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Zukunft des Afghanistan-Einsatzes ist unsicher

Deutschland plant weitere 1.000 Soldaten nach Afghanistan zu entsenden. US General McKiernan äußerte sich nun, es seien 15.000 Mann nötig. Diese müssten ohne Einschränkungen überall hin verlegt werden können. 8.000 Mann hat ihm US-Präsident George Bush zugesagt.

Zurzeit sieht er keine Hoffnung auf einen Erfolg im Afghanistan-Einsatz. Auf lange Sicht führe kein Weg an Verhandlungen mit den Taliban vorbei, so der britische Brigadier Carleton-Smith.

Nach CNN-Korrespondent Nic Robertson zufolge, seien die Taliban sogar bereit, sich von ihrer Verbindung zu Al Kaida zu lösen. Obwohl die Taliban es schaffen fremde Truppen zu bekämpfen, wissen sie, dass sie die Macht in Afghanistan nicht erobern können.


WebReporter: dustz33
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Sicherheit, Afghanistan, Zukunft, Einsatz
Quelle: www.tagesschau.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.10.2008 11:20 Uhr von dustz33
 
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Ich persönlich halte es für vollkommen falsch, dass die Bundeswehr sich mit recht bescheidenen Mitteln in den Afghanistan Krieg einmischt. Entweder sie sollte ohne Einschränkungen und mit genug Einheiten agieren dürfen, oder sich komplett raushalten. Im Moment bewirkt sie kaum etwas und es sterben ständig Deutsche bei einem recht nutzlosem Einsatz.
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07.10.2008 12:03 Uhr von SergejFaehrlich
 
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Was zum geier suchen wir da überhaupt? Wurde deutschland angegriffen? Raus aus Afghanistan mit den deutschen truppen! kann doch nicht sein dass wir steuermillionen verballern, nur um vor bush gut darzustehen :(
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07.10.2008 12:33 Uhr von usambara
 
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@kuemmelmonster: die Taliban sind Al Qaida, oder umgekehrt.
Bin Ladens Sohn hat eine Tochter des obersten Talibanführers Omar geheiratet.
Im den Stammesgebieten Pakistans sind bis zu hunderttausend Kämpfer aktiv. Ein paar Hellfire-Raketen auf ein paar Bauerndörfer ändern da nichts- im Gegenteil.
Was CNN berichtet, das sich ein Milizenführer von Al Qaida abwendet. Aber das hat er seit 2001 schon mehrfach getan, weil
er und Führer Omar um die Macht unter den Paschtunen streiten.

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