08.10.08 22:10 Uhr
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Inflation ist inzwischen höher als der Lohnzuwachs

Die Löhne deutscher Arbeitnehmer sind im Schnitt um 2,8 % gestiegen, die Inflationsrate liegt inzwischen bei 2,9 %. Dadurch bleibt am Ende ein Minus von 0,1 Prozent.

Die größten Zuwächse gab es im Bereich Energie- und Wasserversorgung, das Gastgewerbe hatte mit 1,7 % am wenigsten Anstieg.

Das statistische Bundesamt gibt den Brutto-Stundenlohn bei Vollzeitbeschäftigten mit 18,35 Euro und bei Teilzeitkräften mit 14,12 an.


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WebReporter: KillA SharK
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Inflation
Quelle: www.tagesschau.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.10.2008 21:42 Uhr von KillA SharK
 
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Und schon wieder bleibt weniger Geld übrig. während bei der Hypo Real Estate auf der letzten Veranstaltung beste Stimmung war, fürchtet der Mittelstand um seine Existenz. Mal sehen wann die Finanzkrise mit voller Wucht losbricht.
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08.10.2008 22:12 Uhr von Showtek
 
+7 | -0
 
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Ist das wirklich neu? Ich merke das bei mir schon seit guten 4 Jahren!
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09.10.2008 00:39 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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Ich habe Zweifel an der offiziellen Zusammensetzung des Warenkorbes des statstischen Amtes. Hier wird ein klein wenig schön gerechnet.

Folgendes Beispiel:
Butter (stieg im vergangenen Jahr zweistellig), Sprit (gilt für Pendler) und Erdgas (inzwischen mehr als die Hälfte aller Deutschen) benötigen diese Güter für ihren täglichen Bedarf an Nahrung, Mobilität und Wärme.
Einen neuen PC oder ein Multimediagerät hingegen nur alle zwei Jahre (manche Geräte halten auch länger....)

Wenn aber alles im "Pott" ist, sieht die Inflation schon etwas "geschmeidiger" aus.
Die "gefühlte Inflation" des leicht übergewichtigen Pendler mit Gaszentralheizung dürfte sich deutlich oberhalb der derzeit drei Prozent liegen. Wahrscheinlich ist sie sogar zweistellig...

So viel zum Grund meines Zweifels.
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09.10.2008 01:36 Uhr von DaffydT
 
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"Minus von 0,1 Prozent": - wer soll denn das glauben?.
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09.10.2008 03:01 Uhr von Bleys
 
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Die Volksvera***hung geht weiter: [Das statistische Bundesamt gibt den Brutto-Stundenlohn bei Vollzeitbeschäftigten mit 18,35 Euro und bei Teilzeitkräften mit 14,12 an.]

Mal davon abgesehen das der Lohn in meiner gesamten Umgebung seit etlichen Jahren stagniert oder weniger wird frag ich mich immer woher die solche Zahlen herzaubern oO

Hier in Essen hast Du schon Mühe Vollzeitbeschäftigte zu finden die um die 14,. EUR Stundenlohn haben. Da frag ich mich doch ernsthaft wo die vielen Teilzeitbeschäftigten 20 Euro und mehr bekommen damit ein Durchschnitt von 14,12 entsteht.... ich zieh dann um...
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09.10.2008 03:19 Uhr von Valvarin
 
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ich will auch 18 euro stundenlohn xD
welches Land haben denn die für ihre Berechnung genommen?
Monaco?
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09.10.2008 05:11 Uhr von :raven:
 
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Abgesehen von den Spitzenverdienern: ist das seit 14 Jahren der Fall...
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09.10.2008 06:20 Uhr von politikerhasser
 
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Und wieder eine Statistik aus der unendlichen Geschichte"Unser Volk will Lügen hören".

Meine Wahlprognose für die BT-Wahl 2009: 0,1 % Verluste für CDU/CSU und SPD.
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09.10.2008 08:27 Uhr von Philippba
 
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Lügner!!! 2,9% Inflation??? Vielleicht für Gurken, aber die Inflation ist um ein vielfaches Höher!!!
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09.10.2008 08:42 Uhr von bliss.rds
 
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traue keiner statistik die du nicht selbst gefälscht hast.
Wir sind ja nicht blöd und können noch rechnen wenn wir auf den Kontoauszug gucken.
Jeder der nen Haushaltsbuch führt kenn die Warheit.
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09.10.2008 10:32 Uhr von artefaktum
 
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Nix neues. Reallöhne(!) sinken in Deutschland seit 15 Jahren. Eine absolute Ausnahme bei allen Industriestaaten.

Teilweise stiegen die Löhne in den letzten 15 Jahren in den Nachbarländern im zweistelligen Prozentbereich. Nur in Deutschland sind sie sogar gesunken.

So viel nur mal zum Thema, die Löhne in Deutschland seien zu hoch.
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09.10.2008 12:47 Uhr von ZTUC
 
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Inflation: @Ralph_Kruppa
Stell dir mal vor, wieviel Butter du im Gegenwert für einen Fernseher oder PC bekommst. Es ist eben egal, ob man einmal eine große Anschaffung tätigt oder mehrmals kleinere. Beides gehört in den Warenkorb.

Dann gibt´s noch solche Posten, wie z.B. Miete, Telefon- und Internetgebühren. Fallen jeden Monat an und werden brav vom Konto abgebucht. Da das aber automatisch läuft, merkt man nicht, dass dort die Preise gleichbleiben oder gar fallen.

Deswegen gibt´s ja auch die gefühlte Inflation, welche vornehmlich Güter des täglichen Bedarfs betrifft. Es gibt aber eben auch genügend Güter die nichttäglich sind, aber die kann man nicht aus der Berechnung herausfallen lassen.
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09.10.2008 21:09 Uhr von Bleys
 
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Tja ist schon ne komische Sache mit dem Gedächnis, ne ZTUC?
Oder Du bist in einem Alter das Erinnerungen die 10 Jahre zurückliegen nicht mehr present sind. Wie auch immer... mal ein paar Angaben aus meinem eigenen 10 Jahre zurückliegendem Leben, also 1988:

Miete für eine 120 qm Wohnung in Essen 1988: 826,- DM warm
Inzwischen in einer 90qm Wohnung: 680,- EUR warm (die alte war für uns 2004 schon nicht mehr bezahlbar.

Strom, 1kWh 1988 RWE: 14 Pfennig
Strom, 1kWh 2008 Yellow: 16 Cent

1 großer Topf Kaffee an einer beliebigen Raststätte 1988: 3,50DM
Das Gleiche Heute: 3,50 - 5,00! Eur

Ich könnte das beliebig für alles Mögliche und unmögliche fortführen. Tatsache ist das inzwischen 1 Euro nicht mal mehr den Wert 1 DM von 1988 hat!

Nur die Löhne sind auch umgerechnet gleich geblieben.

Daneben gibt es nur sehr wenige Dinge die tatsächlich weniger kosten, dazu gehören Computer und Zubehör. Leider kann man das nicht essen...
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09.10.2008 21:23 Uhr von Bleys
 
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1998: Sorry, ich meinte natürlich 1998!!!
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09.10.2008 22:12 Uhr von michel29
 
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HALLOOOO...?!?!? Wer hat 18€uro nochwas...also ich gönne es jedem ABER ich, als Facharbeiter in der Elektro-Branche bekomme irgendwas bei ~13€uro/Brutto....

ich warte auf eure antworten!!!!
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10.10.2008 22:22 Uhr von politikerhasser
 
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Habe bereits vor Monaten vor dem Zusammenbruch gewarnt und dafür nur allzu häufig negative Bewertungen kassiert.

Eingelullt von wissentlich gefälschten Bilanzen, Umfragen, Arbeitslosenzahlen und Inflationsraten glaubten Börsianer und Politiker schließlich ihr eigenes Aufschwungsgebilde aus Lügen und Beschönigungen.

Letztlich kann keine Wirtschaft dauerhaft wachsen, wenn der Endverbraucher in dem ganzen System mangels ausreichender Einkünfte nicht mitspielen kann.

Da hilft es auch nicht, die Arbeitslosenzahlen, die tatsächlich eine Höhe von ca. 6 Millionen hat, durch Manipulationen in der Statistik schönzurechnen. Diese Zahl hatten wir schon einmal: 1929!

Auch haben Lohnerhöhungen keinen Sinn, wenn sie durch Steuern, Abgaben und Inflation mehr als kompensiert werden.

Die kapitalistisch geprägten Systeme haben weltweit wieder einmal versagt.und statt jetzt Milliarden in Pleitebanken etc zu investieren, die wirkungslos verpuffen, da immer neue Löcher aufreißen und diese Gelder letztlich wieder dem Endverbraucher in Rechnung gestellt werden.

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