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Afghanistan: Taliban beendet Kriegsbündnis mit der Al-Kaida und will Frieden

Die geschwächten Taliban-Kämpfer haben der Al-Kaida den Rücken gekehrt. Erstmals seit dem Einmarsch der westlichen Koalition sind sie zu Friedensverhandlungen bereit. Die Taliban hatten auch noch in letzter Zeit viele Zivilisten und Soldaten getötet.

Ende September hat die afghanische Regierung in Mekka mit den Taliban viertägige Verhandlungen geführt und sich damit offen von den Terroristen der Al-Kaida distanziert. Saudi-Arabien unterstützt die Bemühungen, um den Iran davon abzuhalten, sich stärker in Afghanistan einzumischen.

Für den amerikanischen Fernsehsender CNN sind die Verhandlungen ein wichtiger Meilenstein bei dem von Präsident Bush angeführten Kampf gegen den internationalen Terrorismus.


WebReporter: kuemmelmonster
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Afghanistan, Krieg, Taliban, Frieden, Friede, Al-Kaida
Quelle: www.blick.ch

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.10.2008 11:45 Uhr von kuemmelmonster
 
+0 | -0
 
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Das sind wieder mal großartige Nachrichten über den Kreuzzug gegen den islamistischen Terror.

Die gezielten Angriffe auf Terroristenunterschlüpfe im Irak, Afghanistan und Pakistan haben die Islamisten empfindlich verwundet.

Trotzdem lehne ich einen Frieden mit den Taliban ab. [edit; shroomlock]
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07.10.2008 12:06 Uhr von Ralph_Kruppa
 
+20 | -4
 
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Das glaube: ich erst, wenn Sie die Steinigung abschaffen und sich zum gemeinsamen Gruppenbild auf den Schoß des Ex-Präsidenten Bush in dessen Sommerresidenz setzen.

Und selbst wenn, sind die Taliban mit ihrem archaischen Verständnis von Religion und Ihrem Terror gegenüber der eigenen Bevölkerung dadurch kein bisschen friedlicher und verträglicher geworden, höchstens ein wenig kriegsmüde.
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07.10.2008 12:14 Uhr von -Veritas-
 
+10 | -20
 
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07.10.2008 12:14 Uhr von Grat
 
+5 | -10
 
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denkt an meine worte: in einem halben jahr wird bush als held gefeiert :)
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07.10.2008 12:17 Uhr von Analycer
 
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LOL: die terroristen leiden scheinbar auch unter der finanzkriese...
können sich kein dschihad mehr leisten
und dabei ist das bei denen sowas wie volkssport
xDDDD
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07.10.2008 12:17 Uhr von lolkopf
 
+25 | -12
 
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@autor: "Diese Terroristen und Menschenschänder müssen ausgemerzt werden!" << sonst gehts dir schon nocht gut? "Kreuzzug gegen den islamistischen Terror", "Terroristenunterschlüpfe im Irak, Afghanistan und Pakistan"; selten so etwas dummes gelesen!

Oder willst du mir etwa erzählen, dass die zehntausenden Toten, die ihr Leben für den Wahn eines US-amerikanischen Psychopathen lassen mussten, alle fiese Terroristen waren?
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07.10.2008 12:23 Uhr von usambara
 
+8 | -7
 
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CNN-Propaganda Ein Vertreter von Milizenführer Hekmadyar war an den Treffen beteiligt. Seine Männer haben sich zur Tötung an 11 französischen Soldaten bekannt.
Hekmadyar wurde zu Zeiten der Talibanherrschaft von diesen in den Iran vertrieben und kehrte mit dem Einmarsch der USA
zurück nach Afghanistan.
Im Jahr 2006 erklärte er in einem veröffentlichten Video, mit der Organisation Al-Qaida kooperieren zu wollen.
Wenn man den Widerstand der Milzen spalten möchte, wird das erst nach der Beendigung der Besatzung passieren.
Nichts vereinigt die Afghanen mehr, als der Kampf gegen fremde Besatzer.
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07.10.2008 12:53 Uhr von Hans403
 
+16 | -5
 
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@ autor: Ähm? Kreuzzug? Sind wir wieder im Mittelalter und der Papst schickt Ritter in den Nahen Osten oder was? Deine Wortwahl ist äußerst unpassend...
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07.10.2008 12:57 Uhr von lkmkl
 
+8 | -4
 
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@hardlife: Unter den Taliban ging der Opiumanbau fast gegen null zurück. Erst als die Besatzer kamen, schnellte er wieder hoch.
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07.10.2008 13:05 Uhr von Clemens1991
 
+2 | -2
 
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Abzug sinnvoll??? Ich halte den Abzug so lange noch nicht für sinnvoll, bis das Land ganz stabilisiert ist.
Vllt. ist das jetzt nur eine Phase der Taliban, weil sie im Moment keine größeren Einkünfte haben.Jetzt wollen sie Frieden um erstmal eine Runde zu sparen und danach wieder gestärkt angreifen zu können....

Können wir das riskieren?
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07.10.2008 13:09 Uhr von denksport
 
+1 | -1
 
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hin und her: naja, stand da nicht vor kurzem, dass englische Generäle den Kampf um Afghanistan für verloren hielten?

Was denn nun?
Wird sich wohl noch so hinziehen das ganze paaar Jahre oder so.
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07.10.2008 13:17 Uhr von TrangleC
 
+11 | -3
 
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@ Autor: Geschwächte Taliban?
Das ist das allererste mal dass irgendjemand behauptet die seien geschwächt. Die sind dabei den Krieg zu gewinnen, laut Aussagen westlicher Militärs und Spezialisten und verdienen sich dumm und dämlich am Rauschgifthandel.

Was du da schreibst liest sich wie billige Lügenpropaganda aus irgendeinem dieser amerikanischen, rechtskonservativen "Thinktanks".

Die Quelle ist auch nicht gerade beeindruckend. Warum nicht gleich "BILD"?
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07.10.2008 15:05 Uhr von usambara
 
+7 | -5
 
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@kuemmelmonster: in Basra (Irak) wurden britische Agenten von der Irakischen Armee festgenommen, weil in ihrem Auto eine Autobombe
installiert war. Die Agenten wurden in einer Aktion der britischen
Armee aus einem irakischen Gefängnis befreit.
Ich frage mich, ob die vielen Anschläge dort nicht inszeniert sind, um die Besatzung weiter rechtfertigen zu können.
Die Gewalt im Irak ist deshalb zurück gegangen, weil die ethnischen/religiösen Vertreibungen abgeschlossen sind.
Mit Truppenaufstockung und gezielte Tötungen hat das sehr wenig zu tun.
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07.10.2008 16:02 Uhr von Loxy
 
+6 | -3
 
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@ Autor: "Bah!": "Trotzdem lehne ich einen Frieden mit den Taliban ab. Diese Terroristen und Menschenschänder müssen ausgemerzt werden!"

Somit wärst Du keinen Deut besser als die Taliban. Auch unter den Taliban gibt es Söhne, Väter, Brüder und Freunde, die in Beziehungen zu anderen Menschen stehen, die sie lieben. Wer das vergisst und ihnen das Menschsein abspricht und zu Ungeziefer degradiert ist in meinen Augen durch Angst, Hass und Unüberlegtheit selbst zu einem faschistischen, menschenverachtenden Monster mutiert.

Gewalt ist nie eine Lösung sondern säht nur neuen Hass. Wäre gut, wenn sich das mal rumspricht...
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07.10.2008 20:38 Uhr von masteroftheuniverse
 
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also : "..ist Taliban-Führer Mullah Omar nicht in die Gespräche involviert." was sind sie dann wert?

"Die Saudis haben Angst, dass die Regionalmacht Iran verstärkt Einfluss in Afghanistan nehmen könnte..." das saudische königshaus ist ja wohl bekanntermassen eine marionette der us-administration und bekanntermassen haben iranische einheiten den amerikanern bei der vertreibung der taliban und später auch bei den verhandlungen mit afgh. stammesfürsten geholfen..

fazit: reine propaganda und wahlwerbung
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07.10.2008 20:40 Uhr von masteroftheuniverse
 
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passt zeitlich auch gut:
http://www.shortnews.de/...
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07.10.2008 20:51 Uhr von masteroftheuniverse
 
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hab noch einen: "Der Dialog soll in zwei Monaten weitergehen."
wahltermin usa: 2.november

es sei denn:http://www.focus.de/...

ein schelm wer böses dabei denkt..

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