verdienen und denen die Zukunft unseres Planeten am Arsch vorbeigeht.
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10.10.2008 13:43 Uhr von Bloodhunter87
 
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@mistermaster: Es geht bei dieser ganzen Debatte nicht darum einen Konventionellen Energieträger durch einen anderen zu ersetzen!

Wichtig ist es einen Energiemix aus zum Beispiel Solar, Geothermie, Biomasse, Wasserkraft etc. zu erzeugen, der nach und nach z.B. Atomkraftwerke ablöst. Abschalten, von Heute auf Morgen ist finanziell und auch sonst nicht vertretbar.

Der Bereich der Bioenergie zum Beispiel zielt nicht darauf ab bald alle Konventionellen Energieträger komplett zu ersetzen, sondern ihre Emissionen/Umweltschädigungen/Abfälle zu reduzieren.

Das was du machst ist stumpfsinnige Schwarzmalerei, als gäbe es keine Alternativen...

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