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Astronomen schossen das schärfste Foto von Jupiter - Sie entdeckten Veränderungen

Mit einer neuen Technik konnten Astronomen das bisher schärfste Foto vom Gasplaneten Jupiter aufnehmen. Die Zweistündige Aufnahme wurde durch das Very Large Telescope der ESO gemacht. Mit einer Adaptiven Optik konnten Störungen der Erdatmosphäre herausgefiltert werden.

Bei dieser Technik bezieht man sich auf einen weiteren Stern, um Daten für die Korrektur zu erhalten. Allerdings stößt diese Technik vor allem bei größeren Himmelsbereichen an ihre Grenzen. Bei der Jupiteraufnahme wurden deswegen zwei Referenzobjekte ins Ziel genommen.

Mit der neuen Multi-Conjugate Adaptive Optics Demonstrator (MAD) Technik konnten zwei Monde des Jupiters als Referenzsterne anvisiert werden. Auf der Aufnahme sah man, dass ein 16.000 Kilometer Äquator-Dunstschleier nach Süden gewandert ist, vermutlich wegen erhöhter Turbulenzen im letzten Jahr.


WebReporter: PortaWestfalica
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Foto, Entdeckung, Astronomie, Veränderung, Jupiter
Quelle: www.astronews.com

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.10.2008 17:58 Uhr von ksros
 
+12 | -1
 
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Finde ich sehr interessant: Leider sehe ich durch mein Teleskop den Jupiter nur in der Hälfte einer 1 Cent Münze. Obwohl, die Wolken sind gut zu sehen. Weiß jemand wie weit die Atmosphäre reicht, bevor das Gas flüssig wird?
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06.10.2008 18:05 Uhr von SergejFaehrlich
 
+10 | -0
 
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VLT: Sehr schöne bilder! Das VLT ist wirklich zu was zu gebrauchen :)
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06.10.2008 20:17 Uhr von SergejFaehrlich
 
+3 | -0
 
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@erw: die unschärfe entsteht wohl durch die relativ hohe belichtungszeit. während der belichtung dreht sich der gasriese ja weiter.
nach dem VLT ist übrigens das ELT für 2017 geplant; http://www.weltderphysik.de/... mal sehen obs realisierbar ist :)
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06.10.2008 20:36 Uhr von Mac-the-Matchmaster
 
+3 | -20
 
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06.10.2008 20:57 Uhr von Nordi26
 
+5 | -1
 
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Ich finde: das Foto nicht schlecht, wenn man den Planeten so sieht bekommt man richtig Respekt vor seine Größe.
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07.10.2008 00:42 Uhr von Haris
 
+1 | -6
 
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Naja: könnt schärfer sein find ich
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07.10.2008 01:27 Uhr von sample2501
 
+3 | -1
 
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@Haris: ich verweise auf das vorherige kommentar von SergejFeahrlich, die lange belichtungszeit
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07.10.2008 12:48 Uhr von aquarius565
 
+1 | -0
 
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Denke, die NASA wird feststellen dass auf den Jupiter Monden Io und Europa Leben gut möglich ist. Europa ist von einer meterdicken Eisschicht überzogen wie die Erde vor 2 Milliarden Jahren.
Und Io ist ein Mond auf dem es auch Wasser gibt.
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07.10.2008 14:58 Uhr von Lustikus
 
+1 | -1
 
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hmm: wenn es das bisher schärfste Foto ist und man jetzt erstmalig (denke ich?) diesen Schleier sehen kann - wieso wissen sie dann, daß er vorher woanders war?

Verstehe ich jetzt irgendwie nicht?!
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07.10.2008 17:01 Uhr von Jerryberlin
 
+0 | -0
 
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Na und? Was hat sich in Deutschland schon alles verändert ...
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07.10.2008 19:49 Uhr von Shedao Shai
 
+1 | -1
 
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@Lustikus: sonden sonden jede menge raumsonden^^
die bilder sind noch um größenordnungen besser.
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08.10.2008 05:19 Uhr von sample2501
 
+0 | -1
 
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@aquarius: naja, gut möglich find ich jetzt mal übertrieben, eher ein theoretisch möglich, und kallisto hast du vergessen^^

* Io hat einen Durchmesser von 3160 km und umkreist Jupiter in einem Abstand von 421.600 km. Sie besteht aus einem Eisenkern und einem Mantel. Io besitzt eine sehr dünne Atmosphäre, hauptsächlich bestehend aus Schwefeldioxid. Da in ihrem Inneren geologische Prozesse ablaufen, befinden sich auf ihrer Oberfläche zahlreiche Vulkane.

* Europa besitzt einen Eisenkern und einen Steinmantel, über dem ein wahrscheinlich 100 km tiefer Ozean liegt, dessen Oberfläche 10 bis 20 km zu einer Eiskruste gefroren ist. Ihr Durchmesser beträgt 3138 km, ihre Entfernung zum Jupiter 670.900 km.

* Ganymed befindet sich in einer Entfernung von 1.070.000 km. Sein Durchmesser liegt bei 5268 km. Damit ist er der größte Mond im Sonnensystem. Er besteht aus einem Eisenkern, einem Felsmantel und einem Eismantel. Außerdem besitzt er ein eigenes Magnetfeld.

* Kallisto hat einen Durchmesser von 4806 km und einen Abstand von 1.883.000 km zu Jupiter. Sie besteht aus einem Eisen-Stein-Gemisch und einer Eiskruste. Forscher fanden auf ihr Anzeichen für Kohlenstoff- und Stickstoffverbindungen, die zu den Grundvoraussetzungen für Leben gehören. Auch im Innern von Kallisto gibt es wahrscheinlich Schichten aus flüssigem Wasser.

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