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Doping: Neues Testverfahren für EPO - Deutscher Radprofi Schuhmacher positiv

Der Glanz, der Schuhmacher nach der Tour de France umwehte, war bald verblasst. Nach hervorragenden Tourleistungen im Zeitfahren und seiner herausgehobenen Stellung bei der Strecke durch die Alpen, wobei er stundenlang das Fahrerfeld anführte, fehlten herausragende Ergebnisse, zuletzt auch in Peking.

Nun kam es bei einer Nachuntersuchung der Blutproben von Tour de France-Fahrern heraus. Neben dem Italiener Leonardo Piepoli wurde auch Schuhmacher auf das EPO-Nachfolgeprodukt CERA positiv getestet.

Doch Schuhmacher und Piepoli sind nur der Anfang, es wird bei acht weiteren Fahrern mit positiven Ergebnissen gerechnet. Das Ergebnis ist auf eine zusätzliche Blutuntersuchung in einem Labor in Châtenay-Malabry zurückzuführen, da an den ersten Testergebnissen in Lausanne noch Zweifel bestanden.


WebReporter: sarazen
Rubrik:   Sport
Schlagworte: Deutsch, Doping, Schuh, Radprofi, EPO
Quelle: www.20min.ch

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.10.2008 07:26 Uhr von sarazen
 
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Die neueste EPO-Generation, vom Basler Konzern Roche gegen Anämie entwickelt und mit dem Vorteil, dass es seltener als die herkömmlichen Produkte eingesetzt werden musste, führte bei den Athleten zur irrigen Annahme, es sei nicht oder kaum nachweisbar.
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07.10.2008 09:38 Uhr von DjLumo
 
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idioten wie doof dass die WADA sich mit dem Konzern Roche vor der Veröffentlichung des Produktes abgesprochen hat und der Konzern extra noch ein Chromosom eingebaut hat um das Präperat eindeutig nachweisbar zumachen.
wenn sowas sogar die normale öffentlichkeit weiß, dann frag ich mich echt wie verblendet man sein muss sich ein eindeutig nachweisbares Präperat zu spritzen...
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07.10.2008 11:01 Uhr von Sarkan-ZdC
 
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Glaubst du das wussten die? Das wird wohl kaum auf dem Beipackzettel gestanden haben..

Wenn die Plätze 1-3 richtig viel Kohle kriegen, 4-Rest wenig, wird es immer Doping geben. Ist traurig, aber ist so.
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07.10.2008 11:10 Uhr von Dracultepes
 
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Oh schande schande jemand hat versucht mit Hilfe der Wissenschaft besser zu sein als andere.

Das gabs ja noch nie. Solange es in einer Leistungsgesellschaft vorgelebt wird, wird auch der Sportler es verinnerlichen.

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