05.10.08 16:08 Uhr
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Afghanistan: General aus GB hält Krieg für verloren - Installation einer Diktatur?

Der britische Luftwaffengeneral Mark Carleton-Smith glaubt nicht mehr an einen "militärischen Sieg" in Afghanistan. In der "Sunday Times" sagte der Brigadegeneral, der am Hindukusch seinen Dienst tut: "Wir werden diesen Krieg nicht gewinnen".

Die französische Zeitung "Le Canard Enchaîné" berichtet sogar, dass der Botschafter Großbritanniens in Afghanistan, Sherard Cowper-Coles, gesagt habe, dass man lieber in den nächsten Jahren eine "akzeptable Diktatur" in Afghanistan etablieren sollte. Die Operationen der NATO und die Strategie der USA würden alles nur schlimmer machen.

Die Regierung in London dementierte den Bericht der französischen Zeitung unmittelbar. Die Zusammenfassung der Franzosen soll stark verzerrt worden sein. Zudem denkt man in London dass man die Aussage des Botschafters übertrieben hat, weil die Franzosen die Lage in Afghanistan noch schlechter sehen.


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WebReporter: PortaWestfalica
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Großbritannien, Afghanistan, Krieg, General, Installation, Diktatur
Quelle: www.spiegel.de

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25 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.10.2008 16:29 Uhr von masteroftheuniverse
 
+23 | -7
 
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na solange die taliban im falle einer verhandlung die unversehrtheit der pipelinetrassen garantieren ist das kriegsziel doch erreicht..
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05.10.2008 16:36 Uhr von sample2501
 
+13 | -7
 
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@masteroftheuniverse: traurige wahrheit...
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05.10.2008 16:41 Uhr von Tenebrae
 
+11 | -4
 
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Londonn? "Zudem denkt man in Londonn dass man..."

Wo liegt das denn bitte? Jetzt mal abgesehen davon, dass hinter das London ein Komma gehört...

"Die Zusammenfassung der Franzosen soll stark verzehrt worden sein."

Na das ist ja mal was... hat doch glatt jemand die Zusammenfassung aufgegessen.

Nichts gegen den Newsersteller, Fehler können jedem passieren... aber wofür hat SN eigentlich Leute die Nachrichten überprüfen? Für die Rechtschreibung anscheinend nicht.
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05.10.2008 16:45 Uhr von masteroftheuniverse
 
+9 | -3
 
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@infoschaf: ähh, bist du november 2001 ins koma gefallen und heut erst wieder aufgewacht? oder wie soll ich deinen kommentar verstehen??
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05.10.2008 16:57 Uhr von Carry-
 
+3 | -8
 
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hmm: natürlich kann man gewinnen. man muss nur endlich realisieren, dass es sich um einen krieg und nicht um eine friedensmission handelt!
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05.10.2008 17:03 Uhr von masteroftheuniverse
 
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05.10.2008 17:07 Uhr von masteroftheuniverse
 
+10 | -2
 
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@schaf: hmm, jetzt wo du es sagst, da unten wohnen ja eh keine "richtigen" menschen..
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05.10.2008 17:10 Uhr von cyrus2k1
 
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Die Russen: hätten das der Nato auch schon vorher sagen können wie es ausgeht. Die haben da schon so ihre Erfahrungen gemacht...
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05.10.2008 17:12 Uhr von cyrus2k1
 
+10 | -0
 
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An die Atombombenfreaks: Es geht nicht darum das Land zu vernichten, sondern zu erobern. Mit Atombomben erobert man das Land nicht, sondern schafft eine Nutzlose Wüste. Davon hat der Westen nichts.
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05.10.2008 17:14 Uhr von cyrus2k1
 
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@InfoSheep: Und was hätte der Westen davon? Dann wäre das Land nicht mehr produktiv. Es würde uns nichts bringen und zudem unser Image im Rest der Welt extrem schädigen. Ein sinnloser Vorschlag. Denk doch einmal nach!
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05.10.2008 17:28 Uhr von sample2501
 
+7 | -1
 
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@InfoSheep: bist du denn komplett des wahnsinns mann????? es gibt KEINEN umstand der den einsatz von a-waffen rechtfertigt, ausserdem denk mal darüber nach das das ganze radioaktive zeug dank wind und wetter um die ganze welt geht (den an tschernobyl)
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05.10.2008 17:34 Uhr von cyrus2k1
 
+3 | -0
 
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@InfoSheep: Nehmen wir mal an, die Nato würde einen totalen Bombenkrieg gegen Afghanistan führen, danach wären sämtliche Städte und Strukturen und die noch vorhandene Infrastruktur zerstört. Was sollten jetzt die Nato-Mitgliedsstaaten jetzt noch mit Afghanistan anfangen? Es wäre nur noch eine unbrauchbare Wüste! Dies ist nicht das Ziel des Krieges, der Krieg muss sich auch rechnen und das Investierte Geld muss durch Geschäfte mit Afghanistan wieder reinkommen. Meinst du wir kämpfen da nur zum Spaß?
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05.10.2008 17:37 Uhr von masteroftheuniverse
 
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man beachte auch den schluss der quelle: mitte oktober wird im bundestag darüber entschieden das deutsche kontingent um !1000! mann aufzustocken..
"Wir müssen die Gefahren für unser Land dort bekämpfen, wo sie entstehen." o-ton kriegsminister jung
das deutsche volk hat aus dem jugoslawienkrieg NICHTS gelernt!
für alle die nicht wissen wovon ich rede:
http://dokukanal.blogspot.com/...
(kam auch in der ard)
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05.10.2008 17:52 Uhr von Kater Carlo
 
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A-Bombe: Ich versteh gar nicht warum ihr hier so auf der A-Bombe herumreitet.

Wozu gibts den die Neutronenbombe?

Auszug aus Wikipedia:

"Die Neutronenwaffe gilt als taktische Waffe, tötet Menschen und andere Lebewesen durch Strahlung, kann aber Gebäude weitgehend intakt lassen."

Im Prinzip die perfekte Waffe, wenn man die Infrastruktur noch nutzen will.
Wobei ich mir jetzt gar nicht darüber im klaren bin, was es dort zu erhalten gibt.
Ich mein, soweit ich weiß, gibt es dort kein Öl oder Gas.

Und bevor mich jetzt hier jemand falsch versteht, ich bin natürlich dagegen, dass so eine Waffe eingesetzt wird.
Aber glaubt jemand von euch wirklich das die Amis einfach so wieder gehen und der ganze Krieg, in Bezug auf den 11.Sept., war umsonst?

MfG

Carlo
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05.10.2008 18:03 Uhr von cyrus2k1
 
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@Kater Carlo: Irgendjemand muss das Land verwalten. Nach dem Einsatz solch einer Waffe würde dort die gesamte Ordnung zusammenbrechen. Wer sollte noch die Felder bestellen? Unrealistisch oder? Sollen das Amerikaner oder Europäer machen? Auch die Afghanische Armee würde mit erwischt werden, die die Westlichen Truppen unterstützt. Zudem würden auch nach dem Einsatz solch einer Waffe genügend neue Kämpfer aus dem Ausland nachströmen, die zudem nun noch mehr motiviert wären zu Kämpfen. Auch international würde die Nato verachtet werden, beispielsweise von Russland und China. Wir würden dabei nur verlieren! Öl oder Gas gibt es dort zwar keines, aber eine sehr wichtige Pipeline geht durch das Land.
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05.10.2008 18:13 Uhr von berggeister
 
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Die Besatzer werden geduldet: Afghanistan wird sich nicht mit dem Westen arrangieren und den Besatzungszustand m. E. nur solange tolerieren, solange die Millarden an Gelder rüberfliessen.
Zu einer diplomatischen Übereinkunft mit den Taliban wird es wohl nicht kommen. Gegen die Taliban wird man ewig kämpfen müssen. Nach den gescheiterten Verhandlungen mit den USA um die Pipeline vor dem Afghanistankrieg, werden sie offensichtlich nicht Teil einer akzeptablen prowestlichen Diktatur sein wollen.
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05.10.2008 18:22 Uhr von Kater Carlo
 
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@ cyrus2k1: Man darf nicht vergessen, warum die Amis damals dort einmarschiert sind.

Die Amis haben die Taliban (zusammen mit Osama Bin Laden) für die Anschläge am 11.09. verantwortlich gemacht (ob das nun stimmt oder nicht ist erstmal egal).

Es musste der Welt gezeigt werden, dass man sowas nicht ungestraft mit den USA machen darf, koste es was es wolle.

Wenn die Amis sich nun zurück ziehen würden wäre das in ihren Augen ein zeigen von Schwäche. Es wäre nur eine Frage der Zeit bis dort wieder Radikale das sagen hätten und sie würden dies als Sieg über die USA propagieren.

Also was Amerika für eine Wahl?

Sie haben viel zu viel Angst davor, dass sich so etwas wie der 11.09. wiederholen könnte, also werden sie alles tun um als Sieger aus der Geschichte rauszukommen.

Gut, vielleicht sehe ich das ganze auch etwas zu schwarz, aber so wie die Dinge zur Zeit laufen...

MfG

Carlo
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05.10.2008 18:26 Uhr von masteroftheuniverse
 
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@ kater carlo: sogar der spiegel kommt ncht mehr drumherum es zuzugeben:
es gab vor 2001 pipelinepläne für afghanistan, die von den taliban durchkreuzt wurden:
http://www.spiegel.de/...

und dass der der krieg bezug auf den 11.09. hat, glaubt ja wohl kein (selbstständig) denkender mensch mehr..
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05.10.2008 18:48 Uhr von Kater Carlo
 
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@ masteroftheuniverse: Deshalb schrieb ich ja extra:

"...ob das nun stimmt oder nicht ist erstmal egal..."

Wir wissen doch alle, das die Wahrheit überhaupt nicht interessiert.
Der 11.09. war der offizielle Grund...und daran werden sie auch festhalten.
Vor allem weil ja auch das Amerikanische Volk davon überzeugt ist, dass dies der Grund ist.

Was sollen die den ihrem Volk sagen? Sorry, war alles erstunken und erlogen...?

MfG

Carlo
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05.10.2008 18:58 Uhr von usambara
 
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akzeptable Diktatur war auch mal der Irak unter Saddam, bis er wieder unakzeptabel
wurde- weil er sich selbstständig machte.
Genau wegen diese Diktatoren, die vom Westen gestützt werden
ist Al Qaida unter Muslimen populär geworden. Deshalb werden
in New York und London bomben gezündet und der Westen bekämpft.
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05.10.2008 19:23 Uhr von cYpher23
 
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War doch sowieso alles Schwachsinn, mit dem Krieg.


"Der britische Luftwaffengeneral Mark Carleton-Smith glaubt nicht mehr an einen "militärischen Sieg" in Afghanistan."

Das hätte 2001 schon jeder, der nicht zur NATO gehört, genau so sagen können. Viele haben es (, denke ich mal). Zudem hätte sich die USA bzw. NATO nicht den Ruf im Nahen Osten auf diese Weise "aufzubessern" brauchen.

Und warum Afghanistan oder Irak noch nicht reif für eine Demokratie sind, wurde hier auch schon zu Genüge ausdiskutiert.


"Verteidigungsminister Franz Josef Jung betonte dagegen die Bedeutung des Afghanistan-Einsatzes: "Wir müssen die Gefahren für unser Land dort bekämpfen, wo sie entstehen." [...]In der kommenden Woche debattiert der Bundestag die Aufstockung des deutschen Isaf-Kontingents um 1000 auf 4500 Mann[...]"
Warum nicht? Uns geht´s doch so gut...
Wer lässt solche Leute überhaupt in solche Ämter?

masteroftheuniverse, da bin ich genau deiner Meinung!
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05.10.2008 23:15 Uhr von NaDa ^_^
 
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@ infosheep: Warum sollte man die a-waffen einsetzen? damit sie nicht im keller vergammeln? bei dir ist aber im oberstübchen alles klar, oder?
lieber lass ich diese scheissteile verrotten, als dass ich sie gegen menschen einsetze!
bist du dir im klaren darüber, was eine MODERNE atomwaffe anzurichten vermag? nur so als kleiner tipp: hiroshima & nagasaki waren knallfrösche dagegen!
käme mr. bush auf die idee, mal eines seiner babies als "machtdemonstration" da abzuwerfen, dann gäbe es nicht mehr viele leute, die er einschüchtern kann...
die infrastruktur wäre futsch, die städte und vor allem unglaubliche kolleteralschäden unter der zum großteil unschuldigen bevölkerung! du glaubst doch wohl nicht, dass in afghanistan, im irak oder im iran nur spinner rumlaufen?

so, und jetzt nochwas: du meinst, du könntest durch eine a-bombe das leben westlicher soldaten retten? falsch gedacht! was passiert, wenn der wettergott beschließt, den wind ne zeit lang richtung westen wehen zu lassen?
dann kommt die ganze atomare suppe herübergewabbert und wir haben die scheisse auszubaden...
oder sie weht nach osten. dann haben wir mit pakistan, indien und china 3 atommächte, die darüber "not amused" wären!
driften die west/ostwinde richtung norden ab, sagt sich der ivan: hey, da schieß ich doch glatt zurück!
dann hätten wir "kalter krieg reloaded", nur dass diesmal wirklich n paar knaller hochgehen...

kurzum: du hast keinen plan wovon du redest, man kann nur hoffen dass niemals einer wie du in eine machtposition gelangt, egal welche es auch sein mag...
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06.10.2008 04:45 Uhr von sample2501
 
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@NaDa^_^: bin ich froh das ich nicht der einzige bin der so denkt, 1000 dank für deinen comment!!!
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06.10.2008 09:28 Uhr von Murgol
 
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A-Waffen Sobald in der heutigen Zeit, nur einmal die Hemmschwelle fällt, A-Waffen einzusetzen, ist es mit unserem Planeten vorbei.

Daher danke ich jedem, der die Gelegenheit hat, Sie abzufeuern, aber dies nicht tut.

Dies gilt auch für bestimmte B-Waffen, die für uns alle genauso verherend sein können.

Bedauerlicherweise, ist nur eins gewiss, wir bekommen unseren Planeten auch ohne A-,B-,C-Waffen kaputt.
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06.10.2008 11:36 Uhr von liberal
 
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@infosheep meine Guete.. obwohl ich wohl eher zu den rechtsliberaleren Menschen gehoere muss ich schon sagen, dass du ein Volltrottel bist

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