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USA: Kirchen um Wall Street werden vermehrt von Mitarbeitern der Banken aufgesucht

Ein anglikanischer Priester des ältesten Gotteshauses in New York, der Trinity Church, sagte: "Die Wirtschaftskrise erinnert uns daran, dass wir unseren Glauben nicht auf Geld setzen können". Er begründete dies mit der wachsenden Zahl des Zulaufs in die Kirche von Beschäftigten aus der Finanzwelt.

Auch Mittagsseminare und die Betreuung auf geistiger und psychologischer Ebene werden jetzt für die Mitarbeiter aus dem Finanzdienstleistungs-Sektor angeboten. Auch in der katholischen St. Peter's Kirche wurden ähnliche Beobachtungen gemacht.

Es wird auch hier bemerkt, wie verstärkt Menschen mit Geschäfts-Anzug oder Kostüm in den Kirchenreihen verweilen. Pfarrer Peter Madigan: "In den vergangenen Tagen war die Atmosphäre in New York voller Angst und Verzagtheit" und ergänzte, dass der Glaube bei der Ungewissheit helfen würde.


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WebReporter: jsbach
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: USA, Bank, Mitarbeiter, Kirche, Wall Street
Quelle: www.oecumene.radiovaticana.org

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.10.2008 12:14 Uhr von jsbach
 
+0 | -0
 
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Die anglikanische Kirche in den USA, kann man mit der evangelischen in Deutschland fast gleichsetzen. Es muss an diesem Zustrom in die Kirchen doch etwas sein, da ja sein katholischer Kollege, dass gleiche Phänomen beobachtet. (Bild Trinity Church in der Nähe der Wall Street)
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05.10.2008 14:22 Uhr von latinoheat
 
+12 | -5
 
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diesem gottlosem pack: sollte der eintritt gesperrt werden.
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05.10.2008 14:26 Uhr von gungfu
 
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ich denke nicht ich glaube nicht, dass die Leute die in die Kirche gehen an der Krise schuld sind. Die werden dafür beten dass sie nicht bald auf der Straße sitzen müssen.
Die Schuldigen werden jedoch bald in der Karibik sitzen und es sich gutgehen lassen, von unserem Geld. Tolle Welt.
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05.10.2008 14:34 Uhr von coolio11
 
+7 | -0
 
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na ja: solange ich auf der Wellle des Erfolgs schwimme und mich z. B. als Börsianer dumm und dämlich verdiene, mache ich das möglichst diskret und für mich allein. Spenden für caritatve Zwecke? Nur wenn ich sie steuerlich absetzen kann...

Sobald es aber knüppeldick kommt und ich denke, gleich bricht alles zusammen und ich mich fühle, als bekäme ich gleich nen Herzinfarkt, da erinnere ich mich an den "lieben Gott", denn es geht mir dreckig und ich fühle mich schutzlos und allein.
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05.10.2008 14:55 Uhr von artefaktum
 
+10 | -0
 
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Hat Jesus nicht einst die Händler aus dem Tempel gejagt? ;-)
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05.10.2008 16:37 Uhr von coolio11
 
+2 | -0
 
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1929: im Zuge des historischen Börsencrashs nach dem "schwarzen Freitag" gab es eine Reihe von Geschäftsleuten, die sich vom Wolkenkratzer in den Tod stürzten.

Sie waren über Nacht pleite gegangen, ihre Aktienpapiere nichts mehr Wert. Aber einige hatten noch eine hohe Lebensversicherung, mit denen sie ihre Familien vor Not und Armut bewahren konnten. Also sind sie gesprungen und haben dadurch die Versicherungsgesellschaft zur Auszahlung an die Familie gezwungen.
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05.10.2008 19:59 Uhr von El_kritiko
 
+6 | -0
 
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Erbärmliche Kreaturen sind das! Hielten sich dank ihrer Riesengewinne (zu Xmas gabs ja jedesmal Mrd. an Ausschüttungen) für die Masters of the Universe, und nun kriechen sie im Staub der Kirche und winseln um Vergebung. Wetten, sobald die Börse wieder anzieht sieht man keinen von denen mehr in der Kirche. Nennt man diesen Trend nun "Kirche on demand" ?

Die Typen sollten sich und der Rest der Welt einen Gefallen tun und ebenfalls wie ihrer Vorgänger 1929 (danke für den informativen Kommentar @coolio11) von ihren Bankhäusern springen. Niemand wird sie vermissen.
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08.10.2008 16:06 Uhr von marshaus
 
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nun ja glaube kaum das sie dort wirklich hilfe finden werden, sollten sich da an andere wenden
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10.10.2008 17:17 Uhr von coolio11
 
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zum Thema hier ein TV-Tipp für heute Nacht: der TV-Sender Phoenix bringt heute Nacht/morgen früh um 0.30 bis 1.45 Uhr die Wiederholung eines Dokumentar-Fernsehspiels von 1966 über den so genannten "Schwarzen Freitag" 1929.

Zwar sicher in Schwarz-weiß statt in Farbe, aber eine Spitzenbesetzung mit vielen erstklassigen deutschen Schauspielern der 60er Jahre verspricht m. E. dem geschichtlich interesserten Zuschauer spannende Unterhaltung.

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