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Gronau: Doppelte Strafe für ein privates Gespräch auf Polizeiwache

Für einen 30-jährigen Mann aus einem Stadtteil von Gronau ist der Besuch einer Polizeiwache teuer zu stehen gekommen. Er suchte die Beamten auf und wollte eine private Sache klären.

Doch noch bevor das Gespräch begann, stellten die Beamten Alkoholgeruch fest. Sie veranlassten bei dem Mann, der mit dem Auto zur Wache kam, einen Alkotest. Das Ergebnis dieses Testes lag bei 1,5 Promille.

Bei der weiteren Überprüfung wurde ein Haftbefehl gegen den Mann festgestellt. Er konnte eine Strafe von 2.000 Euro nicht bezahlen und wurde zu 48 Tagen Haft verurteilt. Auch das Auto wurde überprüft und damit hatte er auf der Hinfahrt einen Unfall verursacht, mit ebenfalls 2.000 Euro Schaden.


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WebReporter: maaxim112
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Polizei, Strafe, Gespräch, privat, Polizeiwache, Gronau
Quelle: www.westfaelische-nachrichten.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.10.2008 09:22 Uhr von psycoman
 
+20 | -2
 
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muahahaha: Also das ist ja schon wirklich dumm. Betrunken zur Polizei zu fahren wenn man gesucht wird, und dann noch einen Unfall verursachen. Tut mir ja fast ein bischen leid, aber nur fast.

Nun, hoffentlich wird ihm der Führerschein entzogen damit er keine Gefahr mehr für andere Verkehrsteilnehmer darstellt.

Das man ins Gefängnis kommt, weil man Geld nicht bezahlen kann finde ich aber auch irgendweie sinnlos. Denn auch wenn der Täter im Gefängnis sitzt, hat der Gläubiger doch sein Geld immer noch nicht. Vielleicht kann man ja jetzt den Wagen des Mannes verkaufen, den wird er ersteinmal nicht mehr benötigen, denke ich :-)

Ich schenke dem Auter ein "t", damit er es hinter das "überprüf" stellen kann. ^^
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07.10.2008 09:23 Uhr von lossplasheros
 
+6 | -4
 
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Zürich connect: because shit happenzzz
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07.10.2008 09:41 Uhr von Murgol
 
+13 | -5
 
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Das tragische an dem Ganzen ist dass solche Leute auch noch die Möglichkeit haben um sich fortzupflanzen.
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07.10.2008 09:50 Uhr von SaxenPaule
 
+5 | -1
 
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@psycoman: Er musste ja keinem privaten Gläubiger Geld bezahlen, sondern eine Strafe über 2000€ (vom Gericht angeordnet nehme ich an).

Da finde ich Gefängnis eigentlich ok als Ersatz wenn man nicht zahlen kann. Ansonsten würde die Strafe alle die, die kein Geld haben, gar nicht treffen (so ähnlich wie Führerscheinentzug, wenn man betrunken Fahrrad fährt - und was ist mit denen die eh keinen haben?).
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07.10.2008 10:14 Uhr von davidflo
 
+6 | -5
 
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@Staubsaugerhasser: HartzIV oder Schulkind?

Es gibt Leute, die arbeiten.. da verdient man in knapp zwei Monaten MEHR.. und die Wohnung(sofern gemietet) muss natürlich auch bezahlt werden, auch wenn man hinter schwedischen Gardinen sitzt...)
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07.10.2008 10:22 Uhr von Valmont1982
 
+6 | -3
 
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@Saxenpaule: Also können Leute die Geld haben sich "freikaufen" und die Leute ohne Geld müssen in den Knast. Finde die Relation etwas ungerecht. Zumal ein Gefängnisplatz dem Staat auch noch richtig Geld kostet...
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07.10.2008 10:30 Uhr von SaxenPaule
 
+5 | -0
 
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@Valmont1982: So könnte man es sehen...

Das ganze wird nur dadurch abgemildert, dass du dich nicht mit Geld vom Gefängnis freikaufst, sondern das Gefängnis ein Ersatz für die angeordnete Geldstrafe ist (die sich ja im Übrigen meistens nach dem Verdienst richtet - wer also nichts hat zahlt häufig deutlich weniger als wer viel hat - außer bei Selbstständigen, die natürlich ihre Einkünfte, naja, verschleiern können :D).

Wenn ein Gericht eine Geldstrafe ausstellt, aber jemand hat kein Geld - wie sollte er dann bestraft werden? Oder gar nicht? Oder ist es schon Strafe genug, dass er nichts hat. Aber kann er dann frei andere kleine Staftaten begehen?
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07.10.2008 10:41 Uhr von McMenemen
 
+4 | -2
 
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Extrem dämlich: also entweder wusste er bei seinen 1,5 promille nicht mehr was er tat, oder er ist wirklich selten-dämlich, dann hat er es auch nicht anders verdient.
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07.10.2008 12:12 Uhr von Styleen
 
+4 | -0
 
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48 Tage Knast: kosten den Staat wesentlich mehr als 2000 Euro ...


Es gibt auch öfters die Fälle das eine Haft aufgrund einer offen stehenden Ordnungsstrafe, diese nicht ersetzt. Sprich man kommt raus und hat immer noch 2000 Euro zu zahlen.
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07.10.2008 12:47 Uhr von Talena
 
+1 | -0
 
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@Styleen: In der Quelle steht aber drin, dass es eine Ersatzfreiheitsstrafe ist. Von daher sind mit den 48 Tagen die 2000 abgegolten.

Zu dem, dass die Haft mehr kostet als die Strafe wert ist - ja - und dabei handelt es sich sogar um einen einigermaßen mittelwertigen Tagessatz von um die 40 Euro. Es gibt auch geringere Tagessatzhöhen je nach Verdienst und da kann es auch mal bei 500 Euro zu so langen Ersatzhaftstrafen kommen. Aber der Sinn ist ja nicht, ob sich ein Gefängnis rentiert, sondern dass ein Urteil vollstreckt wird. Der Typ wird schon was getan haben, um diese Strafe zu bekommen und nur wegen der Kosten kann man die ja nicht einfach so davon kommen lassen ^^
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07.10.2008 12:50 Uhr von west89
 
+2 | -0
 
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das: nenn ich mal Owned !
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07.10.2008 13:34 Uhr von rlGoma
 
+3 | -0
 
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wenns ums Geld geht: 48 Tage Haft für 2000€. Damit ist er schwerer bestraft als jeder Gewalttäter auf Bewährung.
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07.10.2008 15:12 Uhr von ernibert
 
+1 | -0
 
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Styleen: beugehaft nennt sich das,was du meinst^^

na in 20. jahren hat er was zu erzählen und lacht drüber :-))
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07.10.2008 18:36 Uhr von GhettoSoldat
 
+1 | -0
 
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OMG lol³³³: Also bei soviel dummheit fehlen mir die worte .. was wollte der besoffen auf der wache? und wieso kam er mit dem auto
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08.10.2008 07:51 Uhr von kobold2001
 
+0 | -0
 
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@staubsaugerhasser: Wenn zu Tagessätzen verurteilt wirst meist bei einem Strafbefehl ohne gerichtsverhandlung ist eine Eratzhaft möglich meistens wenn die Geldstrafe nicht gezahlt wird
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08.10.2008 07:56 Uhr von kobold2001
 
+1 | -0
 
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@Styleen: Darum geht es doch nicht, das es dem statt mehr kostet..

wenn einer eine Bank ausraubt und 2000 Euro erbeutet wird er in der regel zu 3 jahren verurteilt von denen er 2 absitzt
das kostet den staat mindestens 70.000 Euro eher 100.000 der mann hat immer noch kein geld der staat hat seine verschuldung erhöht und danach einen Hartz IV emfänger geschaffen.

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