08.10.08 13:47 Uhr
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Atomraketenkreuzer der russischen Flotte mit Begleitschiffen im Mittelmeer

Seit dem Niedergang der Sowjetunion hat sich erstmals ein Schiffsverband aus allen westrussischen Marineeinheiten zu einem Manöver im Mittelmeer zusammengefunden. Der Raketenkreuzer "Pjotr Weliki", das U-Bootabwehr-Schiff "Admiral Tschabanenko" und zwei Versorger sind Teil der Nordmeerflotte.

Dazu kommt noch die Fregatte "Neustraschimy", als Schiff der baltischen Marine, und der Brennstoff-Tanker "Iwan Bubnow" aus der Schwarzmeerflotte. Nach Manöver-Ende werden die Schiffe der Nordmeerflotte nach Venezuela, die Fregatte in die Gewässer vor Somalia und der Tanker ins Schwarze Meer fahren.

Die jetzt wieder auflebende Präsenz von Schiffen der sowjetischen Marine von Gibraltar bis Port Said hat teilweise historische Hintergründe. Die Anwesenheit der US-Flotte im Mittelmeer habe zwar abgenommen, Russland will aber trotzdem Flagge im Mittelmeerraum zeigen.


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WebReporter: jsbach
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Mittel, Mittelmeer, Flotte, Atomrakete
Quelle: de.rian.ru

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.10.2008 12:31 Uhr von jsbach
 
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Die historischen Gründe haben hauptsächlich ihr Ursprünge in den kriegerischen Auseinandersetzungen mit der Türkei. Hier ging es hauptsächlich um den ungehinderten Zugang durch die Meerengen ins Schwarze Meer. Eine Seemacht wie einst Großbritannien oder jetzt die USA hatten sie nie erwogen.
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08.10.2008 13:54 Uhr von Paddex-k
 
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@Autor: Kann es vielleicht daran liegen das England und die USA keine Schwarzmeerhäfen haben?
Trotzdem gute News!!
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08.10.2008 13:59 Uhr von usambara
 
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@mark1111: die Russen bauen einen neuen Flottenhafen an der syrischen
Mittelmeerküste.
@jsbach Aufgrund deiner detaillierten Kenntnisse über russische Flottenbewegungen solltest du für US Navi arbeiten.
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08.10.2008 16:46 Uhr von lolonois
 
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@JS Bach & Checker, zu "... jetzt wieder auflebende Präsenz von Schiffen der sowjetischen Marine ..."

Die Sowjetunion gibt es schon seit 17 Jahren nicht mehr.

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