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17 Guantánamo-Häftlinge dürfen in die Freiheit, können aber nicht

Bereits vor Jahren ließ die US-Regierung den Vorwurf des Terrorismus fallen und sprach 17 chinesische Muslime frei.

Da sich jedoch kein Land findet, das die Männer aufnehmen will und ihnen in ihrer chinesischen Heimat die Folter droht, wurde das Entlassungsverfahren der Männer vorerst ausgesetzt. Am Dienstag hatte ein Richter den Chinesen nun die Einreise in die USA erlaubt.

Nach Protesten der Regierung hat jetzt ein US-Gericht die Entlassung verhindert, damit eine weitere Überprüfung vorgenommen werden kann. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Männer trotz Einreisegenehmigung in den USA glücklich werden, ist gering. Ihnen würde immer noch die Aufenthaltserlaubnis fehlen.


WebReporter: corazon
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Häftling, Freiheit
Quelle: www.welt.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.10.2008 13:41 Uhr von corazon
 
+0 | -0
 
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Das erinnert mich an den Film "Fähre nach Hongkong".

Da war ein Typ auf einer Fähre Richtung Hongkong. Die Chinesen ließen ihn nicht von Bord und auf der Rückfahrt die Hongkonger auch nicht. Er war gezwungen auf der Fähre zu leben und ständig hin und her zu fahren.
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09.10.2008 14:01 Uhr von usambara
 
+26 | -10
 
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eine Abschiebung nach China wird von der US-Regierung abgelehnt.
Grund: mögliche Folter...
Über diese Begründung lacht die Welt
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09.10.2008 14:09 Uhr von usambara
 
+7 | -4
 
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@derheini: in China leben rund 100 Millionen Muslime.
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09.10.2008 14:11 Uhr von Pille89
 
+21 | -8
 
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hmm nicht mal die BRD will die netten Herren aufnehmen?? Das wundert mich...wir nehmen doch sonst immer alles und jeden....
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09.10.2008 14:40 Uhr von JCR
 
+14 | -3
 
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Wir behalten diese Leute in Guantanamo aus humanitären Gründen.

Ich lach´ später drüber. Um keine Ausrede verlegen.
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09.10.2008 15:47 Uhr von arielmaamo
 
+2 | -1
 
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Korrektur von usambaras Zahlen: Angaben zur Anzahl der Muslime in China schwanken jedoch stark, da keine verlässlichen Statistiken vorhanden sind. Die Schätzungen gehen von 20 bis 130 Millionen Muslimen aus, ein Großteil von ihnen lebt im Westen Chinas.
Usambaras Zahlen also sind am oberen Ende.
Zwei große Volksgruppen bekennen sich in China zum Islam: Die in der Provinz Xinjiang lebenden Uiguren und die im ganzen Land verteilten Hui. Die Uiguren sind ethnisch gesehen keine Chinesen, sonder gehören zu den Turkvölkern. Die Hui hingegen werden ethnisch und linguistisch den Han-Chinesen zugeordnet, unterscheiden sich von ihnen aber durch die Religion.
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09.10.2008 16:02 Uhr von lukim
 
+5 | -1
 
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hallo? wegen der gefahr dass sie gefoltert werden, werden die nicht nach china abgeschoben sondern dürfen in guantanamo verbleiben??

das ist aber schon irgendwie ironie oder? oO
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10.10.2008 11:08 Uhr von scuba1
 
+1 | -1
 
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Freiheit: Ich hoffe nur das dieser Planet in naher Zukunft auseinanderfliegt und damit jeglicher Zoff sein Ende findet.
So langsam ist es nicht mehr zu ertragen wie sich die Leute gegenseitig das Leben schwer machen und es trifft leider zuviel unschuldige.

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