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Studie: Frauen mit Abitur haben nicht so dicke Kinder wie mit Hauptschulabschluss

Forscher der Uni Ulm haben jetzt das Ergebnis von einer der größten Untersuchungen, die der Gesundheitsförderung dienen, vorgelegt. Die Studie "Urmel -Ice" wurde mit über 1.000 Grundschülern aus dem Einzugsbereich von Ulm durchgeführt und dauerte drei Jahre. Der "Focus" veröffentlichte jetzt die Daten.

Bei den über 1.000 untersuchten Kindern waren 17,1 Prozent übergewichtig. Bei Müttern, die mit dem Abitur abschlossen, lag die Quote der Übergewichtigen bei 8,1 Prozent, dafür bei Kindern von Frauen mit mittlerer Reife bei 10,8 Prozent.

Das Schlusslicht bildeten Frauen mit Hauptschulabschluss. Ihre Kinder hatten einen Anteil von 21,7 Prozent. Der Leiter der Studie, Jürgen Steinacker, sagte gegenüber dem Magazin "Focus": "Bildung schafft ein anderes Verhalten und ist für die Gesundheit wichtiger als das Einkommen".


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WebReporter: jsbach
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Frau, Kind, Studie, Abitur
Quelle: www.focus.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.10.2008 10:56 Uhr von jsbach
 
+0 | -0
 
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Es mag vielleicht noch am sozialen Umfeld des Elternhauses liegen. Aber wie soll sich eine Familie mit Hartz IV Bezügen ausgewogen, gesund und abwechslungsreich ernähren? (Symbolbild)
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05.10.2008 13:03 Uhr von Feuerloescher
 
+14 | -10
 
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Traue: keiner Studie die du nicht selbst finanziert hast.
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05.10.2008 13:04 Uhr von Geschan
 
+23 | -8
 
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Traue keiner Studie, die du nicht selber gefälscht hast!
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05.10.2008 13:12 Uhr von Jimyp
 
+16 | -17
 
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Dafür braucht man keine Studie!
Viele Menschen mit geringer Bildung sind dick. Das liegt aber nicht am niedrigen Einkommen, sondern am fehlenden Körperbewusstsein und am fehlenden Wissen über eine gesunde Ernährung.
Anstatt Obst und Gemüse liegen dann fette Wurst und Chips im Einkaufswagen!
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05.10.2008 13:33 Uhr von fiver0904
 
+16 | -7
 
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@Jimyp: Geringe Bildung = Arbeitslosigkeit = HartzIV = Aussichtlosigkeit = Depressionen = Frustfraß

Ich würde Wetten, dass es in 9 von 10 Fällen gar nichts mit dem Wissen über gesunde Ernährung zu tun hat!
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05.10.2008 13:41 Uhr von Jimyp
 
+14 | -15
 
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@fiver0904: Geringe Bildung bedeutet in den meisten Fällen auch geringes oder kein Wissen über gesunde Ernährung.
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05.10.2008 13:43 Uhr von fiver0904
 
+10 | -5
 
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@Jimyp: Und das widerum heißt automatisch vom tuten und blasen keine Ahnung zu haben?
Ich hab auch nen Hauptschulabschluss, 2er Durchschnitt, danach 9+1, danach Fachhochschulreife und Studium, nur so am Rande - und dick bin ich ganz und gar nicht :)
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05.10.2008 13:49 Uhr von Jimyp
 
+13 | -5
 
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@fiver0904: Dann spielt der Hauptschulabschluss bei dir keine Rolle mehr, da du einen höheren Abschluss erreicht hast.
Viele andere sind zu einem höheren Abschluss gar nicht fähig!

Egal, letztendlich ist es nichts Neues, das Menschen mit geringer Bildung eher dick sind als Menschen mit höherer Bildung. Das kann niemand bestreiten!
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05.10.2008 14:13 Uhr von Pommbaer84
 
+3 | -1
 
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moment es geht glaube ich eher darum - unabhängig vom schulabschluss - ob man die meiste zeit zuhause verbringt oder nicht. Familien die Wert drauf legen ihre Kinder in Sportvereine zu stecken oder andere Freizeitaktivitäten oder Familien wo die meiste Zeit zuhause vor dem Fernseher verbracht wird weil der geistige Horizont nicht weiter reicht , oder die Eltern ihren Kindern einfach nicht mehr bieten möchten/können/wollen.

Ebenso gibts auch Abiturienten die späterals HartzIV zuhause sitzen, aber - sorry für die formulierung - "dumme" menschen mögen halt lieber Couch, TV und Pizza für sich und die Kinder als "gebildete".
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05.10.2008 14:34 Uhr von DerNik
 
+10 | -0
 
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Und ich: behaupte das Frauen mit höheren Abschluss auch weniger Kinder haben, als Frauen mit niedrigerem Bildungsstand.
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05.10.2008 15:23 Uhr von artefaktum
 
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05.10.2008 15:25 Uhr von uhlenkoeper
 
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@DerNik: Da "behauptest" Du absolut richtig , wie der angefügte Link zeigt : http://www.destatis.de/... (S.33)
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05.10.2008 15:27 Uhr von Dr.G0nz0
 
+0 | -3
 
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@DerNik: stimmt aber nicht. habe neulich gelesen, dass akademikerinnen im schnitt mehr kinder haben als nicht studierte frauen.
hat aber auch nix mit dieser studie zu tun.


ich denke auch dass es halt vor allem so ist, dass leute mit geringen bildungsniveau eher zu gewissen verhaltensweisen tendieren wie vllt vor der glotze hängen oder auch rauchen.
während eltern mit mehr bildung ihre kinder schon eher mal von der glotze verscheuchen und grundsätzlich ein gesünderes leben vorleben.
und man braucht auch nicht viel geld um sich vernünftig zu ernähren und sport zu treiben. das ist nur eine sache der disziplin.
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05.10.2008 15:31 Uhr von Dr.G0nz0
 
+0 | -1
 
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dann hab ich mich wohl vertan, ich nehm alles zurück und behaupte das gegenteil. wo hab ich den unsinn denn gelesen? *grübel*
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05.10.2008 16:09 Uhr von Cosmopolitana
 
+1 | -0
 
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Abitur ??? Puuuh, nochmal Glück gehabt ;)
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05.10.2008 19:38 Uhr von CHR.BEST
 
+2 | -1
 
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Und wer richtig fett ist kann es bis zum Bundeskanzler schaffen - siehe Ehrendoktor Helmut Kohl ... Saumagen und Schinkensülze bis zum Abwinken.

Außerdem wissen wir ja, wie Lehrer(innen) gemobbt werden, die ihre Schützlinge zu erfolgreich zum Mitmachen motivieren können.

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