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Historiker: Berlin oder München hätten Ziel von US-Atombomben werden können

Das neue Buch ("Wendepunkte - Schlüsselentscheidungen im Zweiten Weltkrieg") des 65-jährigen britischen Historikers Professor Ian Kershaw erschien nun in den Buchläden.

Darin schreibt Kershaw, dass das Deutsche Reich nach einem Sieg über die Sowjetunion wohl in den Konflikt mit den USA gekommen wäre. Dadurch hätte ein Atombomben-Abwurf auf München oder Berlin stattfinden können.

Außerdem schreib Kershaw, dass es Großbritanniens Glück gewesen sei, dass nicht Lord Halifax Premierminister war. Dieser hätte vermutlich mit dem Deutschen Reich verhandelt. Die deutsche Niederlage begann für Kershaw mit der Krise an der Ostfront (Dez. 1941) und nicht durch die Stalingrad-Niederlage.


WebReporter: hans_peter002
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: USA, Berlin, München, Ziel, Atombombe, Historiker
Quelle: www.bild.de

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23 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.10.2008 08:47 Uhr von NutztuN
 
+42 | -0
 
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wenn der hund nicht wenn der hund nicht geschissen hätte, hätte er den hasen gehabt.

das fällt mir dazu ein.

ebenso wahrscheinlich wäre gewesen, dass wenn das deutsche reich damals gegen die udssr gewonnen hätte, die atombombe eher im deutschen reich fertiggestellt worden wäre. denn die technik dieser massenvernichtungswaffe war dem deutschen reich vor den usa bekannt ...
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06.10.2008 08:47 Uhr von Raptor667
 
+9 | -2
 
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wen es interessiert sollte hier mal über die Operation Barbarossa lesen und sich selbst ein Bild machen: http://de.wikipedia.org/...

Meiner Meinung hat Stalingrad sehr wohl zur Niederlage der Deutschen Wehrmacht in Russland dazugetragen.
Sicher ist es gut so wie es gekommen ist...nur man muss auch bedenken das viele dabei waren die vllt garnicht mehr Kämpfen wollten bzw keinen Sinn mehr drin sahen...
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06.10.2008 09:05 Uhr von Silenius
 
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@NutztuN: Die "Technik" war dem dritten Reich zwar vorher bekannt, aber die Wissenschaftler haben sich damals in eine Sackgasse geforscht, und den Sprung nicht geschafft, bis Hitler sich entschlossen hat, das Geld lieber anders auszugeben.
Ich denke, die USA hätten die Bombe so oder so auf München oder Berlin geworfen, aber sie war noch nicht fertiggestellt, als das dritte Reich kapituliert hat.
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06.10.2008 09:13 Uhr von NutztuN
 
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@Silenius: Betrachte ich als Fragwürdig.
Das ganze wurde durch die Vernichtung des schweren Wassers, welches das Deutsche Reich damals in Norwegen (bitte berichtigen wenn ich mich irre) produziert hatten ohne Zweifel zunichte gemacht, das es eine Sackgasse war in der sie Forschten ist aber umstritten.
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06.10.2008 09:16 Uhr von Streichholzmann
 
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es is doch schon seit jahrzenzen bekannt das die atombomben eig. auf dtl. fallen sollten.. aber nicht fielen weil dtl schon kapituliert hat..

also hat der historiker nicht wirklich etwas neues herausgefunden^^
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06.10.2008 09:44 Uhr von anderschd
 
+3 | -2
 
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streichholzmann: Das ist auch mein Wissensstand. So hab ich es auch im Gedächtnis. Aber für Bildleser ist das sicher was Neues.
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06.10.2008 09:47 Uhr von anderschd
 
+4 | -3
 
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Ja guten Morgen chorkrin. Auch schon wieder unterwegs?!
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06.10.2008 10:22 Uhr von anderschd
 
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okokok: Ein guten Morgen wird ja wohl noch erlaubt sein. Wer watsch mich denn da gleich wieder ab?

Ähm......... Atombomben auf Deutschland, fliegen zum Mond? Wie passt das jetzt?
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06.10.2008 10:42 Uhr von booya
 
+1 | -0
 
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is aber nich neu: das wenn die A-Bombe schneller entwickelt wurden würde sie auf Berlin gerichtet worden wär !
-alt-
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06.10.2008 10:48 Uhr von BeInspired
 
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hätte: wäre
könnte.


ist aber nunmal nicht passiert. also isses nur wieder ein verzweifelter versuch des autors auf sein, aller wahrscheinlichkeit nach mittelmäßiges buch aufmerksam zu machen.
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06.10.2008 11:20 Uhr von ThomasHambrecht
 
+2 | -1
 
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Letztendlich sind den Deutschen einige Fehler beim Bau der A-Bombe unterlaufen, sei es "jüdische Physik" die in Deutschland nicht gilt, weshalb bereits gewonnene Erekenntnis einer Jüdin nicht herangezogen wurden, so waren es auch Berechnungsfehler ob der kritischen Menge (so weit ich das mitbekommen habe).
Nicht auszudenken, wenn es A. H. gelungen wäre die A-Bombe zu einem Einsatz zu bringen.
Wie wir da heute dastehen würden und ob wir das Echo überlebt hätten - das wäre mal interessant für eine hypotetische Diskussion.
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06.10.2008 11:22 Uhr von --ZerO--
 
+1 | -0
 
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...sicher hätten die USA das gerne getan Wäre allerdings im oben geschilderten Fall nie passiert.
Der Typ der für das Manhattan Project damals das spaltbare Material "besorgt" hatte meinte in einer Doku, das der Hauptteil des Materials der Bomben aus Europa und Deutschland stammte. Die USA hätten nicht genug eigenes Uran gehabt für die Bomben. Also ohne Zerschlagung der Nazis, kein Material für A-Bomben auf Nazis...

Die Doku hiess, glaub ich "Hitlers letztes U-Boot".
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06.10.2008 11:30 Uhr von Babalou2004
 
+6 | -7
 
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Wer glaubt, dass die USA nach 1945 ein Freund Deutschlands war, der irrt gewaltig.
Bis weit in die 70er Jahre waren die Atomraketen der USA, von F, GB auf Deutschland gerichtet. Und zwar nicht nur auf die DDR. Ebenso waren Minengürtel mit Atombomben an der deutschen Grenze installiert.
Wenn der Sowjet angegriffen hätte, wäre Deutschland, Tschechoslowakei, Polen, Teile Österreichs eine radioaktive Wüste gewesen.
He*** (von mir storniert!) USA! Unser Freund fürs Jenseits.
Babalou
übrigens glaube ich nicht, dass ein Atombombenabwurf auf D den Krieg beendet hätte. Er wäre erst richtig losgegangen. Und zwar ohne Gefangene. Jeder GI wäre sofort umgelegt worden.
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06.10.2008 12:27 Uhr von JCR
 
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@ NutzuN: Daran wär´s im Zweifelsfall aber nicht gescheitert, die Nutzung von Graphit oder Beryllium als Moderator war hinreichernd bekannt. Das Projetk wurde einfach nicht mit der entsprechenden Entschlossenheit vorangetrieben. Insbesondere Heisenberg war vermutlich mehr an einem funktionierenden Reaktor interessiert als am Plutonium.
Den entscheidenden Vorsprung hatte das Manhattan-Project in Sachen Urananreicherung.
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06.10.2008 14:16 Uhr von ari99
 
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Autsch Wer ist der Vater der Atombombe ?

Bis kurz vort Abwurf der 1. ABombe war noch Berlin als eines der Ziele deklariert.

Das endgültige Ziel hat der Pilot wohl erst während des Fluges erhalten...
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06.10.2008 14:34 Uhr von denksport
 
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"Britischer Historiker": die Engländer onanieren mal wieder auf Ihr Spiegelbild, mittlerweile 60 Jahre alt.
Und das wird dann als Wissenschaft verkauft.
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06.10.2008 14:43 Uhr von Gorxas
 
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das is nix neues ;): es ist bekannt, dass Berlin eines der Ziel war. Die Pläne wurden jedoch schon sehr bald gestoppt, da 1. Kapitulation zuvor kam und 2. Truman & Co. sich in Berlin aufhielten.
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06.10.2008 16:06 Uhr von name_thief
 
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Auch: Hiroshima und nagasaki hätten nicht von atombomben beworfen werden müssen:
http://www.forum.panzer-archiv.de/... (Nicht vom name ablenken lassen, siehe quelle am ende des postes)

Für alle denen es zu lang ist:
"Anfang des Sommers 1945 war den Japanern vollkommen klar, daß sie geschlagen waren. Weshalb kämpften sie trotzdem weiter? Anscombe schrieb, "die Wurzel des Übels lag im (amerikanischen) Beharren auf bedingungsloser Kapitulation". Diese wahnsinnige Formel hatte Roosevelt auf der Konferenz in Casablanca geprägt. Von Churchill enthusiastisch aufgegriffen, wurde die Forderung nach "bedingungsloser Kapitulation" zur Losung der Alliierten. Zuerst verlängerte sie den Krieg in Europa, dann im Pazifik. Bei der Potsdamer Konferenz im Juli 1945 gab Truman eine Erklärung an die Japaner ab, worin er ihnen mit "äußerster Verwüstung" ihres Heimatlandes drohte, wenn sie nicht bedingungslos kapitulierten.

Zu den Bedingungen der Alliierten gehörte die Forderung, "für alle Zeiten die Autorität und den Einfluß jener auszuschalten, die das japanische Volk getäuscht und verführt haben, zur Eroberung der Welt zu schreiten". Alle Kriegsverbrecher erwarte eine "harte Gerechtigkeit". Für die Japaner hieß dies nichts anderes, als daß ihr Kaiser, den sie als einen direkten Nachfolger des Sonnengottes ansahen, vom Thron gestoßen und vermutlich als Kriegsverbrecher vor Gericht gestellt und dann gehängt würde. Tatsächlich hatte die US-Führung nicht vor, den Kaiser abdanken zu lassen oder zu bestrafen, aber den Japanern, die "bedingungslos kapitulieren" sollten, wurde dies nicht mitgeteilt. Schließlich, nach Nagasaki, gestand Washington ihnen zu, die Dynastie zu behalten und sogar Hirohito selbst als Kaiser zu belassen.

Während die US-Massenmedien papageienhaft die offizielle positive Erklärung der Regierung zu den Atombomben nachplapperten, gab es prominente amerikanische Konservative, die Hiroshima und Nagasaki als unaussprechliche Kriegsverbrechen verurteilten. Felix Morley, bekannter Verfassungsrechtler und Mitbegründer der Zeitschrift Human Events, beklagte den Horror der Atomabwürfe und erinnerte an "die Tausenden von Kindern, in der Fall sitzend in den 33 Schulen Hiroshimas, die zerstört wurden". Morley schlug seinen Landsleuten vor, Gruppen von Amerikanern sollten nach Hiroshima reisen, um die Zerstörung zu sehen, ähnlich wie die deutschen Zivilisten, die nach dem Krieg in die Konzentrationslager geführt wurden, um dort Zeuge der Untaten der Nazis zu werden."
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06.10.2008 16:24 Uhr von Brigadiergen
 
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Atombombe: Das atomare Material der Atombombe(Hiroshima) kam von den Deutschen und wurde den Japanern geschickt....ist da nicht ein bisschen Ironie zu sehen?
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06.10.2008 16:43 Uhr von suman
 
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Diese Amerikaner sie verstehen es, die Tatsachen immer verkehrt herum darzustellen. Als die Amerikaner vor dem 2. Weltkrieg nach Ostdeutschland eingeladen wurden, bekamen Sie - laut zuverlässigen Quellen - ganz bleiche Nasenspitzen, als sie entdeckten, wie weit die deutsche Atomforschung fortgeschritten war. (Es gab schließlich mal eine Zeit, da wurde das Nazu Regime fett mit US-Dollars gefüttert.) Das damalige Deutschland hätte die erste Atombombe auf die USA werfen können. Weil die Vereinigten Staaten das gecheckt haben.... hat man halt den zweiten Weltkrieg vom Zaun gebrochen und den einstigen Schützling (AH) zum Feind erklärt. Das deutsche Gold nebst unzähligen deutschen Wissenschaftlern und ihrem Know-how, sowie der Stand der Dinge betreffend Atombombe, wanderten als Kriegsgut in die USA. Die hatten endlich die Zündertechnik, die ihnen gefehlt hat, um die erste Atombombe auf Hiroshima zu werfen. Deshalb ist Vorsicht geboten mit allem was aus den USA kommt. Das Land hat sich ein Image fast wie der Papst aufgebaut: Allmächtig, die Größten, die Besten, die Stärksten. Wie gesagt: IMAGE. Das ist das, was die Menschen zu lesen bekommen und glauben müssen. Hinter diesem Deckmäntelchen lassen sich viele Dinge inszenieren. 9/11, Irak, Guantanamo, demnächst Iran - alles für einen guten Zweck.
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06.10.2008 17:25 Uhr von mustermann07
 
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Wäre interessant zu wissen: was passiert wäre wenn es Hitler nicht gegeben hätte.
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06.10.2008 18:09 Uhr von Ralf1234567
 
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alles alte Nazis: finde ich. Mich interessiert die Operation "Barbarossa" oder
die Ostfront herzlich wenig.
Wenn ich mal auf einer Parkbank sitze und mit einem Rentner rede, spricht er auch stundenlang von der Ostfront wie unsere Historiker. Warum man Polen angriff! usw.
Toll! Auch er weiß alles besser!
Und zum Schluss zieht der alte Herr von der Parkbank das
Parteiblatt irgendeiner nationalsozialistischen Partei hervor.
"Die wähle ich immer!" sagt er dann.
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07.10.2008 09:13 Uhr von k4ne01
 
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kalter kaffee: Das ganze Manhatten Project ist mit unter durch die Initiative emigrieter deutscher Wissenschafter, gestartet worden die befürchtet haben, dass Hilter die Bombe früher hat. Man geht davon aus, dass Deutschland das Ziel geworden wäre, wenn die Invasion 1944 fehlgeschlagen wäre.
Hilter hatte aber nie gesteigertes Interesse an der Bombe, da er Atomphysik als jüdische Wissenschaft angesehen hat und deswegen hat er die Raktenforschung gefördert.

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