09.10.08 21:28 Uhr
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Wien: Erste Che-Guevara-Denkmal Europas enthüllt

In Wien wurde am heutigen Donnerstag das erste Che-Denkmal in Europa enthüllt. Die Zeremonie fand in Gegenwart kubanischer und südamerikanischer Diplomaten statt und wurde von Protesten des rechten Lagers begleitet.

Zur Begrüßung äußerte Michael Häupl, Wiens sozialdemokratischer Bürgermeister, seinen Wunsch, dass alle Anwesenden ein "Stück Che im Herzen" mit nach Hause nehmen mögen.

Der FPÖ-Gemeinderat Toni Mahdalik bezeichnet Che Guevara hingegen als Massenmörder. Mahdalik meint, dass der Bürgermeister die Taten des Revolutionsführers aufgrund seiner politischen Einstellungen verkläre.


WebReporter: mediareporter
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Europa, Wien, Denkmal
Quelle: www.rooster24.com

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33 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.10.2008 20:30 Uhr von mediareporter
 
+0 | -0
 
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Mehr Hintergründe über Befürworter u Gegner des Denkmals gibts in der Quelle - immerhin hat die rechte FPÖ im Wahlkampf ja für ihren Spitzenkandidaten Strache als "StraCHE" geworben - plus Plakaten in entsprechender "Revolutionsästhetik"...
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09.10.2008 21:44 Uhr von Jimyp
 
+13 | -15
 
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Also das ist wirklich eine Sauerei. Aus einer neutralen politischen Sicht kann man sagen, Che-Guevara war ein Verbrecher und Mörder und so einer sollte in einem demokratischen Land kein Denkmal bekommen.
Möge man das Denkmal bald niederreißen!
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09.10.2008 21:46 Uhr von phpscripTwissen.de
 
+11 | -11
 
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Für was setzen die: dem den ein Denkmal?

Fürs Menschen abschlachten?

Was hat der denn im Leben erreicht, außer mal zufällig "sexy" fotografiert zu werden?
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09.10.2008 21:53 Uhr von phpscripTwissen.de
 
+12 | -6
 
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Als: nächstes setzen die wahrscheinlich noch Mao ein Denkmal. Da war der Che ja großer Fan von.
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09.10.2008 21:57 Uhr von poseidon17
 
+12 | -9
 
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"Nach der Einnahme der Festung Havanna sowie des Gefängnisses und der Befreiung der einsitzenden politischen Gefangenen Batistas, diente das Gebäude umgekehrt der Inhaftierung von politischen Gegnern der Revolutionäre. Während seiner Zeit als Ankläger wurden im Gefängnis La Cabaña ehemalige Anhänger des Batista-Regimes, Kollaborateure und Vertreter des US-Geheimdienstes sowie sonstige Regimegegner verurteilt. 179 Erschießungen dieser Tribunale können als gesichert gelten, exilkubanische Schätzungen gehen von bis zu 2000 Getöteten aus. Der peruanische Schriftsteller Vargas Llosa warf 2005 Guevara in The New Republic vor, bei der Errichtung des sogenannten „Lagers für Besserungsarbeit“ auf der Halbinsel Guanahacabibes eine zentrale Rolle gespielt zu haben."

http://de.wikipedia.org/...

Für alle hier, die der Meinung sind, das sei ein Volksheld oder Freiheitskämpfer gewesen.

Er war für den Tod Tausender Menschen verantwortlich, nix Revolutionär, nix guter Mensch mit Idealen.

Er hat seine eigenen Ideale verraten, und manche rennen hier mit nem T-Shirt und seinem Bild drauf rum^^

Was jedoch auch völlig daneben ist:

"Am 9. Oktober 1967 13:10 Uhr wurde Che Guevara vor Ort von Mario Terán, einem Feldwebel der bolivianischen Armee ohne vorige Gerichtsverhandlung erschossen."

Auch bei wiki nachzulesen.
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09.10.2008 22:05 Uhr von JCR
 
+9 | -18
 
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@ Jimyp: Stimmt! Che war der übelste Schlächter seit der Resistance im zweiten Weltkrieg!

Wie können es sich diese verwirrten Querdenker auch anmaßen, diese schönen faschistischen Diktaturen mit GEwalt zu bekämpfen?
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09.10.2008 22:05 Uhr von anderschd
 
+5 | -6
 
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Das ist ja wohl: bei allen "großen Revolutionären" so, das deren Sieg auf den Toten anderer aufgebaut sind. Oder kennt jemand einen, bei dem das nicht so war?
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09.10.2008 22:10 Uhr von Jimyp
 
+13 | -11
 
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@JCR: Ja natürlich, weil er ein Linker war, durfte er natürlich morden wie er wollte. War ja alles für den guten Zweck und es hat natürlich keinen Unschuldigen getroffen.
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09.10.2008 22:18 Uhr von JCR
 
+11 | -10
 
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@ Jimyp. Hab´ ich nicht behauptet, aber es gab in der Menschheitsgeschichte noch keinen Krieg ohne Siegerjustiz.
Weder unter Linken, noch Rechten oder Demokraten.

Und wenn es einen vernünftigen Grund gibt, Krieg zu führen, dann ist es die Niederwerfung eines Unrechtsregimes.
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09.10.2008 22:20 Uhr von c.montiburns
 
+10 | -4
 
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ad Häupls Kommentar: Weiß der eigentlich was Che Guevara alles verbrochen hat.

"ein Stück Che im Herzen" - das sollte er sich mal lieber nicht wünschen. Ich für meinen Teil brauche keinen sinnlosen Bürgerkrieg mit Unmengen an Opfern
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09.10.2008 22:22 Uhr von moloche
 
+3 | -6
 
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ach komm: jetzt urteilt doch nicht so hart.
Ihr wollt doch nicht das alle Hobby-Revolutionäre ihre Guevaraposter von der Wand reißen und ihre Che-T-Shirts in die Altkleidersammlung werfen.

Der ganze Mythos von Guevara entsprang nur einem sehr guten Foto von ihm.
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09.10.2008 22:23 Uhr von Jimyp
 
+8 | -5
 
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@JCR: Um ein Unrechtsregime gegen ein anderes zu ersetzen?
Dann dürftest du ja auch für den Irak Krieg gewesen sein, denn was Hussein da geführt hat, war ganz klar ein Unrechtsregime.

Wie gesagt, es ist ein Sauerei, das diesem Mann ein Denkmal gesetzt wird und das auch noch in Europa.
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09.10.2008 22:29 Uhr von phpscripTwissen.de
 
+9 | -2
 
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Ghandi: war doch gewaltlos oder?

Oder die Montagsdemonstrationen.

Geht alles, wenn man Charakter hat.
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09.10.2008 22:31 Uhr von JCR
 
+7 | -5
 
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@ Jimyp: Ich dachte, es sei allgemein bekannt, dass der Irakkrieg weder aufgrund von Massenvernichtungswaffen noch aus humanitären Gründen begonnen wurde?
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09.10.2008 22:34 Uhr von phpscripTwissen.de
 
+2 | -4
 
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Note Sechs: wegen Themaverfehlung.
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09.10.2008 22:36 Uhr von usambara
 
+7 | -8
 
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@Jimyp: in Berlin gibt es jetzt zu deinem Verdruss auch eine Rudi-Dutschke-Strasse- in Spanien werden die Denkmäler
der faschistischen Franko-Diktatur entfernt.
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09.10.2008 22:39 Uhr von phpscripTwissen.de
 
+5 | -6
 
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Bei Berlin: wundert das niemanden.

Berlin ist ohnehin toter als tod. Da können die machen was sie wollen. Wen juckts?

In einer richtigen Stadt gibts aber bestimmt keine Rudi-Dutschke-Strasse.
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09.10.2008 22:40 Uhr von Jimyp
 
+8 | -7
 
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@usambara: Die Entfernung von rechten Statuen ist ja auch in Ordnung, aber die gleichzeitige Errichtung linksradikaler Denkmäler ist eine sehr schlechte Entwicklung.
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09.10.2008 22:46 Uhr von usambara
 
+6 | -8
 
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@Jimyp: in Österreich hetzen sich auch gegen ein Hemingway- Denkmal
weil er im spanischen Bürgerkrieg gegen die Faschisten gekämpft hat.
Che Guevara setze ich nicht gleich mit einem Massenmörder
ala Stalin oder Mao, das wäre Nonsens
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09.10.2008 22:50 Uhr von poseidon17
 
+7 | -5
 
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usambara: "179 Erschießungen dieser Tribunale können als gesichert gelten, exilkubanische Schätzungen gehen von bis zu 2000 Getöteten aus."

Post gelesen? Oder besser mal ignoriert?

Die Anzahl ist nicht das problem, wohl aber der ideologische Hintergrund, denkst du nicht? :-)
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09.10.2008 22:53 Uhr von Jimyp
 
+10 | -5
 
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@usambara: Es geht ja auch nicht im einen Vergleich mit Stalin, der geschätzte 30-50 Mio. Menschen auf dem Gewissen hat.
Dennoch ist jemand, der einige hundert oder tausend Menschen auf dem Gewissen hat, auch ein Massenmörder und seine Taten waren genauso Unrecht wie die von anderen radikalen "Führern".
Du verharmlost Taten, die man nicht verharmlosen darf. Linksradikale sind nicht besser als Rechtsradikale! Es ist der gleiche Abschaum!
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09.10.2008 23:10 Uhr von anderschd
 
+1 | -4
 
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phpsc........ Ghandi: selbst war schon gewaltlos, aber erstens wurde er erschossen und ausserdem hat seine Revolution den Konflikt mit den indischen Mosslems und somit die Abspaltung Pakistans bewirkt. Das war zwar nicht seine Absicht aber eine Konsequenz. Und die DDR Revolution kostet heut noch Menschenleben.
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09.10.2008 23:10 Uhr von usambara
 
+6 | -4
 
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alles relativ: der gestürzte Diktator Batista/CIA richteten mehrere zehntausend Kubaner hin. Nach der Revolution wurden diese Mörder verurteilt und hingerichtet, darunter mehrere hundert Amerikaner (vom Mafia-Boss bis zum CIA-Agenten)
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09.10.2008 23:14 Uhr von phpscripTwissen.de
 
+3 | -1
 
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Da kann man: jetzt sehr philosophisch werden.

Ich bin eher ein sachlicher Mensch.

Für mich macht es einen Unterschied, ob durch indirekte Folgen meines Handelns Menschen sterben (wofür sie dann zum größten Teil selbst verantwortlich sind) oder ob ich jemanden in den Rücken schieße.

Für mich sind das zwei paar Schuhe.
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09.10.2008 23:16 Uhr von anderschd
 
+4 | -2
 
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Wir sind uns doch wohl: alle einig, dass Revolutionen Opfer kosten, nicht immer nur Tote. Denn der Umbruch ist nach der Machtübernahme ja noch nicht beendet, sondern die muss gesichert werden.

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