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Kassenbeiträge steigen - Werden auch Leistungen zurück gefahren?

Die Anhebung des Krankenkassenbeitrages ab 2009 auf voraussichtlich 15,5 Prozent erregt seit längerem die Gemüter. Doch damit nicht genug, die Krankenkassen planen Zusatzbeiträge für die Versicherten, da ihnen der Beitragssatz immer noch zu gering erscheint.

Laut Barmer-Chef Johannes Vöcking müssten entweder Zusatzprämien eingeführt, oder aber Leistungen gekürzt werden. Laut Gesetz sind Zuschläge von maximal 36 Euro pro Monat möglich.

Scharfe Kritik zu diesem Vorhaben kommt derweil von verschieden Seiten. Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) nannte die Vorstellung der Kassen "maßlos". Der DGB verlangt eine Vermeidung dieser Erhöhung.


WebReporter: andreaskrieck
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Leistung, Kasse
Quelle: www.express.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.10.2008 15:10 Uhr von ksros
 
+11 | -0
 
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Wo ist denn die Kohle hin? Vor kurzer Zeit hatten sie noch Milliarden an Überschuss.
Die Krankmeldungen gehen herunter aber die Kosten steigen.
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05.10.2008 15:20 Uhr von JCR
 
+6 | -0
 
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Große Koalition 2.0! Jetzt noch mehr Geld für noch weniger Leistung!

Unglaublich.
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05.10.2008 15:43 Uhr von phil_85
 
+5 | -0
 
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Solange: die Preise für Medikamente nicht auf ein normales Maß sinken, werden die Kassen nie genug Geld haben...
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05.10.2008 15:53 Uhr von JCR
 
+4 | -1
 
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@ phil: Den Neoliberalen zufolge soll sich der Preis ja wunderbarerweise selbst regulieren, genauso wie der Finanzmarkt ;-)
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05.10.2008 21:46 Uhr von anderschd
 
+1 | -0
 
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220 KK und mehr: fassen in den Topf. Und mit dem Gesundheitsfond ist noch ein zusätzlicher Kostenverursacher eingegangen. Medikamente werden gestrichen und durch teurere ersetzt, die aber den gleichen Wirkstoff haben. Ärzte kassieren doppelt, vom Kranken und vom Verursacher, siehe hier in SN und und und. die liste der Verfehlungen ist lang. Das Gesundheitssystem wird nur geflickt und wir werden immer mehr gef* mit den Beiträgen. Ich geb dem System noch höchstens 10 Jahre.

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