08.10.08 15:36 Uhr
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Kurz nach staatlicher Hilfe vor Konkurs: AIG-Manager auf Luxusreise

Der Ermittlungsausschuss des US-Kongresses hatte die staatliche Finanzspritze in Höhe von 85 Mrd. US Dollar auf den Prüfstand gestellt und den Hergang des Zusammenbruchs des Versicherungskonzerns AIG untersucht. Nun kam heraus, dass nach dieser Hilfe sich einige Manager auf Luxusreise begeben hatten.

Der Mitte September 2008 vor dem Kollaps stehende Konzern hatte aus staatlichen Mitteln den Zuschuss erhalten. Nur wenig später begaben sich die AIG-Manager auf Kosten des Konzerns zum Verwöhnen in ein kalifornisches Luxusressort.

Die Rechnung für Wellness, Golfen und Galadinners präsentierte nun ein Prüfer dem Ausschuss: Die Manager benötigten für ihren Luxusausflug 440.000 US Dollar. Es wären zwar nicht direkt die für die Finanzkrise schuldhaften Manager gewesen, die diesen Luxus frönten, trotzdem löste dies Empörung aus.


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WebReporter: Luckybull
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Hilfe, Manager, Luxus, Konkurs
Quelle: www.ftd.de

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.10.2008 15:31 Uhr von Luckybull
 
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Ist schon allerhand - dies zeigt ein deutliches Bild über die Charaktere so mancher (eher: meisten) Manager auf, wie es um deren Moral und Sitte in den Konzernen steht. Einfach zum Kotzen...
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08.10.2008 15:51 Uhr von Paddex-k
 
+14 | -1
 
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Naja: wir wissen es ja schon länger!
Kriminelle regieren die Welt!
Warum sollten sich also diese Herren anders verhalten?
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08.10.2008 16:01 Uhr von karsten77
 
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Hat jemand ernsthaft etwas anderes erwartet? Diese Kreise haben doch schon längst abgehoben, jeden Bodenkontakt verloren...
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08.10.2008 16:03 Uhr von Yoshi5000
 
+7 | -2
 
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Manager? gibt es eigentlich noch Manger die einen Konzern managen?

... nein?
Dachte ich mir ...

alle wollen nur Profit für sich selber und dabei geht die eigene Firma bankrott!
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08.10.2008 16:05 Uhr von vmaxxer
 
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dreistheit siegt leider...

an staates stelle würde ich genau diese summe zurückverhalten. Veruntreuung von Geldern.
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08.10.2008 16:32 Uhr von Ken Iso
 
+3 | -1
 
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Dreist ist geil k/t: k/t.
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08.10.2008 17:18 Uhr von DOMM
 
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Die: Herren Bank Manager in Amerika verdienten sich die letzten Jahre eine goldende Nase und Abermillionen.
(Manche Manager haben 100 Millionen und mehr verdient)
Und jetzt wo sie die Karre in die Scheisse gefahren haben müssen Sie das nciht ausbaden.
Die sollten genau so haften, wie jeder normale Bürger und zur Kasse gebeten werden.

Und dann noch auf Kosten der Steuerzahler in den Urlaub , der ollte lieber was für die Allgemeinheit tun und Straßenfegen und sonstige Dinge tun, als Strafe
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08.10.2008 17:27 Uhr von wiener74
 
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Geldgeil: Also ich glaub nicht, daß die Manager den Staat um Hilfe gebeten haben wegen der vielen Kunden und Beschäftigten, sondern, daß die extrem überbezahlten Manager weiterhin ihr leicht verdientes Gehalt bekommen.
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08.10.2008 18:00 Uhr von Valmont1982
 
+8 | -2
 
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Die sollte man erschiessen. Und das meine ich absolut ernst !!!
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08.10.2008 19:36 Uhr von Montauk
 
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noch: gleiten einigen ironische worte über die lippen zum bürg(en)erbeschiss.

jedoch dürfte sowas nicht nötig sein:
"...man erschiessen. Und das meine ich absolut ernst !!!"

kausal gesehen trifft es sie so oder so, mit oder ohne schuss.

es reicht wenn sie sich selber die finger schmutzig gemacht haben, wenn auch nicht durch arbeit.
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08.10.2008 19:45 Uhr von C-Flip
 
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es ist ja verständlich, dass der normale Bürger sich über solche Leute aufregt. Aber ich denke, dass die allermeisten Menschen sich genauso verhalten würden.
Wenn ich die Möglichkeit habe, ein paar Millionen an Provisionen durch Papiergeschäfte zu bekommen, dann würde ich nicht nein sagen ;-)
Und würde ich es nicht machen, dann macht es halt ein anderer und streicht die Kohle ein. Das Problem dabei ist also nicht der einzelne Manager/Banker, sondern die bestehende Möglichkeit für solche Geschäfte und die daraus resultierende Masse.
Man sollte also nicht einzelne Personen verteufeln, was im Nachhinein doch immer sehr einfach ist!

Gebt mir ruhig Minuspunkte, denn ich hätte gern ein paar Millionen mehr aufen Konto ;-)
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08.10.2008 19:51 Uhr von Valmont1982
 
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@C-Flip du hast Recht. Das System muss natürlich umstrukturiert werden, jedoch sollte man die einzelnen "Verbrecher" trotzdem zu Rechenschaft ziehen. Deine Begründung, dass es sonst jemand anderes macht etc. ist ja keine Entschuldigung.
Ansonsten absolut richtig...
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08.10.2008 20:03 Uhr von Montauk
 
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naja: das sehe ich schon etwas anders, weil die manager genau wissen warum sie milliarden an firmen/volksvermögen in den sand setzen.

die eigene bereicherung kann als alleingrund nicht herhalten, wenn man sich seiner sache nicht sicher ist.

und das könnte es niemand, und würde sich auch keiner trauen, ohne der gewissheit, den rückhalt der regierung/hochfinanz zu genießen.

betrug in solchen dimensionen wird für gewöhnlich zwar nicht mit dem tod, jedoch mit gefängnis bestraft und nicht mit millionenrenten und abfindungen.


bisher erkenne ich nur pure absicht, aller beildigten, nebst regierung und hochfinanz.
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09.10.2008 11:06 Uhr von phil_85
 
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@Kommentar: es gibt verdammt viele redliche Manager, die nicht abkassieren! Die allermeisten Manager sind in mittleren Positionen und haben quasi keine Entscheidungsgewalt darüber, was der Konzern im ganzen Macht...und sie erhalten auch "nur" den Bruchteil dessen, was die Vorstände kriegen...auch Abfindungen sind hier absolut nicht üblich und erst recht nicht in Millionenhöhe...

Die, gegen die man vorgehen sollte sind einige Vorstandsmitglieder! Diese sind oft nichtmal richtige Manager!
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09.10.2008 18:45 Uhr von Montauk
 
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und was hilfts phil? wenn ein paar gute und ehrenwerte manager (mit oder ohne vorstand ist doch schnuppe) von den weniger guten in den abgrund mitgerissen werden?


wenn hundert banken abdanken, spielen dreißig gut wirtschaftende keine rolle mehr, weil sie mit in den sog gerissen werden.

p. s.
ich kenne auch ein paar gute und nette versicherungsvertreter, aber naund?
trotzdem wollen sie nur alle mein bestes, also meine kohle...

ja und den herrn geißler finde ich ganz nett und redlich...nur hat er leider den falschen job.
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09.10.2008 18:57 Uhr von phil_85
 
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Montak: es geht mir einfach darum, dass ständig gegen Manager gewettert wird...ständig heißt es "ihr bösen Manager" und "Manager zocken alle ab" "Manager vernichten die Wirtschaft" usw usf...dabei stimmt es einfach nicht bzw ist viel zu verallgemeinert...

Genaus könnte ich sagen, alle Arbeitslosen wollen nicht arbeiten.
Oder alle Ausländer sind Schmarotzer...

Beides absolut falsche Aussagen.

Ohne Manager würde Wirtschaft nicht funktionieren, kein größerer Konzern könnte arbeiten...und weil in den Chefetagen ein paar Einflussreiche Leute sitzen (vornehmlich in der Politik und Finanzwelt) und die restlichen Firmen unter Druck setzen und zunehmend korrumpieren, ist die Scheiße am Dampfen!

Bevor nicht diese tollen Finanzkonzerne, Investmentbanken usw entstanden sind, lief die Wirtschaft wunderbar...keiner hat auf den Managern rumgehackt usw. Wir waren weg, von den ausbeutenden Fabrikbesitzer der industriellen Revolution.
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09.10.2008 19:50 Uhr von Montauk
 
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evtl. etwas ot: @phil
"Bevor nicht diese tollen Finanzkonzerne, Investmentbanken usw entstanden sind, lief die Wirtschaft wunderbar...keiner hat auf den Managern rumgehackt usw. Wir waren weg, von den ausbeutenden Fabrikbesitzer der industriellen Revolution."

an diesem umstand hat sich rein garnichts geändert!


diejenigen, die heute unter unwürdigen umständen ihre gesundheit ruinieren, als sklaven, arbeiten heute nur in anderen ländern (schwellen/entwicklungsländer).

genau dieselben (guten) manager die du hier unter schutz
nimmst, lassen andernorts deine klamotten und sonstwas für hungerlöhne herstellen.

nur damit einige fettärsche, die hierzulande nix zustande bringen, die schnautze halten, und weiterhin an dass system glauben.

sogenannte gute manager, vorstände und banken, gibt es nur noch, weil sie gut bescheissen können, also von der arbeit anderer leben.

p.s.
viel spass nächstens beim einkauf deiner lieblingsprodukte von guten managern...teppich, kloobürsten, reis, kaffee, bannanen, t-shirts, turnschuhe, made in kinderarbeit oder 80 cent pro tag arbeit.


den leuten hier gehts einfach noch zu gut, auf kosten anderer,
um diesen ganzen irrsinn überhaupt noch fassen zu können.

p.p.s

entschuldige meinen impulsiven kommentar.

nach ein paar bieren wird mir manchmal etwas anders, wenn eine vollkaskogesellschaft zwangsweise beginnt aufzuwachen.
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09.10.2008 19:56 Uhr von phil_85
 
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Montauk: vielleicht weißt du nicht so recht, wie es in so einer Firma abgeht, aber ob Produktionen ausgelagert werden, entscheidet NICHT der Manager, der die Abteilung leitet oder der Gruppenleiter (auch die sind Manager). Das entscheidet der Vorstand!

Ich sage ja nicht, dass an der Spitze nur gute Menschen sitzen! Ich sage nur, dass Manager iA keine schlechten Menschen sind, die Leute ausbeuten...

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