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Schleswig-Holstein: Lübecker Chef der Linken feierte Stalin-Party

Es brodelt in der schleswig-holsteinischen Linken: Nun wurden Bilder publik, auf denen der Lübecker Kreisvorsitzende, Ragnar Lüttke, bei einer Stalin-Geburtstagsparty aus dem Jahre 2004 zu sehen ist, für Lüttke selbst eine "private Veranstaltung", die ein "Klamauk unter Freunden" gewesen sei.

Die erste Rechtfertigung von Lüttke: Es sei "ja ein Glück, dass da nicht Adolf Hitler zu sehen ist", Lüttke hat indes zugegeben, das Fest wäre "geschmacklos" gewesen. Ironischerweise wird dem Vorsitzenden ein "stalinistischer Führungsstil" attestiert, er selbst betont, er sei kein Freund Stalins.

Der Bundestagsabgeordnete der Linken, Lutz Heilmann, war beim Betrachten der Bilder "einigermaßen schockiert". Heilmann, der politisch mit Lüttke gebrochen hatte, wird von Lüttke verdächtigt, die Fotos bewusst in Umlauf gebracht zu haben, um ihm zu schaden. Lüttke spricht von "Stasi-Methoden".


WebReporter: poseidon17
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Chef, Party, Die Linke, Schleswig-Holstein, Lübeck, Holstein, Josef Stalin
Quelle: www.shz.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.10.2008 20:42 Uhr von M3A1
 
+16 | -11
 
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haha: jaja die linke is nich mehr als n haufen spinner und idealisten

"wenigstens nicht hitler"

na schönen dank aber auch!
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07.10.2008 21:58 Uhr von Python44
 
+13 | -6
 
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Was für ein Glück: das nicht Adolf Hitler zu sehen war und nur der Stalin ? Schließlich war der eine ein Verbrecher und Massenmörder und der andere der glorreiche Befreier der Deutschen vom Joch des Nationalsozialismus und über Russlands Grenzen hinaus berühmt für seine Mildtätigkeit und Philanthropie !
<Ironie off>
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08.10.2008 13:08 Uhr von taps
 
+2 | -0
 
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@mark: In einer Zeit, in der Gewinne privatisiert und Verluste sozialisiert werden ist nicht nur nicht kein Platz sondern endlich wieder Zeit für Marx.
Ich gehe mal davon aus, dass du nicht das geringste über seine Analyse des Kapitalismus weißt. Andernfalls würdest du die von ihm aufgestellten Thesen in der gegenwärtigen "Bankenkrise" wiedererkennen und sehen, wie haargenau passend seine Schriften sind.
Im übrigen hat Stalinismus mit Marxismus so gar nichts gemein. Aber das erkläre ich jetzt nicht.

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