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Simbabwe: Mugabe und Tsvangirai zanken sich weiter um Ministerposten

Eigentlich hatten sich die beiden Kontrahenten Morgan Tsvangirai und Langzeitpräsident Robert Mugabe schon Mitte September grundsätzlich geeinigt (SN berichtete). Doch die Verhandlungen über eine gemeinsame Regierungsbildung sind immer noch nicht abgeschlossen, wie Reuters nun berichtet.

Nach Auskunft eines Sprechers von Mugabe haben sich beide Seiten jedoch darauf geeinigt, auf Arbeitsebene weiter über die strittigen Ressorts der Finanzen und des Inneren zu verhandeln. Anfang kommender Woche wollen sich dann auch die Protagonisten Mugabe und Tsvangirai wieder treffen.

Das Land befindet sich weiterhin in einer tiefen Wirtschaftskrise. Südafrika hatte die grundsätzliche Einigung vermittelt.


WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Minister, Simbabwe, Robert Mugabe, Ministerposten
Quelle: de.reuters.com

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.10.2008 21:04 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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Keine Toten, keine Verletzten. Trotzdem habe ich mir erlaubt, das Thema Simbabwe zu thematisieren. Am Beispiel Mugabe lässt sich sehr schön das Phänomen des Altersstarrsinns beobachten. Statt seinen Ruhestand zu genießen, will er das Regieren einfach nicht sein lassen. Das Land ist jedenfalls schon am Boden, hier herrscht Armut pur. Dabei galt es noch in den 80er Jahren als Musterländle. Traurig!
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05.10.2008 22:15 Uhr von KingPR
 
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Als: Kornkammer Afrikas bitteschön ;)

Warum sollte er denn (aus seiner Sicht) seine Macht abgeben, hat er denn einen Grund dazu? Den schönsten Ausklang seines Lebens bekommt er, wenn er an der Macht bleibt und nicht, wenn die NATO ihn ins Gefängnis steckt, oder siehst du das anders?
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05.10.2008 22:19 Uhr von Floxxor
 
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Als würde der Macht abgeben Mugabe hatte wohl gehofft, dass er mit kleinigkeiten und Zahlungen seine Opposition kaufen kann, daher überhaupt die idee der Kooperation mMn....
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05.10.2008 23:37 Uhr von Floxxor
 
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sry4spam: aber ich hasse unkommentierte minusse, wenns eh erst 2 kommentare gibt

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