07.10.08 12:00 Uhr
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Vertreter fragte Kollegin, ob sie "gut gef..." habe - Folge Kündigung

Am Montag wollten sich der 40-jährige Vertreter Günther S. und sein Arbeitgeber im Arbeitsgericht von Düsseldorf treffen und dort über eine Versetzung in ein anderes Gebiet verhandeln.

Allerdings kam es nicht zu dieser Verhandlung, da der Chef dem Vertreter sogleich die Kündigung überreichte. Eine übermüdete Mitarbeiterin soll der 40-Jährige gefragt haben, ob sie "heute gut gef..." habe.

Diese Frage stellte der Vertreter, obwohl laut dem Anwalt der Firma alle wussten, dass sie sich von ihrem Mann getrennt habe. Der Richter bewertete das Arbeitsverhältnis als "zerrüttet" und forderte beide Seiten zu einem Vergleich auf.


WebReporter: hans_peter002
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Folge, Kündigung, Kollege
Quelle: www.express.de

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52 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.10.2008 12:03 Uhr von mitsch84
 
+48 | -10
 
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Naja: Man muss ja nicht zwingend verheiratet sein, um mit jemandem zu schlafen.
Aber ist schon ein wenig derbe, sowas am Arbeitsplatz zu bringen
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07.10.2008 12:24 Uhr von Schwertträger
 
+49 | -81
 
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07.10.2008 12:30 Uhr von bigpapa
 
+39 | -14
 
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@Schwertträger: Ist es nicht. Wenn sie ihm eine gescheuert hätte, wäre das Körperverletzung.

Sie hat richtig gehandelt und sich bei ihren Chef wegen "Beleidigung und diskriminierung am Arbeitsplatz" beschwert.

Ich bin seit 15 Jahren in einen Betrieb und habe mit sicherheit auch schon rumgeflirtet und alles ohne was ernst zu meinen, bloss man muss halt wissen wie man es macht und vorallen wo die Grenzen sind. Und meiner Meinung nach ist der Typ weit über diese Grenzen hinausgegangen.

Gruß

BIGPAPA

p.s: Ich bin ein Mann
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07.10.2008 12:32 Uhr von peppie2k
 
+21 | -12
 
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@Schwertträger: So etwas nennt man sexuelle Belästigung. Für mich als Arbeitgeber wäre der Vertreter auch nicht mehr tragbar. Kannst ja mal bei juris nachsehen, wie hoch die Strafe für sexuelle Belästigung ist.
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07.10.2008 12:42 Uhr von coolio11
 
+14 | -10
 
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die Gedanken sind frei: aber wenn der Typ sich allen Ernstes eine derartige verbale Entgleisung im Kollegenkreis leistet, braucht er sich nicht zu wundern, wenn er in dieser Firma keinen Fuß mehr auf den Boden bekommt. Hab kein Verständnis für den Typ.

Ob er die richtigen Schlüsse draus zieht und seine Klappe in Zukunft besser kontrolliert? Er braucht ja nur drauf zu achten, dass er mit seinen Worten oberhalb der Gürtellinie bleibt, mehr nicht.
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07.10.2008 12:44 Uhr von dasWombat
 
+6 | -2
 
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LOL: Erinnert mich dezent hieran:

http://www.youtube.com/...

:D
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07.10.2008 12:44 Uhr von gucci83
 
+10 | -10
 
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mal nicht übertreiben: klar war der Spruch in der Situation unangemessen und muß auch folglich entsprechend geahndet werden.

jedoch würde ich an der Stelle nicht von sexueller Belästigung am Arbeitsplatz sprechen.

Man darf auch nicht blos weil die Frau eine Stütze des UN ist oder gar wegen Ihrer privaten Situation, ihrer Aussage mehr glauben als einem "schlechten" Vertreter schenken!

Mein Mitgefühl hat die Frau.

Und ich denke mit dem Vergleich sind alles beteiligten recht gut bei weg gekommen.
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07.10.2008 12:53 Uhr von elisam
 
+6 | -3
 
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Gut so Ich befürchte, dass so etwas im Arbeitsleben täglich passiert - meist ohne Konsequenzen. Der Chef hat hier ein deutliches Zeichen gesetzt. Ich denke, er hätte nicht so harsch reagiert, wenn er das Gefühl gehabt hätte, dieser "Spaß" wäre irgendwie noch tragbar gewesen. Meine Hoffnung ist, dass sich irgendwann wieder eine gewisse Ethik durchsetzt. Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie selten ein respektvoller Umgang eine Selbstverständlichkeit ist - auch in renommierten Betrieben. Aufgrund ihrer Machtfülle sind es auch oft die Chefs, die ihren Mitarbeitern gerne mal die eine oder andere Gemeinheit mitgeben...
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07.10.2008 13:00 Uhr von Hans403
 
+16 | -3
 
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Ob sie heute "gut gefrühstückt" habe? Wo ist das problem an der Frage?
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07.10.2008 13:01 Uhr von I.K.e.A
 
+4 | -2
 
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"Mangelnde Leistungen warf der Chef dem Vertreter für Zulieferartikel an Industrie und Handel vor, wollte ihn in einen anderen Bezirk versetzen. Dagegen wehrte sich Günther S."

Ob man Ihm, bei guten Leistungen, wegen so etwas auch gekündigt hätte?
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07.10.2008 13:03 Uhr von McMenemen
 
+11 | -8
 
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krank: wegen so etwas jemanden gleich zu kündigen und vieleicht gleich eine existenz zu zerstören. Eine abmahnung hätte hier wohl mehr als gereicht. Es war doch nur ein dummer witz/spruch, wohl etwas unangebracht aber doch niemals sexuelle belästigung.
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07.10.2008 13:14 Uhr von keynetworx
 
+9 | -11
 
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Um was gehts hier eigetlich?!?!
Was hat er sie denn gefragt? Ob sie gut gefeiert hat?

;)


Interessant zu beobachten was alle gleich denken und wie sie Urteile fällen. Die Story könnte ja auch ganz anders sein. Irgendwie unterscheidet ihr euch kaum von einem BILD-Leser.

Nicht gleich immer Vorurteile fällen sondern Hinterfragen, liebe User ;)

PS: Ich hab nicht in die Quelle geguckt! ^^
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07.10.2008 13:19 Uhr von denksport
 
+13 | -5
 
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...und? hat sie?
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07.10.2008 13:29 Uhr von McMenemen
 
+3 | -7
 
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@keynetworx: dein kommentar bzw. pauschale verurteilung ist hier wirklich unangebracht, denn es ist hier offensichtlich um was es bei besagtem spruch geht.
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07.10.2008 13:51 Uhr von keynetworx
 
+4 | -2
 
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@McMenemen: Nein ist es überhaupt nicht!
Worauf ich raus will ist, das diese News im gleichen Stil wie die BILD geschrieben ist und mehr Freiraum für eigene Fantasie lässt als "konkrete Fakten"!

Mit sogenannten "es ist offensichtlich" hat sich BILD hochgearbeitet zu einer finanziellen Macht ("...es ist ja offensichtlich das der Schwarze die Frau misshandelt hat" ...nur als Beispiel).
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07.10.2008 14:03 Uhr von McMenemen
 
+2 | -2
 
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@ key ich vestehe schon was du meinst, hast ja auch sicher recht, aber nur nicht bei diesem Fall. Denn wenn ich richtig verstanden habe wolltest du mit deinem post sagen dass es nicht unbedingt gefi..t heissen muss, ist aber hier so 100%ig!
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07.10.2008 14:18 Uhr von darkslide89
 
+7 | -6
 
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@peppie2k: sexuelle belästigung? :D
also ich kann nich rauslesen dass der wollte...

"Für mich als Arbeitgeber wäre der Vertreter auch nicht mehr tragbar."
genau so ein chef möchte ich nie haben, der wegen so einer kleinigkeit.. also nur weil dem ein kleiner satz rausgerutscht ist so einen ärger macht

wenn schon öfters etwas vorgefallen ist, dann ist es ok, war aber nichts, wäre es mir als angestellte peinlich gewesen zum chef zu rennen und rumzuheulen "der hat mich beleidigt!!!"...bzw. es dann noch zuzulassen dass er deswegen rausgeschmissen wird

in der news hätte man durchaus mal erwähnen können dass die frau 1,88m groß ist und übergewicht hat... spielt in so einem fall eine große rolle, wie auch in der quelle erwähnt ist es so nicht leicht einen neuen lebenspartner zu finden
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07.10.2008 14:30 Uhr von Bender_Unit22
 
+6 | -4
 
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Naja: wenn ich als Arbeitgeber nen Typen eingestellt habe, der allen ernstes solche Sprüche in der heutigen Zeit bringt, dann kann ich eigentlich garnicht anders, als ihn zu feuern. Was käme denn sonst als nächstes? Würde der Typ als nächstes etwa ähnlich Sprüche zu einem meiner Geschäftspartner loslassen??? Mir am Ende also mein Geschäft ruinieren??? Sorry, aber wer sich in dieser Hinsicht nicht verhalten kann hat halt zumindest in der freien Wirtschaft nichts zu suchen.

Und mal ehrlich, der Spruch ist von so tiefem Niveau, dass der "Verlust" dieses Mitarbeiters nicht wirklich gross sein kann.
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07.10.2008 14:35 Uhr von Jipii
 
+5 | -5
 
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RUDELBUMS?
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07.10.2008 14:47 Uhr von Motzpuppe
 
+7 | -2
 
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Ein Vertreter ist das Erscheinungsbild: nach Außen.

Wer sowas in der eigenen Firma bringt ist auch nach Außen hin nicht tragbar!

Der Chef hat vollkommen richtig gehandelt.
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07.10.2008 15:11 Uhr von Kevin211
 
+2 | -5
 
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Ich hätte dem gleich ein paar geklatscht! :-)
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07.10.2008 15:48 Uhr von Schwertträger
 
+8 | -4
 
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@Bender_unit22, Motzpuppe, peppie2K, Bigpapa: Euch geht da irgendwie die Relation verloren.

Selbst der Richter sagt, dass man jeden Fall einzeln betrachten müsse.
Da wir aber kaum wissen, was für ein lockeres(?) Klima sonst in der Firma herrschte, kann man da auch nicht so schnell eine Verurteilung draus zaubern.

Ganz klar, der Spruch war daneben und er hat dafür ein paar über die Ohren verdient.
Aber die Kündigung basiert auf den "mangelnden Leistungen". Man hat lediglich einen Grund gesucht und er hat ihn dummerweise selber geliefert.

Zu sagen, wenn er sowas innerbetrieblich sagt, sagt er es auch zu Kundne, ist völliger Blödsinn, denn Kollegen kennt man und behandelt man auf ganz anderem Niveau, als Kunden. Als Vertreter weiß man da recht gut zu unterscheiden.
Auch als locker und schnoddrig bekannte Techniker benehmen sich Kollegen gegenüber anders als gegenüber Kunden oder externen Geschäftspartnern.



Aber nochmal zur sexuellen Belästigung:
Nur weil es einen Gesetzestext dazu gibt, heisst das noch nicht automatisch, dass auch alles sexuelle Belästigung ist, was heutzutage per Definition juristisch darunter fällt.

Mir hat eine Kollegin während einer Betriebsfeier in den Schritt gefasst, aber ich würde nie(!) auf die Idee kommen, daraus eine sexuelle Belästigung zu machen. Nicht mal eine normale Belästigung.
Ich habe ihr gesagt "he, was soll das denn werden? Ich glaube, das ist absolut keine gute Idee". Dazu habe ich sie lächelnd, aber bestimmt angeschaut und die Sache war erledigt. Dennoch hat sie sich noch entschuldigt.

Etwas anderes ist es, wenn solche Übergriffe wiederholt und systematisch kommen und eine energische Absicht verfolgen. Dazwischen liegen aber etliche Abstufungen.

Was Euch fehlt (wie´s aussieht), ist der gesunde Menschenverstand, solche zu erkennen.
Ihr passt gut in die moderne Verhinderungsgesellschaft, die in ihrer Angst, hinterher der Frage "warum hat man nicht schon eher was getan?" entgegentreten zu müssen, zigtausend Präventionen errichtet, seien sie nun sinnvoll oder nicht.
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07.10.2008 15:52 Uhr von Pottschalk
 
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Versteh ich nicht!!! Die Frau hat wohl schlecht geschlagen und er fragt ob sie schlecht "gefrühstückt" habe?! Was ist daran den schlimm? Darf man nicht mehr seine Kollegen nach dem Befinden befragen?!
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07.10.2008 15:56 Uhr von Schwertträger
 
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Dazu kommt, dass ja nicht mal geklärt ist, ob der Mann das überhaupt gesagt hat.
Die Glaubwürdigkeit der sich, auf Grund der Trennung, durchaus in einer männerhassenden Phase befindlich sein könnenden Kollegin ist auch nicht über jeden Zweifel erhaben.

Man muss da sehr vorsichtig sein.

Ich habe in meinen Berufsjahren schon etliche echte sexuelle Belästiger erlebt, die aber nie so doof waren, etwas so Plumpes von sich zu geben, jedoch echte Kotzbrocken waren, die man gerne zur Rechenschaft gezogen hätte, wenn man denn gekonnt hätte, .... aber ich habe auch schon Zicken erlebt, die mit wenigen Worten und falschen Beschuldigungen das Betriebsklima zerstört, ihre Stellung ausgenutzt und/oder für sie unliebsame Kollegen abgeschossen haben.

Die Beurteilung solcher Sachen erfordert viel Fingerspitzengefühl.







Und wie man eine 1,88m lange, übergewichtige Frau sexuell belästigen kann, wo man als Mann vor deren purer Masse eher Berührungsängste haben müsste, ist mir nicht ganz klar. Noch dazu, wo ihre Eloquenz als Vertreterin und Stütze des Unternehmens ihrer Länge und Masse wahrscheinlich nichts nachsteht.
Solche Leute zu belästigen, fällt in der Regel(!) schwer (es gibt Ausnahmen). Normalerweise (es gibt Ausnahmen) belästigen solche Leute andere (nicht unbedingt sexuell). Ich habe jedenfalls nur wenig so sensible Menschen kennengelernt. Dafür um so mehr taktierende.
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07.10.2008 15:58 Uhr von Schwertträger
 
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@Pottschalk. Das das Wort gefi**kt gemeint und ausgesprochen wurde (zumindest lt. Aussage der Frau), kann man schon als Gegenstand der Auseinandersetzung ansehen.
Insofern laufen all die Wortspiele, die mit gef... anfangen, ins Leere.

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