08.10.08 11:44 Uhr
 315
 

England: Regierung pumpt 200 Milliarden Pfund in das britische Bankensystem

Um die Liquidität der britischen Banken weiterhin zu gewährleisten, hat die Regierung in London eine Finanzspritze in Höhe von insgesamt 200 Milliarden Pfund für die Finanzinstitute genehmigt.

Der Beschluss wurde gefasst, nachdem sich der Börsenwert einiger Banken in den letzten Tagen fast halbiert hatte.

Da die EU staatlichen Hilfsmaßnahmen ihren Segen erteilen muss, richten sich jetzt alle Blicke nach Brüssel. Die EU-Kommission wolle nach Überprüfung der Einzelheiten aber schnell entscheiden.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: El Indifferente
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Regierung, England, Bank, Milliarde, Regie, Pfund
Quelle: www.n-tv.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Donald Trumps rechter Chefstratege Stephen Bannon tritt offenbar zurück
Sigmar Gabriel ist empört: "Erdogan will die Menschen in Deutschland aufhetzen"
Erdogan fordert Deutsch-Türken auf, nicht CDU, SPD oder Grüne zu wählen

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
08.10.2008 11:00 Uhr von El Indifferente
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Amerika 700 Milliarden Dollar- England 200 Milliarden Pfund - mal schauen was da noch dazukommt. Auf ein paar Billionen werden wir es schon noch bringen, die wir (Steuerzahler) weltweit in ein total kaputtes System pumpen um uns dann von diesem System weiter ausbeuten lassen zu dürfen.
Kommentar ansehen
08.10.2008 11:58 Uhr von phil_85
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
Der Schaden: wird ja auf etwa 1,4Bio $ geschätzt...viel fehlt dann nicht mehr...die 200mrd pfund sind ja knapp 400mrd $ oder?

Wenn wir die Finanzwelt nicht retten, dann geht die Realwirtschaft den Bach runter...aber ich hoffe, dass jetzt mal sinnvolle Neuerungen kommen und nicht mehr Personen über die Zukunft von Unternehmen entscheiden dürfen, die eigentlich absolut keine Ahnung davon haben...
Kommentar ansehen
08.10.2008 11:59 Uhr von Mavael
 
+6 | -0
 
ANZEIGEN
Dam Daaaam: Die letzten Glocken Schläge vor dem Jüngstem Gericht ;)

Danke für die News, aber dem Kommentar des Autors kann cih nicht zustimmen, das "System" nutzt uns nicht aus, es sind die Menschen die das System für ihre zwecke missbrauchen unter denen wir leiden.

Nicht die Pistole die dich angeschossen hat ist schuld, sondern der Mensch der abgedrückt hat.
Kommentar ansehen
08.10.2008 12:00 Uhr von phil_85
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
Nachtrag: Die Regierungen verschenken das Geld größtenteils nicht, sondern gewähren Kredite, da die Banken sich gegenseitig nicht trauen...die Bank, der du heute 5Mrd für 1 Jahr leihst, kann in 2 Wochen schon pleite sein und du kriegst deine 5Mrd nie wieder...
Kommentar ansehen
08.10.2008 12:25 Uhr von usambara
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
das Schlimmste daran ist doch, das Steuergelder in ein Fass geworfen werden
ohne das niemand annähernd weiß, wo der Boden ist.
Wo ist der Nachweiß, das diese Mrd. überhaupt einen Effekt
erzielen, geschweige denn das Geld nicht verloren ist.
Kommentar ansehen
08.10.2008 13:02 Uhr von El Indifferente
 
+4 | -1
 
ANZEIGEN
@Mavael: Natürlich sind es Mensvchen, die das System ausnutzen, um andere ausbeuten zu können. Dieses System ist aber so ausgelegt, dass du belohnt wirst, wenn du andere ausbeutest. Der Manager, der zuerst dutzende Menschen entlässt, dann die Arbeit, die vorher 2 gemacht haben von einem erledigen lässt bekommt eine Belobigung und eine Prämie. Der, der eine Firma in den Sand setzt bekommt ein "dudu" und eine dicke Abfindung. Insofern liefert dieses System asozialem Verhalten vorschub.
Kommentar ansehen
08.10.2008 13:38 Uhr von Kingbee
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Ich habe ein Problem! und zwar mit der Tatsache, das die Gefängnisse noch nicht mit den "Ackermann´s dieser Welt und ihren Helfershelfern, jenen jungen Klugscheissern im blauen Nadelstreifen und weißem Hemd überfüllt sind.

Lasst die Verbrecher bloss nicht ungeschoren davonkommen.

So wie der ehem. Boss der "Lehman-Verbrecher-Brothers" der doch vor 3 Wochen glatte 106 Mio Dollars in den fetten Arsche gepumpt bekam.
Kommentar ansehen
08.10.2008 13:50 Uhr von usambara
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
Manager gegen in Urlaub geschehen bei dem Versicherer AIG. Nach der Milliardenspritze
machten sie einen Betriebsausflug im Wert von 450.000 $ in einem Luxusresort.
Kommentar ansehen
08.10.2008 17:47 Uhr von artefaktum
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
200-Milliarden-Pfund-Eingriff in den Markt? Das müsste Maggie Thatcher doch Amok laufen. Gerade sie predigte doch jahrelang das Dogma freier Märkte und verteufelte den Staat.

Muss schon frustrierend sein, wenn man zu Lebzeiten noch miterleben muss, wie die eigene Ideologie an der Realität scheitert.
Kommentar ansehen
09.10.2008 12:32 Uhr von Bleifuss88
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Warum soll die Krise so schlimm sein? Es ist doch etwas ganz normales, dass es im Wirtschaftssystem mal Krisen gibt. Und ich weiß nicht warum immer wieder versucht wird diese abzuschwächen. Man schiebt doch das Problem nur vor sich her.

Ich nehme da mal die Metapher der Waldbrände im Yellowstone Nationalpark: Immer wieder kam es dort zu Waldbränden, die auch mal einige Touristenattraktionen in Mitleidenschaft rissen. Nachdem man der Bedrohung durch Waldbrände mittels Löschflugzeugen Einhalt gebieten konnte versuchte die Regierung diese ein für alle mal einzudämmen. So wurde jeder ausgebrochene Waldbrand im Keim erstickt. Als Folge dessen gab es immer mehr brennbaren Humus, der nicht wie von der Natur gewohnt in einem Waldbrand wegbrannte. So entstand ein Pulverfass, dass sich irgendwann halt entladen musste. So gab es dann doch einen Katastrophen-Waldbrand, in dem sich alles entlud. Seitdem werden Waldbrände dort größtenteils sich selbst überlassen, außer sie bedrohen Touristen oder Einwohner - und siehe da, es klappt.

Zurück zum Finanzsystem: Immer wieder geht es an den Märkten bergauf und bergab. Ganz natürlich. Nun soll es um mein Geburtsjahr herum eine Krise gegeben haben, die mit Hilfe exorbitanter Kredite finanziert wurde, die niemals je wieder hätten zurückgezahlt werden können. Warum hat man das nun also gemacht? Warum hat man den Waldbrand gelöscht und damit Munition für einen noch viel größeren hingelegt? Diesen großen Waldbrand haben wir jetzt. Klar müssen wir jetzt irgendwie versuchen den schaden in Grenzen zu halten - aber lasst die Krise doch durchstehen und den ganzen brennbaren Humus loswerden - ansonsten schieben wir das Problem doch wieder nur auf. Wir müssen nun mal dadurch, und es wird auch irgendwann wieder aufwärts gehen. Nur soll man halt nicht heulen wenn es mal bergab geht.

Hier scheitert auch nicht der Kapitalismus als System, wie es so viele ja gerne herbeireden und es gern so hätten. Das schöne am Kapitalismus ist ja, dass es nach so einer Krise wieder bergauf gehen wird. Der Kommunismus ist an sowas zerbrochen, der Kapitalimus hat schon ganz andere Krisen überstanden. Die bekannteste ist natürlich die aus den 30er-Jahren (auch eine Folge des Problem-vor-sich-herschiebens), aber auch im 19. Jahrhundert hat es immer wieder Krisen gegeben und dann gings wieder bergauf - da wurden die Waldbrände halt nicht gelöscht. Es gibt gute Jahre und schlechte - wenn man versucht die schlechten gut zu machen gibts halt irgendwann mal ein ganz schlechtes, aber das muss man dann durchstehen.

Klar gibt es in so einer Krise immer wieder Verlierer. Das ist natürlich bedauernswert, liegt aber in der Natur des Systems. Genauso wie die Natur in der evolution keine Einzelschicksale interessieren interessiert es die Natur des Finanzsystems ebensowenig, ob nun ein Kleinanleger alles verliert. Ein bedauerlicher einzelfall, der das System aber nicht zu Fall bringt. Natürlich ist das äußerst tragisch, das Leben aber geht weiter. Ob es richtig war die ein, zwei Banken zu retten kann ich nur schwer sagen.

Jedenfalls: Kopf hoch, jetzt ist es grad etwas ungemütlich, aber es wird auch wieder bergauf gehen!

Refresh |<-- <-   1-10/10   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

US-Bürgerrechtler: Redefreiheit auch für Neonazis
Donald Trumps rechter Chefstratege Stephen Bannon tritt offenbar zurück
Mittelmeer: Rechtsextreme Aktivisten beenden Einsatz gegen Seenotretter


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?