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15,5 Prozent - Der neue Krankenkassenbeitrag steht fest

Gesundheitsministerin Ulla Schmidt gab nun den neuen, einheitlichen Krankenkassenbeitrag bekannt. Ab 1. Januar 2009 gilt der neue Satz von 15,5 Prozent. Der Arbeitnehmer muss dann für seine Krankenversicherung 8,2 Prozent seines Gehaltes zahlen. Den Rest übernimmt der Arbeitgeber.

Ulla Schmidt begründet diese Anhebung mit der Sicherung der Versorgung. Insgesamt stehen den Krankenkassen dann elf Milliarden Euro mehr zur Verfügung. Es werden im Jahr 2009 circa 167 Milliarden Euro von den Kassen eingenommen.

Etwa 90 Prozent der Kassenpatienten werden also ab dem 1. Januar tiefer in die Tasche greifen müssen. Etwa acht Prozent werden entlastet. Schmidt sieht für 2010 keine weiteren Veränderungen auf die Bürger zukommen.


WebReporter: Der Renner
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Prozent, Krank, Krankenkasse
Quelle: www.faz.net

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24 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.10.2008 13:10 Uhr von Der Renner
 
+0 | -0
 
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Frechheit... Und ich muss immer noch 10 Euro überhaben, damit mich überhaupt ein Arzt anguckt. Ach nee... Rezept holen kostet ja auch 10 Euro, wenn man noch nich da war...
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07.10.2008 13:32 Uhr von dustz33
 
+17 | -3
 
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Nach: den 10€ (ohnehin absolut unverschämt) auch noch das! Dabei hatten wir mal so ein gutes Krankenkassensystem...
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07.10.2008 13:32 Uhr von MiefWolke
 
+16 | -4
 
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Danke. Fast 2% mehr bei mir, na super.

Wieder weniger Geld in der Tasche.
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07.10.2008 13:37 Uhr von anderschd
 
+13 | -2
 
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Wieder ein Schritt: Richtung Abgrund. 167 Milliarden Euro. Das mus man sich mal auf der berühmten Zunge............. Es soll hier aber niemand glauben, dass das ewig reicht. 2010 oder 2011 gehts wieder hoch, wetten? Ich kann es nicht glauben, was Politik und unverschämte Fa., und alle die da rein greifen, aus unserem schönen System gemacht haben.
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07.10.2008 13:51 Uhr von bueyuekt
 
+6 | -2
 
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Ganz einfach: *Beitragsbemessungsgrenze abschaffen. Das ist so ein Müll!

*Alle haben eine Grundversorgung bei den gesetzlichen.
Man kann aber seinen Schutz mit privaten Versicherungen
erweitern.
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07.10.2008 13:52 Uhr von bueyuekt
 
+8 | -4
 
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bueyuekt: Familienversicherungen aufheben und Kinder bis 18/21
werden Kostenlos vom staat versichert.
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07.10.2008 13:54 Uhr von ohne_alles
 
+12 | -5
 
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wir werden ausgequetscht wie eine zitrone. aber unser saft ist längst weg. wir bestehen schon nur noch aus übrig gebliebenem, trockenem fruchtfleisch. mal sehen, wann die das auch noch haben wollen... bis wir nur noch ein leeres etwas sind. bis wir nichts mehr haben. bis wir nur noch eine unbedeutende zitronenschale sind.

man müsste dieser gesamten politikerkaste mal ordentlich in den arsch treten.
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07.10.2008 14:07 Uhr von sarazen
 
+6 | -3
 
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Medizin ist teuer, Krankenhäuser knapp bei Kasse: naja, mit dier Erhöhung werden die Gesundheitskosten nicht aufgehalten werden. Auch diese Erhöhung kann die Kosten decken. Klinikpersonal und -ärzte arbeiten weiterhin am Rand ihrer Leistungsfähigkeit, Hilfspersonal ist schlecht ausgebildet, oder wird reduziert. Wir leben länger - dank einer Hightechmedizin die ihren Preis hat und benötigen aufgrund hoher sehr stetiger laufender Kosten im Arzneimittelbereich auch dafür mehr Mittel. Ganz abgesehen von Kosten die aufgrund eines ungesunden Essverhaltens produziert werden, Sozialgemeinschaft muss das alles bezahlen. Die sparsame Investition in Prävention und Präventionsaufklärung der Kassen, der Geiz bei gezielten Präventionsangeboten kostet auch. Diese paar Prozent helfen kaum.
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07.10.2008 14:09 Uhr von sarazen
 
+1 | -1
 
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die kosten -nicht- decken ist nat. gemeint: s.o.
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07.10.2008 14:13 Uhr von matrix089
 
+8 | -2
 
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Augenwischerei: Das System wird erst dann wieder solidarisch, wenn alle, auch Selbstständige und Beamte in ein und die selbe Versicherung einzahlen.
Andere Krankenkassen sollen nur noch Zusatztarife anbieten.
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07.10.2008 14:13 Uhr von BerndS.
 
+12 | -1
 
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Beitrag bei 15,5%: Den meisten Krankenkassen war der Beitrag ja noch zu wenig...
Die dicken Managergehälter müssen ja auch noch bezahlt werden...

Zum Glück gibts ja die Wahltarife, da kann der Versicherte zwischen Pest und Cholara wählen...
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07.10.2008 16:32 Uhr von seriousT
 
+3 | -0
 
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das ihr mehr zahlen müsst: ändert auf lange zeit wohl eh nix, wird trotzdem alles beschissener laufen
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07.10.2008 18:18 Uhr von Styleen
 
+2 | -0
 
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Au ja fein fein: Da ist man doch total davon begeistert.

Es lebe die Selbstständigkeit mit Privatversicherung.
Niedrige Beiträge auf Kosten einer Selbstbeteiligung von 1000 Euro im Jahr. Dafür brauch ich für einen Radiologen-Besuch keine 4 Wochen warten und hab direkt nach dem Telefonat einen Termin. Und wenn tatsächlich ernsthaft was ist, dann ist mir eine Privatversicherung mit nem 1000er Selbstkosten im Jahr viel lieber. So teuer ist eine Privatversicherung mittlerweile nicht mehr. Auser man ist einer von der Sorte der wegen jedem Scheiß zum Doc. rennt.
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07.10.2008 18:26 Uhr von LinksGleichRechts
 
+3 | -2
 
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Und trotzdem: wird man als Kassenpatient immer noch wie Dreck behandelt werden, im Gegensatz zu privat Versichterten...
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07.10.2008 19:05 Uhr von Mikael80
 
+4 | -1
 
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Unverschämt: So was ist doch total unverschämt von unserer sogenannten Regierung. Wo bleibt da der Wettbewerb??? Es gibt doch auch noch Kassen wo man nur 12% zahlen muss, die fallen dann jetzt wech. Wenn dann wenigstens alle Kassen die gleiche Leistung erbringen würden, aber das ist ja mal wieder so was von egal!!!! Was denken die sich eigentlich in Berlin???? Und in anderen Bereichen wollen sie den Wettbewerb, das muss man erst mal verstehen können. Jetzt kann man dann also noch mehr bezahlen, alles wird teurer, aber das Gehalt wird nicht mehr, das Netto wird immer weniger, mann kommt ja so gerade aus mit dem Geld. Groß was leisten kann man sich da aber nicht mehr. Wenn ich könnte würde ich ne Privatversicherung abschließen, aber das geht ja nicht wegen dieser doofen Beitragsbemesungsgrenze!!! Und das alles nur wegen der sogenannten Solidarität! Das ich nicht lache, man sehe sich nur mal die großen überteuerten Gebäude der Versicherungen an. Braucht man das?!? Bestimmt nicht!! Ach ja, die Manager wollen ja mal wieder ne Gehaltserhöhung von was weiß ich nicht wie viel Prozent, davon können wir lange träumen!!! Wieso machen die nicht gleich noch ne MWST Erhöhung auf 25% oder alle müssen 50% Lohnsteuer zahlen???? Mal schauen wie lange das hier in D noch weiter geht....irgendwann muss doch mal Schluss sein mit dem ganzen Mist! Aber das schlimme ist ja, egal welche man von den Parteien wählt, keine macht es besser!
Ich hab grad son Hals!!! Echt nervig das ganz!!!
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07.10.2008 19:42 Uhr von Marel
 
+3 | -2
 
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Ihr vergesst da was: Gleichzeitig zur Erhöhung der KK-Beitrage werden die Beiträge zur Arbeitslosenversicherung gesenkt. Von 3,3% auf 2,8%.
Ich hab durch das sogar ein bischen mehr in der Tasche. Wird zwar nur kurzfristig sein, aber immerhin.
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08.10.2008 01:09 Uhr von RycoDePsyco
 
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Ich weis nicht was Ihr wollt Ich weis nicht was Ihr wollt, die Krankenkassen wollten noch mehr.

Der Grund ist klar, immer mehr ältere Menschen und die Forschung wird auch permanent erhöht.

Das heißt, jeden Tag wird ein neues Medikament, Maschine usw. entwickelt die wieder Geld kostet, die der Arzt /Krankenhaus haben muss.

Um so mehr Medikamente und Maschinen, um so höher unsere Kosten.
Da die Löhne zudem noch gesunken sind, steigen die Prozente.

In zwei Jahren haben wir 16% usw.

Entweder Ihr verlangt nach mehr Lohn, oder Ihr zahlt halt mehr, was wohl eher passieren wird, da bei der Lohnfrage es keine Einigung unter den Bürgern gibt und das Wort ABER ganz groß geschrieben wird. :- )

PS: Preise können so viel steigen wie sie wollen, solang mein Lohn auch dem entsprechen weiter erhöht wird, wenn nicht, geh ich in eine andere Gegend/Firma auch mit Familie.
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08.10.2008 10:50 Uhr von DJCray
 
+2 | -0
 
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... Ihr beschuldigt die falschen Leute Zumindestens teilweise.

Die Krankenversicherungen sind nicht das Hauptproblem.

Wenn wir sehen, wie die Gewinnentwicklung der Arzneimittelhersteller aussieht, ist schnell klar. Dort werden Gewinne auf Kosten der Beitragszahler gemacht.

Und nicht zu knapp.

Jeder darf sich dann selber seine Meinung dann bilden, ...
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08.10.2008 13:14 Uhr von oschulz
 
+0 | -0
 
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Vielmehr erschreckt mich die Anzahl: Vielmehr erschreckt mich die Anzahl der Krankenkassen. Jeder Wald- und Wiesenverein kann eine eigene Krankenkasse aufmachen. Der Verlauf zeigt zwar, das die Anzahl in den letzen Jahren rückläufig ist, aber warum benötigt man über 200 Krankenkassen? Jede neue Kasse bedeutet mehr Verwaltungskosten, die natürlich jeder mit seinen monatlichen Gebühren trägt. Das sind ohne Probleme EINIGE Prozentpunkte.
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08.10.2008 13:26 Uhr von Amadeo
 
+3 | -0
 
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Oh Shit, Frau Schmidt: Seltsamerweise wurde von genau jener Frau Schmidt noch vor der ein paar Monaten behauptet, die Krankenkassenbeiträge könnten gesenkt werden. Aber was kümmert eine "Bundesministerin für Gesundheit" ihr Geschwätz von gestern. Die Erhöhung geht an ihr ja auch vorbei, denn ihr Einkommen dürfte über der Beitragsbemessungsgrenze liegen und die "Gute" ist privat versichert.
Oh Shit, Frau Schmidt.
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08.10.2008 14:41 Uhr von simkla
 
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Gebt dieser inteligenten Frau: doch einmal Nachhilfeunterricht in punkto Rechnen, sie benimmt sich wie eine Fettgefressene, den größten Wagen
das blödeste Grinsen und bekommt noch von den anderen Regierungsmitgliedern Hilfe. Bei uns scheint sowie so die
Rechnerei hinten an zu stehen, nach dem Motto ich bekomme von Dir zwei Äpfel und ich gib dir eine Birne zurück. Armes Deutschland wo soll das hin führen.
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08.10.2008 14:49 Uhr von skipjack
 
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Die Arschkarte: gezogen, haben x wieder die Kassenpatiente!!!

>Werden wir doch mit hoeheren Beitraegen seit bestehen der Privat-Versicherung, dafuer missbraucht, mit hoeheren Zahlungen, den Privat-Versicherten, erstmal den Luxus einer bedarfsgerechten Krankenversicherung, zu ermoeglichen...

Somit ermoeglicht nur Toelpel Kasse, den Luxus der Privatversicherten...

Ein aehnliches Desaster, wie Rentenkasse und partu getrennter Pensionenkasse...

>Frage, ehe ich falsches behaupte:
Welche Versicherung benutzen derzeit unsere Politiker und besser Verdiener...???
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08.10.2008 19:43 Uhr von MrEisbaer
 
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Die Kassen machen doch so schon Einnahmen ohne ende.

2007 z.B. haben sie mal eben ~3,2 MILLIARDEN Euro erwirtschaftet: http://www.aerzteblatt.de/...

Aber war ja klar das denen das nicht reicht.

Wieso gehen wir nicht gleich alle zum Finanzamt und knallen denen das Geld, was wir noch übrig haben nach abzug aller Steuern, auf den Tisch mit den worten "da die da oben ja nicht den Hals voll genug bekommen, da habt ihr"

Und da labert die Merkel letztens wegen der Bankenkriese was von "Die Geldgier muß Aufhören", sollen sie verdammt nochmal bei sich anfangen, scheiß Heuchler -.-
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08.10.2008 23:05 Uhr von Bogmen
 
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Eine Schweinerei der Politiker ohne Gleichen!!! Bisher habe ich 12,7% bezahlt. Wenn ich mehr hätte bezahlen wollen, wäre ich der AOK beigetreten.
Allerdings werde ich die Krankenkasse nicht wechseln, da die Gesellschaft stets gut gewirtschaftet hat erwarte ich im Jahr 2010 eine Rückzahlung.
Allerdings steht für 2009 fest: NIE WIEDER SPD WÄHLEN!
Die Deppen der etablierten Parteien müssen weg!!!

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