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Lukla: Anflug auf gefährlichsten Flughafen der Welt gescheitert - 18 Tote (Update)

Ein Passagierflugzeug ist am Mittwochmorgen im Gebirge rund um den Mount Everest abgestürzt. Es kam durch plötzlich auftreten Nebel zu dem Absturz. Unter den Toten befinden sich auch zwölf Deutsche.

Das Flugzeug war von Kathmandu auf dem Weg zum Flughafen Lukla. Der Pilot wollte gegen 07:30 Uhr Ortszeit zur Landung ansetzen, als das Unglück passierte.

Luftfahrtexperte Benkö: "Der Flughafen ist umringt von Bergen. Es gibt dort oft Fallwinde. Zudem liegt der Airport sehr hoch, das macht das Fliegen schwer, da das Flugzeug an Leistung verliert. Dann noch eine sehr kurze Bahn und eine Felswand am Ende, schwieriger kann es für einen Piloten nicht sein"


WebReporter: ParkCheck24
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Tod, Welt, Update, Gefahr, Flughafen
Quelle: www.rtl.de

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.10.2008 16:18 Uhr von Zu_Doll
 
+12 | -11
 
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Oh Shit! Nen Freund von mir is grad in Nepal, in der Region um Katmandu...
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08.10.2008 16:45 Uhr von meisterallerklassen
 
+16 | -0
 
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Wow: In der Quelle ist das Video von der Landung eines Flugzeugs dorf --> also sowas ist krass....
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08.10.2008 16:47 Uhr von Hendr1k
 
+3 | -2
 
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eben bei ntv war ein: interview: ursache unklar, es steht noch nicht fest ob es an schlechtem wetter lag oder nicht!
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08.10.2008 17:09 Uhr von Mac-the-Matchmaster
 
+9 | -14
 
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Wenn man weiss, dass der Flughafen gefährlich ist wieso unternimmt man nix dagegen?
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08.10.2008 17:25 Uhr von Ingefisch
 
+4 | -17
 
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08.10.2008 17:50 Uhr von Ingefisch
 
+5 | -6
 
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jeder gefrustete Michel muss jetzt zum Mt. Everest: Und dann gehts daneben - und die Retter sind gefragt. Bei denen gings halt jetzt schon etwas früher als üblich daneben.
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08.10.2008 17:53 Uhr von artefaktum
 
+7 | -1
 
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Das ist kein Flughafen das ist eher ein Flugzeugträger.
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08.10.2008 18:33 Uhr von radiojohn
 
+11 | -1
 
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Ich bin schon mal: vor etwa 20 Jahren auf der Piste von Lukla gelandet und auch wieder gestartet. Nur damals gabs noch keine asphaltierte Landbahn, so wie heute. Auch die Flieger waren noch nicht so doll ausgestattet wie die "Twin Otter", die jetzt im recht dichten Morgennebel abstürzte und dabei in Flammen aufging.
Näheres hier: http://www.nepalnews.com/...
@Mac....
Da kann man nichts ändern, die Felswand beendet einfach die Landebahn.

@own3er
"Zu_Doll" war noch sehr sanft zu dir.

salu2 - r.j.

P.s. Nächste Woche sieht Nepal mich wieder.
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08.10.2008 18:59 Uhr von sinsemilia
 
+5 | -2
 
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das is ja ne art hauptstraße wo die landen
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08.10.2008 19:09 Uhr von Spiritmoon
 
+6 | -0
 
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Gefährlich: Das eigentlich gefährliche an der "Landebahn" ist ja offensichtlich die Felswand.

Bei normalen Flugplätzen ist die Bahn zu beiden Seiten hin offen, so dass bei Scherwinden, Fallwinden, Wirbelschleppen oder schiefen Anflügen einfach wieder durchgestartet werden kann.

Hier ist jedoch eine Felswand, das heißt, selbst wenn der Pilot alles richtig macht, kann ein unglücklicher Wind zum Absturz führen, selbst wenn es auf normalen Pisten für den Piloten ein Leichtes wäre, den Fehler zu korrigieren.

Der Pilot ist der Situation mehr oder weniger ausgeliefert, was nicht so toll ist als Pilot, hat man doch lieber selbst die Situation (und das Flugzeug) in der Hand.
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08.10.2008 19:21 Uhr von Zu_Doll
 
+7 | -4
 
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Own3r: Oh, tut mir leid, dass ich mir Sorgen um nen freund von mir mache, wird nie wieder vorkommen, oh Galaktischer Spassmacher, was bin ich auch für ein Humorloser Vollidiot! Asche auf mein Haupt!
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08.10.2008 19:53 Uhr von KingKn
 
+11 | -2
 
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ist doch scheiß egal wie viele Deutsche unter den Toten sind.
Das regt mich immer bei allen Schreckensmeldungen total auf.
Es sind alles Menschen. Als ob wir Deutsches was "besonderes" wären.
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08.10.2008 23:13 Uhr von Ingefisch
 
+3 | -1
 
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GENAU wie vor 6 Jahren - auch Hauser: Schon am 22. August 2002 starben 13 Deutsche bei einem Flugzeugabsturz in Nepal. Sie hatten ebenfalls beim Reiseveranstalter „Hauser Exkursionen“ gebucht, waren auch mit einer „Twin Otter“ verunglückt. Die Opfer verbrannten damals fast bis zur Unkenntlichkei
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09.10.2008 08:10 Uhr von ingo1610
 
+2 | -0
 
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@ingefisch: Der Veranstalter kann da überhaupt nix dafür.

Sie sind halt auf die Fluggesellschaften vor Ort angewiesen, genau wie jeder andere Veranstalter auch. Das solche Reisen nicht von vielen Veranstaltern angeboten werden, erklärt vielleicht warum es schon wieder "Hauser" ist.

Wenn man bei einem Veranstalter xy gebucht hätte, säße man im gleichen TwinOtter. Die Piloten müssen um dort zu landen auch eine extra Prüfung machen, so wie damals in KaiTak in HongKong. Ist immer so bei schwierigen Flughäfen.

Und wenn dann mal so etwas passiert, das plötzlich eine Wetterverschlechterung ohne vorherige Ankündigung eintritt, ist man schutzlos ausgeliefert. Etwas anderes als den Flugplatz zu schließen ist hier wohl nicht möglich.
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09.10.2008 08:40 Uhr von Haris
 
+0 | -1
 
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Schlecht Lage? Vielleicht sollten die mal schauen ob die den Flughafen irgendwo anders bauen können oder jedenfalls die Lage verbessern durch irgendwelche Mittel.
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09.10.2008 08:48 Uhr von ingo1610
 
+0 | -1
 
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@haris: um das ganze sicherer zu machen könnte man auch erstmal mit einem Hubschrauber fliegen. Wäre meiner Ansicht nach die effektivste Möglichkeit.
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09.10.2008 13:56 Uhr von ari99
 
+0 | -0
 
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Bahnhof ???? @own3er
"Zu_Doll" war noch sehr sanft zu dir.

salu2 - r.j.


Ich raffe das nicht - wo ist hier ein Zusammenhang ?
wer , wie , was , wo ?

Klär mich mal einer auf um was das geht ?

Noch etwas zur Quelle :
"
Beim Absturz ...sind in Nepal zwölf Deutsche - darunter sechs Frauen - zwei Australier und vier Nepalesen ums Leben gekommen.
"

Mußte ich auch mehrmals lesen - irgendwie verwirrend geschrieben.
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09.10.2008 16:24 Uhr von radiojohn
 
+3 | -1
 
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@Haris
In Lukla und Umgebung gibt es keinen anderen geeigneten Platz um eine kurze Start/Landebahn zu bauen. Alle dort verkehrenden Flugzeuge haben "STOL" Eigenschaften. (Short Takeoff Or Landing)
Die Piste selbst ist mit 15°Gefälle auch schon recht abschüssig. (Früher war es sogar noch mehr)
@ingo1610
Hubschrauber mit 20 Plätzen sind etwas rar und auch kostenmässig keine Alternative.
@ari99
Der Post von "Zu_Doll" wurde wegen einem "heftigem" Ausdruck gelöscht.


Topic
Die Maschine ist ja ganz kurz vor Beginn der Landebahn, etwa 20 Meter vorher, auf einige Felsen gekracht. Es wird vermutet, das ein Windstoss die sich im sehr langsamen Landeanflug befindliche Maschine heruntergedrückt hat. Der Pilot hatte keine Chance mehr, das noch zu korrigieren.
Soweit meine persönlich erhaltenen Informationen direkt aus Kathmandu.

salu2 - r.j.
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09.10.2008 16:53 Uhr von mrbi
 
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Extremflug: Fallwinde sind auf einem ebenen Landeplatz ungefährlich, weil der Wind ja nicht durch den Erdboden kann, sondern reflektiert wird. Es kann dann allenfalls zu Erschütterungen des Flugzeugs kommen wie bei einer Bö.
Wenn aber vor der Landebahn kein Widerstand für den Wind da ist (der steile Abgrund davor), kann es ein Flugzeug nach unten reißen bzw. drücken. Das kann so schnell gehen, dass der Pilot nicht rechtzeitig reagieren kann. Darum muss eine Maschine unter diesen Bedingungen immer mit etwas überschüssiger Fahrt und relativ hoch den Landeanflug durchführen.
Was aber genauso schlimm sein kann, ist wenn plötzlich der Gegenwind ausbleibt und damit der Auftrieb erheblich gemindert wird. Im Gebirge absolut keine Seltenheit.
Die Piloten, die dort landen, fliegen am Limit. 500 Meter für eine Landebahn in 3000 Meter Höhe (=dünne Luft, damit schnellerer Anflug) das Extreme im Extremen.
Hut ab, dass es überhaupt Piloten gibt, die das machen.
Ich würde dort nicht als Passagier mitfliegen wollen, auch wenn es hundert Male in der Woche klappt.

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