06.10.08 13:43 Uhr
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Rutscht nach der Börsenkrise jetzt auch der Kunstmarkt in den Keller?

Die globale Krise der Banken und Börsen hat jetzt schon erste Zeichen für sinkende Preise von Kunstobjekten gezeigt. In der vergangenen Woche hatte bereits die "Neue Züricher Zeitung" von "ersten Anzeichen der Finanzkrise beim Kunstmarkt während der New Yorker 'Asia Week'" gemeldet.

Besonders in den USA würde die Angst umgehen, dass der Kunstmarkt einbrechen könnte. Der aussagefähige Preisindex, der die Preisentwicklung der amerikanischen Pop-Art-Szene widerspiegelt, hatte unter anderem für Werke von Warhol oder Lichtenstein in 2007 eine Steigerung von plus 75 Prozent.

2008 sind die Preise jedoch bereits um 31 Prozent gefallen. Vor kurzem dürfte sich die Mimik der Verantwortlichen beim Auktionshaus Lyon & Turnbull in der britischen Hauptstadt verfinstert haben, als fünf Unikate des Streetart-Zampano Banksy zur Versteigerung anstanden und alle unverkäuflich waren.


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Börse, Kunst, Keller, Rutsch
Quelle: bazonline.ch

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.10.2008 13:37 Uhr von jsbach
 
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Der beschriebene Streetart-Künstler Banksy ist ja bis jetzt ein Unbekannter und ist trotzdem einer der weltweit bekanntesten Graffiti- und "Kunstveredler". Er verhöhnt die Klassiker der Malerei durch ummalen bekannter Werke. Das Bild zeigt die Verfälschung des Bildes "Sonnenblumen" von van Gogh. Die Zeiten, wo für einen Picasso über 100 Millionen Dollar oder für einen Warhol 72 Millionen Dollar ausgegeben wurden, sind vermutlich vorbei.
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06.10.2008 13:50 Uhr von zia
 
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Weniger schlimm: Also wenn Kunstobjekte in Zukunft billiger werden, ist es für die allgemeine Bevölkerung, für Banken, für Unternehmen wohl weit weniger schlimm, bzw. hat kaum bis gar keine Auswirkungen...
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06.10.2008 14:16 Uhr von Motzpuppe
 
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Angebot und Nachfrage: bestimmen immer noch den Preis.... und wer nicht muss, wird in so einem Fall auch nicht verkaufen.
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06.10.2008 14:54 Uhr von ftp392
 
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<Ironie>: Oh mein Gott, nicht auch noch der Kunstmarkt. Der liegt mir doch persönlich so am Herzen.

</ironie>
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06.10.2008 15:46 Uhr von yiggi
 
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Kunstmarkt ist nicht tot: Glaube nicht das die Zeit der Rekordpreise für Kunstwerke vorbei ist. Denn die int. Sammlerschaft ist wesentlich breiter und größer als beim letzten Kunstmarktcrash. Bestes Anzeichen:
Am Tag der Bekanntgabe der Pleite von Lehmann Brothers sorgte eine Damien Hirst Auktion bei Sothebys für Rekordumsätze:
http://www.artinfo24.com/...

Wer definitiv von der Krise betroffen sein wird, sind die zahlreichen Museen und Sammlungen, die jährliche Millionenbeträge von großen Geldhäusern als Unterstützung bekamen. Hier sind erste Hinweise schon zu sehen. Was den Kunstmarkt betrifft wird dieser vielleicht ein wenig Abkühlung bekommen, was diesem auch gut tut. Aber einbrechen wird der Markt nicht.
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06.10.2008 15:48 Uhr von Ribbity
 
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Naja fällt mir nicht so auf, ich habe einen Pop-Art Blocker
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06.10.2008 20:01 Uhr von MaRAGE
 
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Kunstwerke sind aber genauso wie Edelmetalle sichere Wertanlagen. Das Geld kann noch so wenig wert sein, aber der Wert eines Kunstwerkes bleibt immer bestehn.

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