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Finanzkrise: Der französische Präsident Sarkozy ist richtig sauer auf Merkel

Laut einem Bericht aus den Medien soll Nicolas Sarkozy "stinksauer" auf die deutsche Kanzlerin Angela Merkel sein. Der französische Staatspräsident gibt der Bundeskanzlerin die Schuld daran, dass ein Hilfspaket für die angeschlagenen Banken in Europa nicht zustande kam.

Die Zeitung "Le Canard enchaîné" zitiert den Präsidenten am Mittwoch mit den Worten: "Es war vielleicht ein Fehlschlag, aber nicht meiner". Sarkozy gab Merkel die Schuld mit den Worten: "Es ist ein Fehlschlag für Merkel, weil sie den europäischen Rettungsfonds nicht wollte".

Die französische Finanzministerin Christine Lagarde gab vor dem Gipfel am Samstag bekannt, dass man einen EU-Fonds von 300 Milliarden Euro bereitstellen sollte, um die Banken zu retten. Merkel drohte daraufhin, nicht am Vierergipfel der europäischen G8-Staaten teilzunehmen.


WebReporter: PortaWestfalica
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Präsident, Angela Merkel, Finanz, Finanzkrise, Nicolas Sarkozy
Quelle: www.20min.ch

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39 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.10.2008 19:30 Uhr von DoubleDee
 
+49 | -8
 
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hmmm naja wenn man sich so gedanken drüber macht ist es doch eigentlich richtig!?! Wie sollen denn immer Steuerzahler dran sein???!!

Es wird schon seine gründe haben warum die banken nach und nach pleite gehen! Schlechte führung? oder zuviel in die eigene Tasche?! Was weiß ich... wenn ich eine geschäft aufmache und das pleite geht hilft mir doch auch keiner da bleibt mir nur der weg der insolvenz da schenkt mir ein sarkozy auch kein Geld zur rettung ich weiß klar bank und ein geschäft von nem privatmann sind 2 paar schuhe aber von der logik her gesehen
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08.10.2008 19:38 Uhr von anderschd
 
+64 | -9
 
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Soviel Courage: von der Kanzlerin? Respekt.
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08.10.2008 19:38 Uhr von Valmont1982
 
+58 | -10
 
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...hat Frau Merkel absolut richtig gehandelt !!! Daumen hoch...
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08.10.2008 19:46 Uhr von Montauk
 
+17 | -13
 
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bei einer einzigen bank: könnte man noch von zufall sprechen...

da es noch mehr werden, einschließlich der versicherungskonzerne, ist der niedergang des wohlstandes vorprogrammiert.

was ein zufall aber auch, nicht wahr?

hat wer eine idee, wie man dieses betrügerische finanzsystem aushebeln könnte, dass keiner auf den blöden gedanken kommt panikartig bargeld abzuheben?

vom regen in die traufe, bietet sich da natürlich die abschaffung des bargeldes an...hauptsache man verspricht sich besserung.

dass ganze wird dermaßen suptil eingefädelt, dass bürgerrechtler sich garnicht mehr trauen werden, dem irrsinn entgegenzutreten, einschließlich der massen.
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08.10.2008 19:49 Uhr von Montauk
 
+18 | -10
 
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achja: die kanzlerin tut auch nur was man ihr sagt...neben den ganzen weltreisen versteht sich.

als physikerin hat sie auch bestimmt schon einmal geld "arbeiten" sehen ;)

damit wäre sie qualifiziert und somit vom fach.
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08.10.2008 19:58 Uhr von Great.Humungus
 
+39 | -0
 
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Hier nochmal die Gründe zur Ablehnung:

1. Man darf den Banken keine 100% sicherung für ihre Spekulationen bereitstellen

2. darf Deutschland mal wieder dank des Bip den größten Teil des Geldes bereitstellen, diese faire Aufteilung geht dann aber bei der Verteilung des Geldes flöten

Herr Sarkozy, würde mich auch ganz schön ankotzen wenn der Nachbar nicht bereit ist mir Geld zu schenken nur weil er mehr auf dem Konto hat
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08.10.2008 19:58 Uhr von no_trespassing
 
+37 | -0
 
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Daumen hoch für Merkel und Steinbrück!! Völlig richtig gemacht!

Europa sucht einen blöden, der die Bankenpleiten bezahlt.

Deutschland sollte sich aus der Sache ganz raushalten.
Jedes Land hat für seine Fehler selbst aufzukommen. Punkt.
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08.10.2008 20:01 Uhr von DoubleDee
 
+9 | -4
 
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@no_trepassing: das jedes Land für seine fehler grade stehen muss und soll sehe ich auch so. Wir müssen usn auch immer wieder blöde nazi Sprüche gefallen nur weil halbaffen mit glatzköpfen ausländer schlagen. Dafür kann zumindest die generation in der ichbin nichts was früher passiert ist und weil ich hier lebe und geboren bin muss ich mich auch so beschimpfen lassen!
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08.10.2008 20:04 Uhr von pentam
 
+23 | -0
 
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Zahler: Die hätten den Fond ja auch ohne Deutschland aufziehen können.
Nur in der Planung für den 300 Milliarden EUR Topf war Deutschland mit einer Beteiligung von ca. 75 Milliarden (1/4 des Gesamtvolumens) eingeplant. Kein Wunder, dass die sauer sind dieses Geld nicht bekommen zu haben.
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08.10.2008 21:26 Uhr von snooptrekkie
 
+4 | -5
 
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@ Montauk: Deine Argumente finde ich ziemlich wirr... sind das überhaupt welche...?
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08.10.2008 22:40 Uhr von JoeGame
 
+5 | -0
 
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jaja...jeder ist sauer auf deutschland, weil wir nicht zahlen wollen.
wir sollten mal testweise die zahlungen an die EU gleichmäßig auf alle EU-mitgliedsstaaten aufteilen...und nichtmehr den größten teil auf deutschland abwälzen.
mal schaun, was die andren länder dann sagen würden. mit 75 mrd. euro sollten wir unsre eigenen banken wieder auf vordermann bringen. wenn was übrig bleibt, kanns die EU haben.
aber da wir eh schon mehr als jedes andere land an die EU zahlen, soll der rest aufhören, sich aufzumucken.
der plan wäre evtl akzeptabel gewesen, hätten wir nicht wieder so gut wie alles selber zahlen müssen.
kann ja auch nicht angehen, dass wir jedes mal geschröpft werden, wenn iwer in der EU scheiße baut (oder irgendein trottel aus den US)
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08.10.2008 23:57 Uhr von Hase25
 
+7 | -0
 
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endlich ma was gescheites: in der Deutschen Politik. Deutschland ist selbst hoch verschuldet und soll dann noch geld geben, weil die anderen nicht mit ihrem Geld umgehen können. Hilft jemand Deutschland seine Schulden weg zu bekommen, nein. Na ja, der kleine Steuerzahler macht es, weil er nicht die möglichkeiten hat, wie die Großen, alles abzusetzen und im endeffekt prozentdual mehr bezahlt.
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09.10.2008 00:15 Uhr von mohinofesu
 
+6 | -0
 
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Ein hoch: auf unsere Kanzlerin.
Sieht zwar aus wie ein Gesichtselfmeter und baut sonst nur Schei*e aber diesmal hat sie wenigstens richtig gehandelt.
Daumen hoch.
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09.10.2008 00:51 Uhr von Herr.Blub
 
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leute so einfach wie ihr euch das macht is es bei weitem nicht. die banken sind für eine gute wirtschaft ein total wichtiges zahnrad im system. wenn die banken pleite gehn, ist auch nichts mehr großartig mit wirtschaft. die produktivität der wirtschaft schwindet stark und der lebensstandart verschlechtert sich. klar erscheint das ungerecht und es ist auch ungerecht das wir für die misswirtschaft anderer aufkommen müssen indem unsere steuern an die banken gehen, es müssen stärkere überwachungen stattfinden, aber die unterstüzung nicht zu geben ist sehr schlecht. das ist für UNS schlecht, versteht es halt... es ist nicht nur für die bankangestellten schlecht.
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09.10.2008 02:11 Uhr von cappucinoo
 
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nicht einen cent für banken: würde ich geben ..
die verballern die milliarden als wenns brötchen sind und tragen selber 0% risiko
die manager bekommen ihre fetten abfindungen egal was sie für scheisse bauen , aber wenns gut läuft dann hat auch keiner was dagegen wenn sie mal 50 milionen im jahr machen ..
so nen job kann jeder machen no risk nur abkassieren ...
sollen die banken doch pleite gehen mir sowas von egal ... verhungern werden wir deswegen nicht , alles panik mache nur dicken fetten bonzen verlieren vielleicht ein stück von ihrem grossen kuchen ^^
es kann ja nicht angehen ich für solche spekulanten arbeiten gehe und steuern zahle ..
wenn ich ne firme habe und mein geld an der börse verhaue dann kommt auch keine merkel und greift mir unter die arme nein dann hab ich pech gehabt ...
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09.10.2008 02:51 Uhr von meisterthomas
 
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Was die Krise so schwierig macht ist, Was die Krise so schwierig macht ist, daß wir sie nicht verstehen.

Auch daß alle uns beruhigen wollen, aber kaum etwas zum Verständnis der Krise beitragen, wirkt eher beunruhigend. Daß auch diese selbst die Krise nicht verstehen ist offensichtlich. Und auch mir geht es im Grunde kaum anders.

Primär ist die Finanzkrise die Krise versteckter Schulden, angereichert durch eine Verschachtelung von Bilanzen mit einem Netzwerk von anderen Banken. Hier die Spreu vom Weizen zu trennen braucht nicht nur Zeit, es ist nicht einmal erkennbar wer dafür zuständig ist und ob es politisch gewünscht ist. Mir scheint eher nicht, obwohl gerade das die Krise sicher beenden würde.

Sekundär weitet sich die Finanzkrise zu einer vielschichtigen Vertrauenskrise aus, angefangen vom Dollar, über die Banken bis hin zu Politik und Medien. Sie alle verlieren zunehmend an Vertrauen und tun auch fast schon gewohnt das Ihrige dazu bei.
Unsere Banken drohen zu Kartenhäusern zu verkommen und wenn das fortschreitet droht das gleiche auch allen Märkten.

Die primäre Krise am amerikanischen Markt ist uns seit etwa einem Jahr bekannt, aber mehr als hoffen, beten und beschwichtigen haben wir in der Zwischenzeit kaum geleistet. "Was fehlt ist ein für alle glaubhafter Weg aus der Krise und solange der nicht erkennbar ist zumindest Mut zur Wahrheit anstatt Beschwichtigungen."

Auch Sündenböcke und Bauernopfer lösen weder die Krise, noch verhindern sie deren Wiederholung, sondern lenken schlimmsten falls nur vom Wesentlichen ab.
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09.10.2008 03:16 Uhr von JoeGame
 
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ich frag mich, was passiert, wenn wirklich jeder zur bank rennt, um sein geld abzuheben.

ein zehntel der "existierenden" geldmenge ist real vorhanden in form von banknoten/münzen.
neun zehntel sind nur elektronisch vorhanden und werden von konto zu konto transferiert.
ein prozent der weltbevölkerung besitzt neun zehntel allen geldes.
neunundneunzig prozent der weltbevölkerung besitzt ein zehntel der gesamten geldmenge.

also heben wir alle unser geld ab und die bonzen bleiben auf ihrem elektronischen geld sitzen ;D

(ps: das ist nicht ernst gemeint. mir ist klar, dass das so nicht funktioniert. also bitte keine "das funktioniert nicht"-flame-posts)
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09.10.2008 03:24 Uhr von cep28
 
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...sieht so aus als würde diese Bundesregierung die chance wahrnehmen sich für jahrzente lange Einmischungen des Finanz und Wirtschafts -Lobbyismus in die Politik zu revangieren.
Klares Signal das ich hier erkenne könnte sein: "Die Banken helfen dem Staat ja auch nicht, die Wirtschaft in D. wieder auf fordermann zu bringen und die Arbeitslosen wieder in Brot und Lohn zu bringen, warum soll der Staat jetzt genau dieser Wirtschaft ihre Spekulationsblasen mit Substanz auffüllen!"

Nur natürlich nicht ganz so direkt ins Gesicht natürlich.

Ich glaube die Merkel genießt das richtig irgendwie.
Kann die Frau zwar nicht wirklich gut leiden, aber da kann ich die Dame nur zu gut verstehen.

Es gibt nur einen einzigen Weg aus dieser Krise. Wiederherstellung der Mittelstandsgeselchaft und Genug Finanzkraft in der Bevölkerung für reichlich Konsum.
Je mehr geld wieder rotiert, also umläuft, um so besser gehts auch allen Beteiligten wieder.

Ist halt wie ein verdauungs System, nur wenn oben was reingesteckt wird, kann auch unten was rauskommen. :-)

grüße CEP
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09.10.2008 03:33 Uhr von cep28
 
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...sorry morgens um halb 4 noch Kommentare schreiben ist nicht gut für die Rechtschreibung...
...Bitte konzentriert euch auf die inhaltliche Aussage meines vorherigen Textes...

(Lebe wohl schon zu lange im Ausland...)
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09.10.2008 03:35 Uhr von cep28
 
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...@JoeGame einfach mal ausprobieren, was dann passiert, wenn alle die noch dazu kommen, einfach ihr Bargeld abheben...
...jeder, der es macht, sollte es nur schnell und rechtzeitig machen... ;-)
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09.10.2008 04:11 Uhr von JoeGame
 
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ich hab eh nix zum abheben xD

aber: zur lösung des problems gibt es meiner meinung nach keinen anderen weg, als unser finanzsystem stück für stück auszutauschen.
diese schulden-wirtschaft ist nicht mehr auszuhalten. kein staat der welt kann noch seine schulden abbezahlen. die meisten können ja nichtmal die zinsen abbezahlen und einige sind dabei, den zinseszins abzubauen.
die einzigen, die von diesem system profitieren, sind, so ironisch es in diesem fall klingt, die banken.
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09.10.2008 05:27 Uhr von Jerryberlin
 
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Und dann ist er bestimmt auch noch sauer: Weil seine Carla Bruni bei "Wetten, dass?" aufgetreten ist.
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09.10.2008 10:18 Uhr von maki
 
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Die "kippt" schon noch, das "Nein" ist Wahlkampf. Bald wird "man" feststellen, dass "man durch die Umstände gezwungen wird", da doch mitzumachen.

Ich sag nur "Märchensteueraussage"...

;-)
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09.10.2008 12:39 Uhr von skipjack
 
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Wer bitte: ausser den hauseigenen Schergen, ist eigentlich nicht sauer auf Merkel???

Irgendwie erinnert die mich an den immer die Wahrheit sagen wollenden Kohl...
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09.10.2008 12:49 Uhr von eherzel
 
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run: Man sollte sich mal mit ein paar Leuten verabreden und sich in kurzen Zeitabständen in der belebten Innenstadt am Bankautomaten treffen und jeder ein wenig Geld abheben. Ich glaub, die Schlange wächst dann von ganz allein....

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