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Nürnberg: Handel mit GBL als "Sex-Droge" in Putzmitteln - Erstmals Prozess

Zwei Brüdern, die mit so genannten K.o.-Tropfen der chemischen Substanz Gammabutyrolacton (GBL) handelten, wird seit vergangenem Montag der Prozess gemacht. Dieser Stoff kann für sexuellen Missbrauch verantwortlich sein, war aber bisher noch nie Gegenstand einer Gerichtsverhandlung.

Für die Staatsanwaltschaft juristisches Neuland, da diese Substanz in jedem Reinigungsmittel vorkommt und selbst kleinste Mengen zu schweren Vergiftungen bzw. zum Tod führen können. Sie wirft ihnen vor, auf der Internet-Seite davor zu warnen, aber Konsumenten nicht auf mögliche Todesfolgen hinzuweisen.

Aktenkundig wurden Fälle von Kunden der Brüder, die u. a. an Halluzinationen und Herzrasen litten. Ein Abnehmer aus Köln ist 2006 daran gestorben. GBL ist nach dem Gesetz kein Betäubungsmittel, kommt auch in Felgenreinigern vor und hat in der Industrie vielfältige Anwendungsgebiete.


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Sex, Prozess, Droge, Nürnberg, Handel
Quelle: www.nn-online.de

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08.10.2008 11:00 Uhr von jsbach
 
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Der Stoff GBL ist auch artverwandt mit dem GHB, dass auch in der Szene als Liquid Ecstasy gedealt wird. Zum Nachahmen soll diese News auf keinen Fall verleiten, da auch wohlweislich, wie in der Quelle, der Anteil des GBL nicht erwähnt wird.

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