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Tokio: Größter Börsencrash seit zwei Jahrzehnten

Die Finanzkrise hat Tokio den schlimmsten Crash seit 20 Jahren beschert. Nikkei-Index gab am heutigen Mittwoch um 9,4 Prozentpunkte nach. Grund dafür waren die zahlreichen Panikverkäufe der Anleger auf dem Wertpapiermarkt.

Nach dem Crash mit einem Aktiensturz um zehn Prozent im Jahre 1953 und dem "Schwarzen Montag" im Jahr 1987, als der Nikkei-Index bis um 14,9 Prozent gefallen war, ist es heute der drittschlimmste Börsencrash in der Geschichte der Tokioter Börse.

Experten sehen die Gründe für den Fall in Rezessionsängsten und den Medienberichten über die negativen Gewinnerwartungen von "Toyota Motor".


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WebReporter: corazon
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Börse, Tokio
Quelle: diepresse.com

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.10.2008 09:22 Uhr von corazon
 
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Tolle Aussichten. Die einzigen, denen das Ganze nichts ausmacht sind mal wieder die Superreichen. Die haben ihr Geld eh in ihrem geheimen gemeinschaftlichen "Spezial-Fond" gelagert.

Ihr Vermögen wird in Edelmetalle aufbewahrt und ist somit krisensicher.
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08.10.2008 11:05 Uhr von backward
 
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Managerhaftung: Es gibt für die Manager kein Haftungsrisiko. Das schlimmste was ihm passieren kann, er wird entlassen. Bis dahin hat er schon Millionen geschffelt und bekommt noch eine saftige Abfindung. Und wechselt von einem Aufsichtsrat zum nächsten.
Besser wäre er haftet mit seinem gesamten Privatem Vermögen,(schließlich werden Sie ja auch an den Gewinnen beteiligt) dann würde er sich besinnen und ordentlich arbeiten.
Mittelständler oder Selbständige wissen um Ihre Zukunft, wenn das Geschäft in Schieflage kommt und handeln dementsprechend verantwortungsbewust.
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08.10.2008 11:43 Uhr von mira1
 
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@ Wil: Gold steigt aber schon wieder fleißig und wenn man in physisches Gold investieren möchte, sollte man sich langsam beeilen: http://afp.google.com/...
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08.10.2008 12:06 Uhr von phil_85
 
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Hört: doch mal auf ständig von "den Managern" zu reden...die Leute, die scheiße bauen, sind die Vorstände und Aktionäre...vorallem die Aktionäre.

Die Firmen werden gezwungen alle 3 Monate ihre Bücher offenzulegen. Langfristige Investitionen schmälern in dieser Zeit den Gewinn beträchtlich, das will keiner, der der Firma Geld gibt (Aktionäre und Finanzkonzerne).
Dazu kamen die tollen Forderungen aus der Finanzwelt, dass die Rendite deutlich über 10-20% liegen muss...soetwas ist in der realen Wirtschaft aber nicht möglich.

Keine Sau hat´s interessiert, alle meckern nur an den "Managern" rum, von denen die meisten unschuldig sind (stellt euch mal vor, ne Firma hat mehr Manager als nur den Vorstand...)
Die wahren Schuldigen sind Politik mit ihren Börsenbestimmungen und die Finanzwelt mit ihren irrsinnigen Renditeforderungen.

Es gibt auch bei den Managern schwarze Schafe, aber das sind nicht die normalen Manager, sondern die Vorstände. Unterscheidet da doch bitte mal endlich!
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08.10.2008 12:08 Uhr von phil_85
 
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Nachtrag: Einkommen der Manager: die allermeisten Manager "scheffeln" pro Jahr "nur" 200-400k brutto! Klar, das ist immernoch ziemlich viel, aber diese normalen Manager sind keine stinkreichen Multimillionäre!

Vergleicht das mal mit dem Einkommen mancher "Finanzexperten" von 3Mrd innerhalb EINES Jahres...die Finanzwelt hatte irrsinnige Vorstellungen und übertrug diese auf die Realwirtschaft, auf deren Vorstände. Aber selbst die bestverdiensten Vorstände in Deutschland sind WEIT hinter denen, die die Scheiße gebaut haben...
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08.10.2008 14:13 Uhr von Illiana
 
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@backward: so weit ich weiß haften Vorstände durchaus auch mit ihrem Vermögen... aber nicht in Deutschland, da gibts nur ne fette Abfindung und einen neuen gut bezahlten Job ^^

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