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Fußball: Untersuchungen gegen Lok Leipzig wegen antisemitischer Sprüche

Gegen den Fünftligisten Lok Leipzig hat der Nordostdeutsche Fußballverband Untersuchungen wegen antisemitischer Sprüche eingeleitet.

Während des Spiels von Lok Leipzig gegen Carl Zeiss Jena II, was mit 0:2 verloren ging, riefen Leipziger Fans mehrmals "Juden Jena".

Des Weiteren wurde das Spiel für fünf Minuten gestoppt, weil Randalierer Leuchtraketen abfeuerten.


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WebReporter: mcbeer
Rubrik:   Sport
Schlagworte: Fußball, Leipzig, Untersuchung, Spruch, Fremdenfeindlichkeit
Quelle: www.sport1.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.10.2008 13:00 Uhr von coelian
 
+5 | -6
 
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Hintergrund: Ist es nicht eher so, dass sie damit die Jenaer Fans provozieren wollten, die klischeehaftig meist Glatzen haben, mit Thor-Steinar-Klamotten rumlaufen und etwas gegen andere Kulturen haben? So sind sie mir zumindest aus den letzten Begegnungen im Gedächtnis geblieben. Von daher finde ich die Rufe nicht wirklich antisemitisch
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07.10.2008 13:08 Uhr von Mistbratze
 
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Naja, die so genannten Lok Fans bestehen aber auch Haupsächlich nur noch aus Rechten und lokalen Zuhälterkreisen.
Sachu dir doch mal die Fahnen an und ersetze Blau mit Rot und gelb mit Weiß. Statt das LOK Symbol in der Mitte ein Hakenkreuz und fertig ist die Fahne. Wer da an zufälligkeiten glaubt wie der Vorstand des LOK Leipzig ist auf dem rechten Auge blind.
Die meisten Leute die kenne die noch vor 5 oder 10 Jahren zu Spielen gegeangen sind (normale Kuttenträger), findet man immer seltener.

Genau ist es bei Chemie (Sachsen) Leipzig, dort sammelt sich mittlerweile das so genannte Linke Lager.
Auch dort werden "normale" Fans die zu Spielen gehen immer weniger.
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07.10.2008 13:26 Uhr von Streichholzmann
 
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@mistbratze Sachu dir doch mal die Fahnen an und ersetze Blau mit Rot und gelb mit Weiß. Statt das LOK Symbol in der Mitte ein Hakenkreuz und fertig ist die Fahne. Wer da an zufälligkeiten glaubt wie der Vorstand des LOK Leipzig ist auf dem rechten Auge blind.
<- sowas dummes habsch ja selten gelesen.. tausch bei Mama ma die vier buchstaben aus.. bekommst Bier raus.. ganz schön dummer zufall oder?

das viele rechtsradikale leute zu lok gehen ist ja im sachsenland allgemein bekannt..
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07.10.2008 13:51 Uhr von lolonois
 
+3 | -2
 
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Mistbratze, habe schon lange nicht mehr so gelacht.

... tolle "Insider-Info"
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07.10.2008 13:52 Uhr von Dr.G0nz0
 
+5 | -1
 
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@coelian: das war als beleidigung gemeint. und das wort jude als beleidigung zu benutzen ist antisemitisch. so einfach ist das.
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07.10.2008 14:13 Uhr von ZTUC
 
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@Mistbratz: Das Vereinsemblem von Lok gab´s schon so zu DDR-Zeiten, denk mal drüber nach.
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07.10.2008 21:17 Uhr von Mistbratze
 
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@ lolonois und Streichholzmann: Dann geht mal zum Fußball und vergleicht mal die Fahnen die Ihr dort seht mit der hier. Flaggehttp://de.wikipedia.org/...

Wer allen ernstes glaubt das es sich um "Zufälle" handelt muss sehr beschränkt oder ein ignorant sein.
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07.10.2008 21:18 Uhr von Mistbratze
 
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@ ZTUC: Das ist mir klar. Es geht ja auch nicht um das Symbol. Es geht um die geometrische Anordnung.
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07.10.2008 23:45 Uhr von lolonois
 
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wollte dich nicht beleidigen.

Ich kenne mich mit dem sächsischen Fußball (mittlerweile leider 3.-, 4.- oder 5.-klassig) nicht besonders gut aus.

Deine Theorie fand/finde ich trotzdem sehr weit hergeholt.

Gruß aus Potsdam
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08.10.2008 11:02 Uhr von Mistbratze
 
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@ lolonois: Man kann von weit hergeholt oder von einem Zufall sprechen, dass sich die Geometrische Anordnung beider Fahnen gleichen. Sieht man sich aber das Gesamtbild einiger Fangruppierungen des FC Lok Leipzig an, da kann von Zufall oder weit hergeholt keine Rede mehr sein.

http://jungle-world.com/...
http://www.taz.de/...
http://www.linke-bueros.de/...

Hier noch mal der Überfall aus der seriösen Presse
http://www.spiegel.de/...

oder hier:
800 Fußballfans machen Jagd auf Polizisten
http://www.spiegel.de/...

Da glaube ich persönlich nicht an weit hergeholt oder zufällig.

Andererseits muss ich zugestehen das es dieses Jahr bisher relativ ruhig geblieben ist, bis auf die Antisemitischen Sprüche die wohl mittlerweile „zum guten Ton“ im Deutschen Fußball gehören.
Wer es nicht glauben will einfach mal bei google "U Bahn bis nach Auschwitz" ohne " und " eingeben. Da befinden sich unter anderem auch Vereine aus der ersten Bundesliga.
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08.10.2008 12:40 Uhr von lolonois
 
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OK. Aber selbst wenn damals die Hakenkreuz-Flagge als Vorlage genommen wurde, so hat das trotzdem nichts mit den aktuellen Problemen zu tun. Viele andere Vereine mit unverdächtigen Emblemen haben ebenfalls mit dieser Rechts-Problematik zu kämpfen.

Grund dafür ist die gewaltige Perspektiv- und Arbeitslosigkeit.

Hoffen wir mal, daß es irgendwann wieder ein Traditionsclub in die 1. Liga schafft. Egal ob Dynamo Dresden, die "Loksche" (grade bei Wiki gelernt), der 1. FC M, oder von mir aus sogar der BFC - immer noch besser als Hertha.
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08.10.2008 13:01 Uhr von Mistbratze
 
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@ lolonois: Richtig, das Problem mit rechten Gruppierungen im Fußball kann man nicht nur einer Flaggenähnlichkeit zuschreiben. Das Problem Gewaltbereiter rechter "Fans" gibt es in vielen Clubs.

Ich würde mir wünschen das Fußball wieder unpolitisch wird und solcherart "Fans" vor dem Stadion bleiben müssten. Dann würde ich vielleicht auch zu einem oder anderem Spiel nach über 10 Jahren gehen.

Der Fc Magdeburg ist nicht schlecht. Denen würde ich einen Aufstieg sogar gönnen, dem ehemaligen Mielke Club BFC definitiv nicht. Dann schon eher Union Berlin.
Man ist halt Vorbelastet ;-)
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08.10.2008 14:20 Uhr von Streichholzmann
 
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@mistbratze: ich muss meine aussage korrigieren.. du deine erste aber auch.. hast ja nur drauf hingewiesen mit farbaustausch von manchen zaunsfahnen...

ich kenn mich im sächsichen fußball aus.. weil plauen eben in der selben klasse wie sachsen leipzig spielt und früher auch gegen lok gespielt hat...

dieses fahne die du gemeint hast hab ich noch nich gesehen.. aber dafür eben eine wo der ehemalige reichsadler das lok logo in den krallen trägt..

das ist sicherlich abgekupfert bei den nationalsoziallisten.. nur kannst du nun eben nicht jeden fan von lok als nazi abstempeln.. und selbst so eine fahne ist nun wirklich nicht ausschlaggebend obs nun nazis sind oder nicht.. kann doch sein das ihnen einfach nur die anordnung gefällt...

nicht alle lokfans sind so wie du sie da stellst ich kenn ein paar und die sind sicher alles andere als rechts.. es ist eben von manchen einfach ihr verein.. ein paar gruppen wo sich faschos versammeln hast du immer.. die gibts in plauen, dresden, bvb, bayern, etc.. überall gibts idioten..


was anderes hast gemeint mein sachsen leipzig sammelt sich dann das linke volk.. stimmt auch nicht ganz.. die linken(diablos) sind nun bei der BSG Chemie Leipzig (3. kreisklasse). kenn auch einen der Capos von sachsen leipzig und er hat mir versichert das im stadion zwar viele links sind bzw auch aus ihrem block ABER sie lassen ihr linkes getue vor dem stadion das wird nicht reingetragen..

ich war zu dem spiele SaLei gegen Rostock 2. und hinter mir saßen welche die zu einem schwarzen spieler von rostock immerwieder kommentieren mussten, was das für eine schwarze *** sei.. und das er ein ju** ist, der verbrannt gehört und als aschebahn im stadion verwendet werden söllte...

also rechte spinner gibt es überall.. zumal wird eben auch gern die Altdeutsche schrift für fahnen verwendet weil sie einfach schön ist.. selbst ich finde diese schrift schön nur verwenden soll manse ja nich weil alle gleich schrein NAZI´s obwohl ich linksorientiert bin..
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08.10.2008 14:49 Uhr von Mistbratze
 
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@ Streichholzmann: Sicher sind nicht alle Fans Hooligans oder Rechte, aber gerade manch so genannte Fangruppe vom FC Lok Leipzig sind eindeutig der rechten Szene zuzuordnen.

Und wenn man bedenkt dass immer wieder der Lok Leipzig als Club in der fünften Liga immer wieder durch solche Aktionen in die Schlagzeilen gerät, dann ist schon was dran.
Ich meine damit dass diese paar „Fangruppen“ überdurchschnittlich mehr Randale verursachen als manch Erstligist mit deutlich mehr Fangruppen und Zuschauern.

Und da genau ist der Fußballverband gefordert. Entweder der Fußballverein „kümmert“ sich um sein Image oder es müssen endlich mal drastische Strafen gegen den Verein erhoben werden. Die Kuscheltaktik des Fußballverbandes hat bisher nicht wirklich geholfen.

Wie ich schon weiter oben im Threat das ganze beschrieb, sind mit Sprüchen wie „Judenverein“ oder „Eine U Bahn von (Ortschaft des Gegners) bis nach Auschwitz bauen wir“ die „Fans“ des Lok Leipzig nicht die einzigen, aber dort macht es sich für mich am meisten bemerkbar. Ist natürlich Wohnort bedingt.
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08.10.2008 17:28 Uhr von Streichholzmann
 
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natürlich muss gegen solche fangruppen vlei auch gegen den verein was unternommen werden.. auch von den leuten ganz oben.. da wird aber nichts passieren was es verhindern wird das solche "fans" wieder zu spielen son mist bauen..

Lok gehört eben zu den "Kultvereinen" aus dem osten genauso wie Dynamo.. bei den mannschaften kann passieren was will.. bevor da der NOFV/DFB etwas unternimmt wird noch sehr viel zeit vergehen..

anstatt in Dresden bei Dynamo gegen die Gewalt vorzugehen werden die eig. sogar mit einem Stadionneubau belohnt..

stadionverbote/punktabzug und heimspiele unter ausschluss der öffentl. schrecken diese leute nicht ab.. auch wenn sie dadurch dem verein schaden..
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08.10.2008 19:30 Uhr von Mistbratze
 
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@ Streichholzmann: Genau wie du sagst.

Die bisherige Kuscheltaktik blos weil es es sich um Traditionsvereine "aus dem Osten" handelt, ist vom Fußballverband fehl am Platze. Da fühlen sich die politisch radikalen Kräfte nur bestärkt. Hier sollten endlich mal wirklich drakonische Strafen verhängt werden. Das würde eventuell andere Vereine dazu bewegen sich um Ihre "speziellen Fans" zu kümmern. Reichen würde ja schon, wenn der jeweiligeFußballverein die Rechnung für den entsprechenden Polizeieinsatz bezahlen müsste.
Da wäre der eine oder andere Club (nicht nur auf Lok Leipzig bezogen) insolvent.

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