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Der frühere Hamburger Justizsenator Kusch will weiter Sterbehilfe leisten

Erst vor wenigen Monaten erregte der frühere Hamburger Justizsenator Roger Kusch bundesweites Aufsehen, weil er einer Frau Sterbehilfe geleistet haben soll (SN berichtete). Nun hat der Ex-Politiker erneut angekündigt, das Sterben von drei weiteren Sterbewilligen zu begleiten und zu dokumentieren.

Zwei Männer und eine Frau wollen nun zusammen mit Kusch den letzten Weg gehen. Einer der Männer sei bereits in einem medizinisch-psychiatrischen Gutachten untersucht worden, für die anderen beiden sei ein solches Gutachten in Auftrag gegeben worden.

Erst vor wenigen Tagen nahm sich eine 84-jährige Seniorin aus Hamburg mit Unterstützung des Ex-Senators das Leben. Die Sterbehilfe des Ex-Politikers ist nicht gerade günstig. Pro Sterbebegleitung stellt Kusch bis zu 8.000 Euro in Rechnung.


WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Hamburg, Justiz, Sterbehilfe
Quelle: www.n-tv.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.10.2008 11:40 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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Agent Provokateur! Kusch war schon zu Zeiten als Justizsenator als "harter Hund" bekannt. Nun setzt er seine Rolle als "Hardliner" in Sachen Sterbehilfe fort. Das aber ist in der Tat ein heikles Thema. Wer möchte schon jahrelang an irgendwelchen Maschinen langsam vor sich hin verrecken. Die Menschenwürde gilt auch für den Sterbefall. Aber eine Patientenverfügung halte ich für das bessere Mittel als einen teuren "Sterbehelfer" wie es Kusch ist.
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05.10.2008 14:21 Uhr von ticarcillin
 
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es muß schleunigst: eine gesetzliche Regelung her.

Wenn ich meine eigene Patientenverfügung erstelle, möchte ich auch, daß sie befolgt wird. Ohne wenn und aber und ohne Diskussion.

Und vor allen Dingen ohne 8000 Euro (!) bezahlen zu müssen.
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05.10.2008 14:25 Uhr von ksros
 
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Ich würde: auch keine 8000 Euro löhnen, aber glaube, er nimmt Vorkasse ;)
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05.10.2008 14:40 Uhr von dustz33
 
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tja da würde ich dann per Rechnung zahlen ; )

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